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Firmen in der Region und ihre Lehrstellen-Angebote:

AIST Willy Korf Memorial Scholarship

# 31 Dezember 2007, 19:33

AIST = ASSOCIATION FOR IRON AND STEEL TECHNOLOGY
(Vereinigung für Eisen- und Stahl- Technologie)

In Verbindung mit dem Willy Korf Gedächtnis-Stipendium vergibt die AIST jeweils 3000$ für 1 Jahr.
Folgende Personen haben dieses Stipendium in den vergangenen Jahren bekommen:

AIST Willy Korf Memorial Scholarship

2007 – Micah P. Morrison, University of Missouri Rolla
2007 – Derek J. Manwill, Oregon State University
2007 – Jeremy G. Elek, Cleveland State University
2006 – William Monroe, University of Iowa
2006 – Gabriel M. Manzo, University of Akron
2006 – Brian P. Stowell, Ferris State University
2005 – Branko Alavanja, Wabash College
2005 – Michael Bonici, McGill University
2004 – Michael Bonici, McGill University
2004 – Brandon Kruse, University of Missouri-Rolla

Warum gibt es so etwas nicht in Deutschland ?

Wenn Sie mehr über die amerikanische Stiftung erfahren wollen…hier:


Mein Dezember-Bild

# 31 Dezember 2007, 18:46


Zum Vergrößern bitte auf das Vorschaubild klicken.



AUGUST SANDER - Große Ausstellung im Kreis Altenkirchen

# 11 Dezember 2007, 17:21

Von Sonntag, dem 17. Februar bis Sonntag, dem 04. Mai 2008 läuft eine Ausstellung des weltbekannten Fotokünstlers in der Kreisverwaltung Altenkirchen. Lesen Sie weitere Einzelheiten zur Ausstellung aus der Rhein-Zeitung und sehen Sie einige Fotos(PDF, ).


Familienfreundlichkeit einer öffentlichen Einrichtung in der Praxis

# 4 Dezember 2007, 16:38

Ein hervorragendes Beispiel für wirklich praktizierte Familienfreundlichkeit innerhalb einer Ortsgemeinde lieferte am vergangenen Samstag der Kindergarten in Etzbach.
Die Rhein-Zeitung berichtete darüber(PDF, ).


RAIFFEISEN auf Platz 8

# 2 Dezember 2007, 14:32

Die Rheinland-Pfälzer haben ihre 100 größten Persönlichkeiten gewählt.
Die ersten 8 Plätze:
1. Johannes Gutenberg
2. Fritz Walter
3. Helmut Kohl
4. Hildegard von Bingen
5. Kardinal Karl Lehmann
6. Mario Adorf
7. Karl Marx

8. Friedrich-Wilhelm Raiffeisen

Sehen Sie dazu die Porträt-Fotos der 8 größten Rh.-Pfälzer, (PDF, )

oder ausführliche Biographien aller 100 Personen


Der größte Rheinland-Pfälzer

# 29 November 2007, 15:44

Bei der Wahl des größten Rheinland-Pfälzers wurde der berühmte Möbeltischler aus Neuwied, David Roentgen auf Platz 88 gewählt.
Der weltbekannte Fotograf August Sander, geb. 1876 in Herdorf im Raiffeisenland (Landkreis Altenkirchen) und gestorben 1964 in Kuchhausen (Gemeinde Windeck-NRW) kam auf Platz 87.


Neues zum Kinderbild von August Sander

# 29 November 2007, 13:49

Welch ein Glück, dass es heute die modernen Kommunikationsmittel gibt. Mit Hilfe von Internet, email und Telefon habe ich recherchiert und folgende interessante Neuigkeiten herausgefunden:
Vom Foto gibt es das Negativ:
Es befindet sich als Glas-Negativ-Platte in der
Photographischen Sammlung der SK-Stiftung Kultur (Stiftung der Sparkasse KölnBonn)
im dortigen August-Sander-Archiv.
Deren Leiterin, Frau Conrath-Scholl hat es in dieser Sammlung gefunden.
Es ist ein durchaus typisches Bild aus den Jahren 1911 bis 1914 – solche Bilder wurden seinerzeit als Auftragsarbeiten von August Sander wie auch anderen damaligen Fotografen ausgeführt.
Die Photographische Sammlung der SK-Stiftung Kultur ist seit 1992 im Besitz des gesamten Nachlasses von August Sander. Sie betreut und verwaltet ihn und ist ständig mit zahlreichen Ausstellungen und Publikationen befasst.
Die Bildrechte für August Sander werden weltweit von der Photographischen Sammlung der SK-Stiftung Kultur (Stiftung der Sparkasse KölnBonn) gemeinsam mit der VG Bildkunst Bonn verwaltet.


Abiturreden aus ALLEN Bundesländern: heute endlich auch aus Berlin

# 29 November 2007, 12:15

Ein besonderer – krimineller – Vorfall steht in zeitlichem und räumlichen Zusammenhang mit dem Abitur an der Georg-Büchner-Oberschule in Berlin. Lesen Sie mehr dazu unter Abiturreden: Georg-Büchner-Oberschule (Gymnasium), Berlin (PDF, )


August Sander: Seltenes Kinderbild ohne Namenszuordnung

# 23 November 2007, 22:10

Thomas Erdmann aus Etzbach an der Sieg ist im Besitz eines Original-Kinderfotos von August Sander, jenes berühmten Fotografen aus dem Westerwald, der seine letzten Lebensjahre in Kuchhausen– Gemeinde Windeck– verbracht hat. Lesen Sie die ganze Geschichte dazu:und sehen Sie das Foto (PDF, ).


Das Internet macht´s möglich: Abiturreden von überall

# 22 November 2007, 21:31

Manche “Abitur-Redner” sind schwer aufzufinden, viele nur über Eltern erreichbar. Etliche von ihnen waren oder sind noch irgendwo in der Welt unterwegs, aber mit gutem Kontakt nach Zuhause. Ich bekam seit Mai 07 Reden per email aus Neuseeland, Australien, Amerika und Japan. Heute bekam ich folgende Zeilen:

Sehr geehrter Wolfgang Heinrich,
ich muss mich erstmal bei Ihnen für die lange Wartezeit entschuldigen. Da ich seit meinem Abitur auf grosser Reise bin, kam ich einfach nicht dazu, Ihnen die Abiturrede von M. H. und mir zu schicken.
Nun habe ich es endlich geschafft, und das in Kambodscha. Wer hätte gedacht, dass ich Ihnen ausgerechnet von hier aus unsere Rede schicke :)
Sie ist nicht wirklich lang und vielleicht nicht seriös genug, aber das liegt in Ihrem Ermessen. Ich hoffe, dass Sie trotzdem etwas mit der Rede anfangen können und Sie das verspätete Schicken entschuldigen.
Liebe Grüsse von Alexandra P.

Jede Rede, die mir geschickt wird, ist es auch wert, dass sie veröffentlicht wird – ich werde mir nie eine Zensur anmaßen!


Das Raiffeisenland und seine großen Söhne

# 20 November 2007, 16:10

Es ist weltweit bekannt, dass Friedrich-Wilhelm Raiffeisen in Hamm geboren ist.
Weniger bekannt ist, dass Willy Korf am 13. August 1929 in Hamm an der Sieg das Licht der Welt erblickte.
Heute jährt sich sein Todestag. Er verstarb am 21. November 1990, als er mit seinem Privatflugzeug in der Nähe von Innsbruck abstürzte.
Es ist erstaunlich, wie schnell solche Persönlichkeiten in Deutschland in Vergessenheit geraten, die im Ausland auch heute noch einen hervorragenden Ruf geniessen und in lebhafter Erinnerung sind.
So verleiht man in Amerika jedes Jahr zwei bedeutende Preise, die seinen Namen tragen.
Astrid Korf Wolman, eine seiner beiden Töchter hat vor sehr langer Zeit die WILLY KORF STIFTUNG gegründet. In diesem Rahmen überreicht sie jedes Jahr im Juni auf der
”Steel Succes Strategies” – Konferenz in New York den

Willy Korf / Ken Iverson Steel Vision Award

und den

Willy Korf Award for Young Excellence

Einer der Preisträger ist der berühmte indische Stahlproduzent Lakshmi Mittal (geb. 1950), der den “Willy Korf / Ken Iverson Steel Vision Award” im Jahre 1998 von ihr persönlich überreicht bekam.
Besonders befremdlich ist, dass es eine Partnerschaft zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und South Carolina in USA gibt und gute private partnerschaftliche Kontakte zwischen Bürgern aus Hamm und Bürgern in Newberry und Umgebung, aber noch nie das Thema „Stahlwerk in Georgetown“ (an der Küste von South Carolina gelegen) aufgegriffen wurde. Dieses Stahlwerk wurde im Jahre 1967 von Willy Korf gegründet und ist heute im Besitz von Lakshmi Mittal.
Lesen Sie mehr dazu
Lesen Sie auch bei AK-Kurier


Spenden-Aufruf für Bangladesch - mehr als 10.000 Tote?

# 18 November 2007, 21:06

Der Erfinder der Genossenschaften ist in Hamm/Sieg geboren worden:

Friedrich-Wilhelm Raiffeisen.

Er hat zu seiner Zeit vielen in Not geratenen Menschen durch solidarisches Handeln in der Gemeinschaft Hilfen zum Überleben eröffnet. Seine Grundideen haben die Zeiten überdauert und sind heute aktueller denn je. Heute ist es möglich, Solidarität über Kontinente hinweg im besten genossenschaftlichen Sinne zu praktizieren. Wir haben es in der Hand, allen Völkern dieser Erde aufzuzeigen, was genossenschaftliches Handeln selbst über Erdteile hinweg bewirkt.
Die Menschen aus dem Raiffeisenland Deutschland fühlen sich den Menschen aus dem Land des
„Raiffeisen von Bangladesch“

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus

in ihrer großen Not sehr verbunden.
Wir wollen durch unsere Spende einen kleinen Beitrag leisten, die durch eine schreckliche Naturkatastrophe ausgelöste Not ein wenig zu lindern.

Spendenkonto:
30.4000.03
Volksbank in 57577 Hamm an der Sieg
BLZ 57391500

Meldungen zur Katastrophe finden Sie hier" und auch hier


Photovoltaikanlagen auf Dächern öffentlicher und privater Gebäude - insbesondere Schulen

# 14 November 2007, 15:05

Im Gefolge von Klima-Katastrophen-Hysterie-Diskussionen und Maßnahmen zu Energieeinsparungen oder Hinwendung zu alternativen Energiequellen gehen sachliche Argumentationen oft völlig unter.
Hier finden Sie einen guten kritischen Filmbeitrag der ARD : REPORT München vom 12. November 2007 zu dieser Thematik: Gehen Sie zu
WEBLINKS und dann Photovoltaikanlagen
Eine sehr gute Beschreibung zur Installation und Wirkungsweise einer Voltaikanlage gibt es auf den Internet-Seiten des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums in Schwabach, die Sie hier finden.


Die erste Rede aus Sachsen-Anhalt

# 11 November 2007, 18:59

Heute habe ich die erste Abiturrede aus Sachsen-Anhalt von der Europaschule Gymnasium Gommern in die Sammlung aufnehmen können.
Bei einem Telefongespräch mit der Rednerin habe ich erfahren, dass ihr Bruder im vergangenen Jahr die Rede an der Schule gehalten hat. Diese werde ich in den nächsten Tagen aufnehmen.
Die Rede von 2007 können Sie hier abrufen Europaschule Gymnasium Gommern, (PDF, )


Schüler dürfen Lehrern Noten geben

# 7 November 2007, 10:42

Lehrer müssen sich eine Benotung durch Schüler im Internet wahrscheinlich auch weiterhin gefallen lassen. Lesen Sie mehr dazu unter “Pädagogik” (PDF, ).
Lesen Sie dazu auch einen Kommentar von Priv.-Doz. Dr. Johannes Rux, den Sie hier finden
Oder gehen Sie über WEBLINKS zu “Noten für Lehrer”.


Friedrich-Wilhelm Raiffeisen ist der Grösste

# 2 November 2007, 19:41

Kein anderer deutscher Name ist in der Welt bei Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und verschiedenster Interessen so bekannt.
Viele deutsche Namen oder Bezeichnungen sind weltweit auch sehr bekannt: BMW, Mercedes, Siemens, Goethe-Institut, Gutenberg, Humboldt etc. . Doch kein zweiter Deutscher wird so häufig in Verbindung mit seiner Idee und seinem Lebenswerk genannt wie der in Hamm an der Sieg geborene Raiffeisen.
In mehr als 300.000 Einrichtungen in mehr als 150 Ländern dieser Erde wird sein Name täglich in Verbindung mit Banken und Genossenschaften gerne ausgesprochen: Denken Sie nur einmal an Österreich oder die Schweiz. Bis zu 700 Millionen Menschen überall auf der Welt erfahren durch seine Grundideen tagtäglich entscheidende Hilfen für das persönliche Wohlergehen.
Darum gehört er an die Spitze der grössten Rheinland-Pfälzer, ja der grössten Deutschen.

Die Rhein-Zeitung in Verbindung mit SWR Fernsehen will wissen, wen die Menschen zu den 100 grössten Rheinland-Pfälzern zählen.
Lesen Sie mehr dazu: (PDF, ).

Sie können abstimmen per POST: bis zum 17. November 2007 ...........und per INTERNET: bis zum 24. November 2007


Roentgen-Ausstellung in Neuwied beendet

# 30 Oktober 2007, 16:08

Am 7.Oktober hat die grosse Roentgen-Möbel-Ausstellung in Neuwied ihre Pforten geschlossen. Die Rhein-Zeitung veröffentlicht ein Resumee und bringt einen ganzseitigen bebilderten Bericht, den Sie hier: (PDF, ).nachlesen können.


Die Diskussion um Eva Herman und ihre Aussagen zur Familienpolitik im Dritten Reich hält an

# 29 Oktober 2007, 00:39

Eva Herman hatte sich im ZDF bei Johannes B. Kerner geweigert, ihre Äußerungen zur Familienpolitik im Dritten Reich zurückzunehmen. Darum warf Kerner sie aus der talk-Runde im Beisein von Senta Berger, Margarete Schreinemakers und Mario Barth raus.
Lesen Sie Leserbriefe zum Thema, die am 27.10.2007 in der Rhein-Zeitung abgedruckt waren: (PDF, ).
Weitere Leserbriefe vom 16.10.2007 (PDF, ).
Nachtrag: Leserbrief von Ernst-Otto Rath aus Kamp-Bornhofen (PDF, ).
Schreiben Sie doch auch Ihre Meinung dazu in: www.polifo.de.


Schmetterlinge unserer Heimat

# 25 Oktober 2007, 01:53

Die Rhein-Zeitung veröffentlichte seit Juli dieses Jahres in einer 15-teiligen Serie “Schmetterlinge unserer Heimat” mit Fotos von Manfred Höfer. Die Serie wird nun in den nächsten Tagen mit einer Preisfrage und der Verlosung von drei Büchern beendet.
Ich habe die Serie für Sie zusammengestellt: (PDF, ).


Die erste Abiturfeier als Videoaufzeichnung

# 2 Oktober 2007, 13:14

Die Abiturfeier einschließlich der Rede von Sabine Bartsch und Leopold Schile vom Reuchlin-Gymnasium in Ingolstadt können Sie in bewegten Bildern anschauen.
Trotz kleiner technischer Mängel ist es ein besonderes Erlebnis, die Atmosphäre der Abiturfeier mitzuerleben.





Laufzeit: 1 Stunde 26 Minuten

Die Abiturrede zum Mitlesen finden Sie hier (PDF, ).

Um das Video anzusehen benötigen Sie den Adobe Flash Player, den Sie hier finden.


Abiturrede von Michael Witzke, Westerwald-Gymnasium Altenkirchen, als Video!

# 1 Oktober 2007, 12:30


Laufzeit: 11 Minuten

Die Abiturrede zum Mitlesen finden Sie .

Um das Video anzusehen benötigen Sie den Adobe Flash Player, den Sie hier finden.


Der Deutsche Mountainbike-Meister Michael Bonnekessel fährt von Erfolg zu Erfolg

# 1 Oktober 2007, 02:25

Michael Bonnekessel aus dem Raiffeisen-Geburtsort Hamm an der Sieg fährt seit Wochen von Erfolg zu Erfolg – und die heimische Öffentlichkeit nimmt davon kaum Notiz.
Lesen Sie in einer Zusammenstellung mehr über seine Siege – seit er am 22. Juli 2007 Deutscher Meister der Mountainbikefahrer wurde. (PDF, ).


Viele Nachfragen zur Ausstellung meiner Ölbilder im KulturHausHamm.

# 27 September 2007, 15:31

Am Sonntag, den 30. September 2007 werde ich allen Interessenten in der Zeit von 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr gerne alle Fragen zu meinen Bildern beantworten.

Lesen Sie bitte in Verbindung damit auch den Bericht der Rhein-Zeitung: “Das Konzept ging perfekt auf…” (PDF, ).


Auch mein Leserbrief hat geholfen, Lehrermangel am "Kopernikus" in Wissen schnell zu beheben

# 26 September 2007, 23:41

Einige Telefonanrufe und E-Mails haben mir in den letzten Tagen bescheinigt, dass ich mit meiner Stellungnahme zum Stundenausfall am Kopernikus-Gymnasium absolut richtig lag.

Lesen Sie die “ganze Geschichte” im Zusammenhang (PDF, ) und vor allem alles über die schnelle Lösung des Problems.

Bitte schreiben Sie Ihre Meinung dazu auch im Forum.


Heute die erste Abiturrede aus Brandenburg. Mehr als 150 Reden in der Sammlung - 158 Reden am 26. September

# 20 September 2007, 21:33

Täglich erreichen mich inzwischen 3-5 Reden und jede einzelne ist absolut lesenswert. Toll, wieviel Phantasie und Kreativität die Redner/-innen unter Beweis stellen.


Die erste Abiturrede aus Baden-Württemberg ist in der Sammlung

# 19 September 2007, 17:28

Heute habe ich die erste Abiturrede aus Baden-Württemberg in die Sammlung aufgenommen. Sie wurde von Monika Rossel, einer Scheffel-Preisträgerin am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium in Neckarbischofsheim gehalten.
Lesen Sie die Rede hier Adolf-Schmitthenner- Gymnasium, Neckarbischofsheim (PDF, )
oder unter “Abiturreden”.


Bundespräsident Köhler fordert mehr Eliten

# 18 September 2007, 00:58

Er hat eine stärkere Elitenbildung in Deutschland angemahnt. Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Führungsakademie der Bundeswehr – der Kaderschmiede des militärischen Spitzenpersonals – sagte er in Hamburg: “Systematische Bestenauslese bei Chancengleichheit – davon sind wir in den meisten Lebensbereichen leider weit entfernt.” Er fordert bessere Schulen, Universitäten und mehr Unterstützung von Hochbegabten. “In allen diesen Bereichen muss unglaublich viel nachgearbeitet werden.” Um eine demokratische Leistungs- und Verantwortungselite formen zu können, müsse bereits in den Schulen Chancengleichheit herrschen.
Lesen Sie die vollständige Rede (PDF, ) unter “Pädagogik”.


Leserbrief an die Rhein-Zeitung zum Unterrichtsausfall am Kopernikus-Gymnasium in Wissen/Sieg

# 17 September 2007, 01:10

An die Rhein-Zeitung in Altenkirchen

Leserbrief 16.09.2007

Das Elite-Gymnasium Wissen (Staatl. Kopernikus-Gymnasium) hat in den letzten Jahren Persönlichkeiten und Schüler ausgebildet wie Dr. Michael Rossbach (weltbekannter Zellforscher, promoviert z. Zt. an der Elite-Universität in Singapur), Dr. Thomas Enders (Chef von Airbus), Dr. Martina Heer (Leiterin der Weltraumphysiologie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Armin Holschbach (Goldmedaille bei der internationalen Mathematik-Olympiade in Mar del Plata, Argentinien 1997), Rene´Nehls (2007: Bronzemedaille bei der Umweltolympiade in Istanbul bei einer Konkurrenz aus 57 Nationen – einschl. China und Russland) und einige andere.
Solch eine Schule nicht mit voller Lehrerzahl auszustatten ist ein Skandal. Dümmliches Politikergezänk hilft da nicht weiter. Stattdessen sollte überparteilich umgehend für Lehrer-Vollversorgung an dieser Schule gesorgt werden.

Wolfgang Heinrich

Wie der Unterrichtsausfall am Staatlichen Kopernikus-Gymnasium in Wissen von Politikern, Eltern, Lehrern und engagierten Bürgern diskutiert wird, können Sie anhand der Berichterstattung der Rhein-Zeitung aus der vergangenen Woche unter “Pädagogik” nachlesen (PDF, ).

Bitte schreiben Sie Ihre Meinung dazu / auch in www.polifo.de


"Glück" steht auf dem Stundenplan

# 13 September 2007, 00:49

... so lautet die Überschrift einer Meldung, die gestern in der Rhein-Zeitung und vielen anderen Zeitungen bundesweit zu lesen war.
Lesen Sie mehr dazu unter “Meine” Recherche ohne Glück (PDF, )


Mein aktuelles Gemälde

# 7 September 2007, 14:34


Zum Vergrößern, bitte auf das Vorschaubild klicken.


Im August 2007 gemalt und ab 15. September in der Ausstellung im “Haus der Kultur” in Hamm an der Sieg (Geburtsort von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen) zu sehen. Die Ausstellung ist täglich bis zum 7. Oktober 2007 geöffnet.

Lesen Sie dazu auch den Bericht im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg.


Fast 150 Abiturreden von 2007 nach wenigen Wochen in meiner Sammlung.....

# 30 August 2007, 01:10

.....und es werden täglich mehr.
Es macht unglaublich viel Freude, die positive Resonanz zu erleben, die mir in spontanen Botschaften zu der Idee an sich und zu der Möglichkeit der Veröffentlichung von den Rednern/-innen entgegengebracht wird.
Dieser “Lohn” ist es wert, dieses äußerst zeitaufwändige Projekt weiter zu verfolgen.


Ausstellung meiner Ölbilder: Kleine Auswahl aus den Jahren 1998 bis 2007

# 17 August 2007, 21:18

Unter der Überschrift Eine “Nacht der Genüsse” brachte die Rhein-Zeitung heute eine Ankündigung zu “Boogie Woogie mit Jörg Hegemann und Bilder von Wolfgang Heinrich”.
Im kürzlich eingeweihten “Haus der Kultur” in Hamm an der Sieg findet die Vernissage am 15. September um 18.00 Uhr statt. Die Ausstellung dauert bis zum 7. Oktober 2007. Sie ist täglich während der Bürostunden der Verwaltung geöffnet.
Lesen Sie hier den ganzen RZ-Beitrag (PDF, ).


Thüringer machen die besten Abis

# 16 August 2007, 21:12

Die Rhein-Zeitung zeigt in ihrer Grafik des Tages vom 15. August 2007, dass Thüringens Abiturienten bundesweit die Besten sind.
Sehen Sie in der Tabelle für alle 16 Bundesländer (PDF, ) die Notendurchschnitte.


Rahel Straus (geb. Goitein) hielt im Jahre 1899 die erste Abiturrede einer jungen Frau in Deutschland am ersten deutschen Mädchen-Gymnasium

# 15 August 2007, 15:52

Rahel Straus besuchte bis 1893 die Höhere Mädchenschule und danach das erste deutsche Mädchen-Gymnasium in Karlsruhe (das heutige Lessing-Gymnasium).
Frau Sauer vom Stadtarchiv in Karlsruhe schickte mir eine Fotokopie des Redemanuskriptes. Das Original befindet sich in Privatbesitz.
Dies sind die ersten Zeilen aus dem Manuskript:
Grafik

Lesen Sie mehr dazu und den kompletten Text der Rede in der Transkription unter: Rahel Straus, Karlsruhe (PDF, )


Neue Fotos von Roentgen-Möbeln aus der Eremitage in St. Petersburg

# 10 August 2007, 17:00

NOCH EIN ROENTGEN-BEGEISTERTER
Es ist einfach SUPER, welche Möglichkeiten das Internet bietet.
Folgende E-Mail mit Fotos schickte mir Herr Hartenfels aus NEUWIED – Oberbieber (PDF, ).


"Roentgen ist seine große Leidenschaft"

# 8 August 2007, 12:42

...so schreibt Christian Kunst, Redakteur der Rhein-Zeitung in der heutigen Neuwieder Ausgabe über meine Beziehung zu den berühmtesten deutschen Kunsttischlern. Lesen Sie den ganzen RZ-Beitrag (JPEG, ).


DEUTSCHER MEISTER: Michael Bonnekessel. Der beste Mountainbikefahrer Deutschlands kommt aus dem Raiffeisenland

# 6 August 2007, 14:40

Michael Bonnekessel aus Hamm an der Sieg (Geburtsort von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen) ist am 22. Juli Deutscher Meister der Mountainbiker geworden.
Stellvertretend für alle radsportbegeisterten Menschen aus der Region möchte ich Michael Bonnekessel ganz herzlich zu diesem großen Erfolg gratulieren.
Seit vielen Jahren ist er nicht nur bundesweit ein hervorragender Botschafter aus unserer Heimat für diese Sportart, sondern auch ein beispielhaft engagierter Lehrer in der Jugendarbeit.

Weitere Daten, Hinweise und Zeitungsberichte habe ich Ihnen hier zusammengestellt (PDF, ).


508 Kilometer in einer Woche mit dem Rennrad durch Niederbayern

# 1 August 2007, 10:18

In der 4. Juliwoche war Urlaub angesagt. Während meine Frau es mehr mit dem Thermalbad in Bad Füssing hielt, erkundete ich die bayerische Landschaft mit dem Rennrad rund um Passau, Vilshofen, Pfarrkirchen, Braunau, Pocking, Schärding, Bad Griesbach.
Der Zufall wollte es, dass wir in einer Pension eines der besten Triathleten Deutschlands ( 4 x finisher beim Ironman auf Hawaii ),
Gerfried Wieser ein Appartement anmieteten.

Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen unter “Sport/Radsport”


Dr. Thomas Enders aus dem Raiffeisenland

# 23 Juli 2007, 08:28

Im Raiffeisenland gibt es immer wieder Menschen, die aus “ganz einfachen” Verhältnissen kommend zu “ganz Großen” aufsteigen: Vor etwa 200 Jahren Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen (1818-1888) — der große Genossenschaftsgründer; im Laufe der Jahre noch einige andere und heute Dr. Thomas Enders (geb. am 21. Dezember 1958), Chef von AIRBUS. Sein Elternhaus steht drei Kilometer vom Geburtshaus Raiffeisens entfernt.

Foto: Dr. Thomas Enders

Wir alle aus dieser Region beglückwünschen ihn zu diesem hohen Posten und sind mächtig stolz darauf, dass einer von hier es so weit gebracht hat.

Eine kleine Auswahl von Zeitungsberichten über den neuen Airbus-Chef habe ich Ihnen hier (PDF, ) zusammengestellt.


ICH halte das für einen Skandal.....

# 21 Juli 2007, 09:59

.....wie die Kreisverwaltung Altenkirchen mit dem Thema “Bikepark” umgeht.
Lesen Sie mehr dazu unter Kategorie “Sport/Radsport” und in POLIFO

Weitere Informationen können Sie hier herunterladen (PDF, ). (PDF, ). Der absolute Höhepunkt ist der Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 26. Juli 2007. Jetzt wird sogar auf einer Planskizze der Ort Hamm überhaupt nicht vermerkt oder auch nur mit einem Buchstaben erwähnt: (PDF, ).


SWR3 DanceNight am 21.07.07

# 13 Juli 2007, 10:56

DAS Sommer-Ereignis 2007 in der Region!

Deutschlands Radio Nr. 1 kommt in den Industriepark nach Etzbach/Sieg.
Heiße Partys für „Jung und Alt“ im SWR3-Land mit einer spektakulären Feuershow — eigene Bahnstation am Industriepark. Die letzten Bahnen fahren an diesem Tag jedoch leider schon um 00:38 Uhr in Richtung Au/Sieg und 00:20 Uhr Richtung Siegen.


Weitere Informationen (Programm, Teilnehmer: Porträts der DJs, Karten und Preise, Anfahrt, Übernachtungsmöglichkeiten etc.) können Sie hier herunterladen (PDF, ).


www.polifo.de

# 10 Juli 2007, 16:35

Mein neues Forum ist ab sofort im Netz.
Ein Forum für alle relevanten Themen innerhalb des Landkreises Altenkirchen und darüber hinaus.
Das erste Thema ist die Planung einer privaten Grundschule in Betzdorf. (unter “Regionale Politik”)
Dazu finden Sie zwei Beiträge der Rhein-Zeitung.
Darin nehmen Schulverantwortliche und Kommunalpolitiker Stellung.
Bitte schreiben auch Sie Ihre Meinung.


Neuigkeiten

# 9 Juli 2007, 01:32

Die Abiturrede des MdB Sören Bartoli anlässlich der Abifeier der Adolf-Reichwein-Schule in MARBURG am 22. Juni 2007

Bitte hier klicken.

Es gibt eine phantastische Rückmeldung aus Bangladesch auf meine Glückwunsch-Adresse an Prof. Muhammad Yunus. Dazu später mehr.

In dieser Woche startet endlich das Forum unter dem Namen:
POLIFO. Ein Forum lebt von den Beiträgen aller. Darum bitte ich jetzt schon um Beiträge, die eine breite Diskussion wert sind.
Themen gibt es in allen Bereichen mehr als genug.


SIEGTAL PUR: SIEGTAL - SUPER - PUR!

# 4 Juli 2007, 10:47

HIER FÜGE ICH AUS AKTUELLEM ANLASS EIN:
Schwerer Sturz bei Siegtal pur

WISSEN. Zu einem folgenreichen Zwischenfall kam es am vergangenen Sonntag bei der Veranstaltung “Siegtal pur”. Das meldete leider erst gestern die Polizeiwache und sucht zugleich Zeugen des Geschehens. Gegen 15.30 Uhr radelte ein 47-jähriger Mann auf der B 62 in Richtung Wissen. Als er einen anderen Radfahrer – vermutlich ein Kind – links überholen wollte, scherte dieses plötzlich aus. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der 47-Jährige sein Fahrrad nach links und stürzte dann an der Bordsteinkante. Hierbei zog der Mann sich so schwere Verletzungen zu, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der zweite Radler fuhr derweil davon. Hinweise an die Polizeiwache Wissen unter der Telefonnummer 02742/9350.

Rhein-Zeitung – Ausgabe Region Altenkirchen vom 05.07.2007, Seite 17.

DER BERICHT

Spannung PUR!
Wird das Wetter an diesem Tag mitspielen ?
Werden all die Vorbereitungen umsonst gewesen sein: Aufbau der Pontonbrücke über die Sieg, Ausschilderungen, Absperrungen, Essen und Getränke-Vorrat an vielen Ständen entlang der Strecke?
Morgens trübes Wetter, doch trocken. Kein Wind. Eigentlich ideales Radfahrwetter. Nachmittags dann sogar Sonne. Also wenigstens das hat bei der Gesamt-Organisation hervorragend geklappt!!
Also doch: SIEGTAL SUPER PUR!

Zu meinem Siegtal PUR:

Gegen 13:00 Uhr starte ich mit Kamera und Notizblock auf meinem Rennrad. Aber schon gleich am Anfang stellt sich das „Etzbacher Problem“: Berg nach Heckenhof oder Siegquerung? Ich entscheide mich für den Berg, denn mit einem schmalreifigen Rennrad macht es wirklich keinen Spaß, Schotterwege zu befahren. Der Berg ist schnell bewältigt und zügig geht es weiter in Richtung Wissen. Mein Ziel: Niederschelderhütte oder: die Grenz-Ortschaft von Siegtal Pur im Kreis Altenkirchen. Es ist um diese Uhrzeit enorm viel Verkehr auf der Strasse, aber ohne laute Geräusche, ohne Gestank, ohne große Unfallgefahren.

Das fällt mir besonders auf:
1. Warum fahren so viele Erwachsene ohne Helm?
2. Fast alle Kinder – ganz kleine ebenso wie große – fahren mit Helm.
3. Trotz starken Radaufkommens an manchen Stellen nehmen viele keine Rücksicht: fahren über die ganze Breite der Strasse, passen nicht auf die Kleinsten auf, rennen gedankenlos über die Fahrbahn. Aber dafür passen dann die anderen auf – und es passiert Gottseidank nichts.
4. Die meisten fahren sehr diszipliniert und rücksichtsvoll.

Nach etwa 40 Kilometer Fahrstrecke in etwas mehr als eineinhalb Stunden habe ich mein erstes Ziel erreicht: Niederschelderhütte. Von hier aus geht es nun auf der gleichen Strecke zurück, aber mit Fotounterbrechungen.

Hier ist mein Foto-Bericht:


Glückwünsche zum Geburtstag von Friedensnobelpreisträger Professor Muhammad Yunus am 28. Juni 2007

# 28 Juni 2007, 09:15

Dear Mr. Muhammad Yunus,

from the countryside and the birthplace of Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, Hamm at the river Sieg, who you have called as one of your “cooperative society grandfathers”, I send you my congratulations and best wishes to your birthday.

I wish you all the best, above all health and happiness, so that you are able to continue your work for all kind of people all over the world.

As souvenir and special present I send you some photos of our meeting at Cologne via internet.

Yours sincerely
Wolfgang Heinrich

Yunus in Cologne (PDF, )

Sehr geehrter Herr Muhammad Yunus,

aus der Gegend und dem Geburtsort von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, Hamm an der Sieg, den Sie als einen Ihrer “Genossenschafts-Großväter” bezeichnet haben, sende ich Ihnen meine Glückwünsche und besten Wünsche zu Ihrem Geburtstag.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und Glück, damit Sie Ihre Arbeit für alle Völker der Welt fortsetzen können.

Als Erinnerung und besonderes Geschenk sende ich Ihnen über Internet einige Fotos von unserem Treffen in Köln.

Mit Hochachtung
Wolfgang Heinrich

Yunus in Köln (PDF, )


Neue Beiträge im Verlauf dieser Woche

# 22 Juni 2007, 13:22

Meinen LESERBRIEF aus der Rhein-Zeitung vom 25. Juni 2007 finden Sie unter KATEGORIEN “Friedrich-Wilhelm Raiffeisen”

1. Ein sehr umfangreicher, mit vielen Fotos ausgestatteter Bericht über meine Begegnung mit dem Friedensnobelpreisträger Professor Muhammad Yunus in Köln.
Übrigens: Er hat am 28. Juni Geburtstag und wird 67 Jahre alt.

2. Einrichtung eines Forums
Vorgesehene Themen:
1. Gründung einer privaten Grundschule in Betzdorf
2. Der Landesentwicklungsplan ( LEP ) und seine Bedeutung für den Landkreis Altenkirchen

3. Weitere Beiträge zu SIEGTAL PUR

4. Möbel-Ausstellung Abraham und David Roentgen in NeuwiedEröffnungsrede von Landrat Kaul, Neuwied – Auszüge aus dem Festvortrag von Prof. Dr. Michael Stürmer
Der Festvortrag wurde in voller Länge am 26. Juni 2007 eingestellt. Sie finden ihn unter der KATEGORIE: “Abraham und David Roentgen”


Siegtal Pur und der Etzbacher Berg

# 21 Juni 2007, 10:15

In Etzbach haben alle Radfahrer ein Problem. Hier wird der normale Rhythmus des Radfahrers unterbrochen. Und das liegt nicht etwa an den Etzbacher Bürgern, sondern an der Geographie.

Würde man nämlich auf der Hauptstraße weiterfahren, müssten auf einer Wegstrecke von 1200 Metern 83 Höhenmeter in Richtung Heckenhof/Wissen überwunden werden. Oder: Von 172 Meter über NN am Ortsausgang von Etzbach geht es auf 255 Meter über NN in Heckenhof, und das bedeutet eine mittlere Steigung von etwa 6,5 Prozent – an der steilsten Stelle etwa 10 Prozent. Und das macht selbst geübten Radlern doch zu schaffen. Darum geht der Radweg ab Ortsmitte Etzbach in Richtung Bahnhof / Industriepark und führt dann durch das private Industrieparkgelände an die Sieg. Hier gibt es keine ausgebaute Straße mehr, sondern befestigte Wege. Die Sieg muss überquert werden. Das wird ermöglicht durch eine Brücke, die alljährlich vom Technischen Hilfswerk (THW) errichtet wird. Bei trockenem Wetter kein größeres Problem; aber wenn die Sieg Hochwasser führt (durch Gewitter oder Dauerregen über längere Zeit) kann es kritisch werden. Die DLRG Hamm/Sieg sichert an dieser Stelle zusätzlich mit Helfern den Übergang über die Sieg ab. Das Deutsche Rote Kreuz ist selbstverständlich auch vor Ort im Einsatz. Die Wege auf dem anderen Uferteil der Sieg führen ebenfalls über Privatgrundstücke bis nach Pirzenthal und von dort wieder auf feste Straßen bei der Stadt Wissen.

Foto Foto


Damit an dieser kritischen Stelle im Etzbacher Bereich überhaupt ohne Unterbrechung der Fahrstrecke geradelt werden kann, entstehen alljährlich Kosten in Höhe von bis zu 15.000,- €, die von den benachbarten Kommunen, der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg, dem Landkreis Altenkirchen, von der Kreissparkasse Altenkirchen und Sponsoren in Gestalt von Brauereien getragen werden.
Seit Jahren werden immer wieder Anstrengungen unternommen, eine endgültige Lösung einschließlich guter Wegbefestigungen und einer dauerhaften Brücke zu finden. Im Moment zeichnet sich noch nicht konkret ab, wie diese Lösung aussehen wird.
Bei allen Unzulänglichkeiten reizt natürlich an diesen Stellen auch die abenteuerliche Komponente, die den glatten Straßenbelag gegen eine leicht schwankende Brücke und teilweise unbefestigte Fußpfade eintauscht.

Gute Ausschilderung und freiwillige Helfer sorgen für problemlose Bewältigung dieser Stelle.

Diese Beschreibung erläutert die Situation aus der Richtung Siegburg in Richtung Siegen.

Inline-Skater - Achtung!
Am Industriepark Etzbach = Siegquerung über THW - Gerüstbrücke, zwischen Etzbach und Wissen Feldweg mit Splitt-Decke

Empfehlung:
Inline-Skater bitte die Strecke mit der Bahn (Etzbach-Wissen = eine Station) überbrücken!


Siegtal Pur am 01.07.2007

# 18 Juni 2007, 12:44

Logo: Siegtal Pur

Liebe Radfahrfreunde aus nah und fern!

Autofreie Tage entlang von Flüssen erfreuen sich in manchen Regionen Deutschlands zunehmend großer Beliebtheit. So gibt es seit vielen Jahren nun schon den alljährlich wiederkehrenden autofreien Sonntag entlang der Sieg — von der Quelle bei Siegen bis zur Mündung bei Siegburg.
Die Sieg entspringt in Nordrhein-Westfalen und mündet auch wieder in diesem Bundesland. Dazwischen aber fließt sie eine lange Strecke durch den Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz.
In diesem Kreis finden sie entlang der Radstrecke viele Stationen, die für ihr leibliches Wohl sorgen; es gibt aber auch Objekte, die den Bildungshunger oder Wissensdurst stillen können. Neben vielen interessanten und schönen Zielen direkt an der Sieg möchte ich Ihnen einige lohnenswerte Ziele etwas abseits der autofreien Strecke zeigen. Ein Besuch lohnt sich immer!

Impressionen aus dem Landkreis Altenkirchen im Westerwald

Bitte klicken Sie einfach auf die Bilder, um sie zu vergrößern.

Karte Landkreis Altenkirchen Geburtshaus von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen in Hamm/Sieg


Das Bildmaterial wurde von der Kreisbildstelle Altenkirchen zur Verfügung gestellt.

Schauen Sie bitte auch unter =Sport/Radsport= den Beitrag “Siegtal Pur und der Etzbacher Berg”


Chinesen in Etzbach

# 13 Juni 2007, 17:45

Unglaublich, diese 1,3 Milliarden Chinesen. Da fliegen fünf von denen nach Bremen, gucken dort erst ins Internet und steuern Etzbach an: dieses kleine Tausend-Seelen-Dorf in der Schlußlicht-Region von Rheinland-Pfalz mit eigenem Industriepark. Was werden die wohl hier wirklich wollen? Die werden sich doch wohl nicht verirrt oder gar vertan haben!?

Wann werden die 82 Millionen Deutsche endlich ALLE begreifen, wie wichtig das Internet heute für JEDEN ist? Wann werden endlich ALLE Lehrer PC und Internet umfassend als sinnvolle Unterrichtsmedien einsetzen und aufhören, ausschließlich über die Gefahren des Mediums zu lamentieren. Wir Deutsche lauern auf die Zukunft, die Chinesen sind (mit Boris Becker) schon DRIN. Und: jeder Internet-Auftritt muss für die Weltöffentlichkeit optimal aufgebaut und professionell gestaltet sein, damit wir nicht nur von Chinesen gefunden und in froher Erwartung angesteuert werden.

Der zugehörige Zeitungsartikel:
(PDF, ).


Treffen mit Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus am Samstag, 9. Juni 2007 in Köln

# 9 Juni 2007, 17:14

Am Samstag habe ich den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus auf dem evangelischen Kirchentag in Köln getroffen und Gelegenheit gehabt, in der VIP-Lounge des Pressezentrums ein kurzes Gespräch mit ihm zu führen.

Bei dieser Gelegenheit durfte ich ihm die schriftliche Einladung des Ortsbürgermeisters von Hamm/Sieg zu einem Besuch im Geburtsort von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen aushändigen. Damit er sich einen Eindruck von Land und Leuten in der Heimat seines “genossenschaftlichen Großvaters” machen kann, habe ich ihm einen mehrsprachigen Bildband über den Westerwald als kleines Geschenk überreicht. Ein sehr warmherziges, freundliches Gespräch ergab seine volle Bereitschaft, bei nächster sich bietender Gelegenheit in Hamm/Sieg Station zu machen.

Bastian Zeuner von der Rhein-Zeitung in Altenkirchen machte eine Reihe von Fotos. Sein Bericht über die Begegnung war am Montag, den 11. Juni 2007 in der Rhein-Zeitung zu lesen.
In den nächsten Tagen werde ich an dieser Stelle noch mehr Fotos bringen und eine eigene Darstellung über das Zustandekommen des Treffens und weitere Aktivitäten im Gesamtkomplex.

Foto: Wolfgang Heinrich, Prof. Muhammad Yunus Foto: Wolfgang Heinrich, Prof. Muhammad Yunus


ENGLISH:

Meeting with Nobel Peace Prize Winner 2007, Prof. Muhammad Yunus at Cologne

On Saturday I met the Nobel Peace Prize Winner, Prof. Muhammad Yunus at the German Protestant Church Day and took occasion to have a small talk in the VIP-lounge of Congress Center with him.

At this opportunity I could hand him the written invitation of the mayor of Hamm at the river Sieg to a visit at the birthplace of Friedrich-Wilhelm Raiffeisen. As a small gift I handed over a polyglot book with photos from the (Westerwald) western wood. So he may have some impressions about the countryside and the people of the home of his „cooperative society grandfather“. In a hearty, friendly talk he offered readiness to visit Hamm at the river Sieg the next possible time.

Bastian Zeuner of the „Rhein-Zeitung“ – newspaper from Altenkirchen took a serie of pictures. He brought a report about the meeting. You could read it on monday in the newspaper “Rhein-Zeitung”. At this place I will bring next week some more photos and a description of the circumstances of our meeting.


Friedensnobelpreisträger Yunus in Köln

# 8 Juni 2007, 23:35

Am Samstag, den 9. Juni 2007 treffe ich Muhammad Yunus in Köln, um ihn einzuladen, bei seinem nächsten Aufenthalt in Deutschland auch den Geburtsort von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen zu besuchen.

Die Rhein-Zeitung wird ausführlich über die Begegnung berichten. Auf dieser Seite werde ich nach Rückkehr aus Köln am Wochenende erste Einzelheiten über das Zusammentreffen mitteilen.


Stellungnahme zum Artikel der RZ: "Heinrich sauer, dass Yunus nicht kommt. " (Rhein-Zeitung vom 6. Juni 2007)

# 7 Juni 2007, 17:07

Die von Verbandsbürgermeister Josef Zolk, Flammersfeld gemachten Äußerungen gegenüber der Rhein-Zeitung (den Artikel finden Sie weiter unten auf dieser Seite) können so nicht hingenommen werden. Unabhängig von einem Leserbrief, der in den nächsten Tagen erscheinen wird (nach Erscheinen wird er auch hier veröffentlicht), stelle ich sachlich klar:

Folgender Brief wurde – nach vorheriger telefonischer Terminabsprache mit allen Beteiligten in der ersten Februarwoche – am 26. Februar 2007 – per E-Mail verschickt an:
Oberbürgermeister der Stadt Neuwied
Verbandsbürgermeister Altenkirchen
Verbandsbürgermeister Flammersfeld
Verbandsbürgermeister Hamm/Sieg
Ortsbürgermeister Hamm/Sieg
Vertreter der Kreisverwaltung Altenkirchen
Vorstand der Westerwaldbank

Sehr geehrte Herren,

gewissermaßen als Vorbereitung auf das Treffen am 01. März 2007 um 10.00 Uhr in Flammersfeld erlaube ich mir, Ihnen einige Daten und Fakten zu übermitteln.
Mitte Dezember 2006 habe ich den Landes-Wirtschaftsminister, Herrn Hendrik Hering mehr zufällig getroffen und ihn gefragt, was er von der Idee hielte, den „Raiffeisen von Bangladesch“ – Professor Muhammad Yunus – nach Hamm/Sieg an den Geburtsort von Raiffeisen einzuladen.
Er war spontan von der Idee sehr angetan und versprach jede erdenkliche Hilfe im Rahmen des Möglichen für ein Zustandekommen. Vor allem aber erkannte er sofort die unglaubliche Tragweite einer derartigen Aktion, wenn sie klug vorbereitet und professionell „vermarktet“ würde.
Daraufhin wurde ich aktiv. Nach telefonischen Rücksprachen mit einer ganzen Reihe von kompetenten und einflussreich wichtigen Persönlichkeiten auf allen Ebenen wurde die Idee – teilweise fast euphorisch – nur gut geheißen. Darum begann ich, die konkreten Möglichkeiten auszuloten und Überlegungen für eine entsprechende Finanzierung anzustellen. Hand in Hand damit musste ich eruieren, auf welchem Wege eine Einladung klugerweise ausgesprochen werden könnte. Selbstverständlich maße ich mir nicht an, allein als Wolfgang Heinrich den Friedensnobelpreisträger einladen zu wollen. Nach einigen anderen Überlegungen ergab sich im Gespräch mit Bürgermeistern der Vorschlag, die Repräsentanten der „betroffenen Raiffeisen-Gemeinden“ zu einer Gesprächsrunde über ein derartiges Projekt einzuladen.
Dabei steht vor allem der Vorschlag von Oberbürgermeister Nikolaus Roth aus Neuwied im Raum, einen Raiffeisen-Preis zu stiften, der ggf. alle drei bis vier Jahre an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich um die Fortentwicklung der Raiffeisen-Grundideen verdient gemacht haben.
Hier könnte Yunus der erste Träger des Preises werden. Mit diesem „Köder“ wäre eine Einladung zu verknüpfen. Als eine mögliche Grundlage für weitergehende Überlegungen habe ich in der Anlage u.a. eigene Gedanken beigefügt. Außerdem übermittle ich Einblicke in einen Teil der bisher geleisteten Vorarbeiten, damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können und dadurch leichter den Einstieg in unsere Gesprächsrunde finden.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Heinrich

ANLAGEN zu obigem Brief

1. Anlage

VISION ?

Vor langer Zeit war der Westerwald / der Landkreis Altenkirchen eine bettelarme Gegend in der kleine Bauern mühsam ihr Dasein fristeten. Ein gewisser Wohlstand kehrte ein, als der Erzbergbau und im Gefolge davon verarbeitende Betriebe sich ansiedelten und die Holzindustrie spezielle Produkte fertigte. Natürlich gab es nach dem Kriege seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch den einen oder anderen Industriebetrieb, der sich wegen der vorhandenen billigen Arbeitskräfte ansiedelte.
Heute sieht vieles anders aus: Industriestandort ist die gesamte Republik praktisch nicht mehr “wirklich”, selbst wenn es viele noch nicht realisiert haben – oder sie wird es zumindest in absehbar kurzer Zeit nicht mehr sein. Das indische Volk hat 1,1 Milliarden Einwohner, die Chinesen zählen ca. 1,3 Milliarden Menschen. All diese 2,4 Milliarden Menschen sind auch heute schon mit den Segnungen des Internet und der Kommunikationsmedien rund um den Globus vertraut. Diese Völker werden in der nahen Zukunft die Industriegüter/MassenVerbrauchsgüter liefern, auf deren Basis wir bisher einen Großteil unseres Wohlstandes aufbauen und pflegen konnten. Wir werden in unserer Republik mit etwa 82 Millionen Menschen nur mit Hilfe “höchstspezialisierter Arbeitnehmer” Produkte fertigen müssen, die von allen gesucht werden, weil einzigartig und von anderen so nicht herstellbar, um “überleben” zu können und einen adäquaten Lebensstandard erhalten zu können.
Das wird auch für die Region Westerwald / Landkreis Altenkirchen in allernächster Zukunft schon gewaltige Veränderungen bringen.
Darum müssen alle Verantwortlichen jetzt und sofort Perspektiven aufzeigen, die geeignet sind, alle Menschen mitzunehmen auf einen Weg der Veränderung hin zu Strategien für eine Zukunft in bleibendem Wohlstand.
Ein wichtiger Gesichtspunkt im Blick auf diese Veränderungen ist dabei durchaus die Namengebung für unsere “Heimat”: Landkreis Altenkirchen. Dieser Name darf nicht nur als tourismusförderndes Anhängsel oder Namenserläuterung für die Geographie dienen, sondern muß als Standardbegriff für eine in der heutigen Welt gültige Globalisierungsstrategie dienen. Mit dem Begriff “Westerwald” konnten und können sicher noch viele Menschen etwas anfangen, allerdings nicht jene Menschen in ferneren Ländern. Vor Ort steht der Begriff für manche charakteristische Eigenart der Region, der Menschen, der Gegebenheiten und der geschichtlichen Hintergründe. Dennoch kann niemand ernsthaft behaupten wollen, dass ganz spezifische landschaftliche Eigenheiten oder sonstige spezielle Vorkommnisse es außerordentlich viel reizvoller erscheinen lassen, diese Region anderen vorzuziehen und beispielsweise touristische Ambitionen hier besonders auszuleben. Selbst wenn man diese Ambitionen mit neuheitlichen Wellness- oder Fitness- Angeboten koppeln würde, wäre der Kampf im Wettbewerb vermutlich sehr schnell verloren.
Bedenkt man, welche wirtschaftlichen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten Platz gegriffen haben, so erscheint der Landkreis Altenkirchen auch nicht gerade als besonders attraktiver Standort – für wen auch immer. Es ist kaum vorstellbar, dass sich nennenswert große Industrien in absehbarer Zukunft hier neu ansiedeln werden.
Solche Kriterien sollten ganz selbstverständlich auch bei der Suche nach einer neuen Namensgebung berücksichtigt werden.
Für welchen “Zweck” sucht man überhaupt einen Namen? Für touristische Zwecke? Als Wiedererkennungsmerkmal? Als identifikationsstiftendes Wesenszeichen ?
Nach welchen Kriterien sucht man einen Namen?
Besondere Charakteristika der Landschaft: da hat unser Landkreis beispielsweise im Vergleich zur Vulkaneifel oder zum Sauerland leider nicht viel mehr als einige wenige touristisch nicht besonders erschlossene – Naturdenkmäler zu bieten, die außerdem noch weit verstreut auseinander liegen: z. B. Beulskopf und Druidenstein.
Damit verbundene Infrastruktur hat auch gewisse Mängel.
Bei allem Respekt vor allen Beherbergungsbetrieben, ist hier der Zug der Zeit ein wenig schnell am Landkreis Altenkirchen vorbeigefahren.
Besondere historisch bedeutsame Bauwerke:
Förderturm bei Gierend, alte Mühlen, Wasserschloss Crottorf, Freusburg, Schloss in Schönstein, Friedewald-Schloss, Realschule in Betzdorf etc.. Auch diese Objekte werden niemals Pilgerströme von begeisterten Experten oder enthusiastischen Touristen in solch großen Zahlen auslösen, dass es für die Region in besonderer Weise vorteilhaft sein könnte. Anhäufung besonderer Industrien:
Leider gibt es auch da nicht eine Ballung oder zumindest eine Größenordnung, die es interessant erscheinen ließe, eine ganze Region nach beispielsweise “Fleisch-Hermes” oder “Container-Kleusberg” oder “Wolf-Gartengeräte” oder deren Produkten zu benennen – analog zu “Silicon-valley”.
Sicher gibt es noch andere wichtige Gesichtspunkte, die es wert wären, angeführt zu werden. Aber ich denke, dass sie auch keinen echten Beitrag für eine Namensgebung liefern würden. Was bleibt übrig?
Die Suche nach berühmten Persönlichkeiten aus der Region und deren Fortwirken bis in unsere Zeit und darüber hinaus.
Da aber gibt es nur einen, der zu seiner Zeit Großes bewirkt hat, in seinem Volk Bedeutsames ins Leben gerufen hat und in der ganzen Welt seit fast 200 Jahren eigentlich bekannter ist als in seiner engeren Heimat, in seinem Geburtsort, in seinem Landkreis.
DARUM kann aus aktueller und heutiger Sicht – über alle kleinkarierte kirchtumspolitische Betrachtung der Dinge hinaus – unser Landkreis nur RAlFFElSENLAND genannt werden. Begründung:
Auf der Grundlage der Ideen und Aktivitäten des 1818 in Hamm/Sieg geborenen Friedrich-Wilhelm Raiffeisen gibt es heute in Deutschland tausende von landwirtschaftlichen Genossenschaften, Volksbanken und Raiffeisenbanken. Überall in Deutschland und vor allem (wenn man im Internet sucht, stellt man das sehr schnell fest) in Österreich scheinen Name und Bedeutung von Raiffeisen viel mehr bekannt zu sein als hier bei uns in Hamm oder in großen Teilen des Landkreises Altenkirchen. Es scheint jedenfalls häufig so. In weit mehr als hundert Ländern dieser Erde gibt es zahlreiche “Ableger” der genossenschaftlichen Banken nach Raiffeisens Vorbild. Delegationen aus diesen fernen Ländern ( bis hin aus Japan ) zeugen in Hamm immer wieder von der Bedeutung dieses großen Sohnes unserer Heimat. In einschlägigen Berufs- und Fachkreisen kennt man sich in aller Regel mit der Vita und dem Wirken von Raiffeisen auch heute noch gut aus. Diese Umstände sollte man in unserer Zeit nutzen, um eine “Vermarktung” im besten Sinne zu betreiben. Was den Bayern und der BILD-Zeitung mit folgendem Ausspruch recht war: “Wir sind Papst”, das sollte uns im Landkreis Altenkirchen billig sein: Wir sind Raiffeisen. Auch bei uns gibt es ein Geburtshaus (oder Gott sei Dank sogar zwei!!!?), das “vermarktet” werden kann – ohne ebay! Es gibt in Hachenburg im alten Schloss DIE Schulungsstätte der Deutschen Bundesbank und in Montabaur im alten Schloss DIE Bildungsstätte der Genossenschaftsbanken – eigentlich DIE RAIFFEISEN-Akademie. Warum soll es in unserer Region nicht (zusätzlich!!!) Einrichtungen geben, die überregional Aufgaben erfüllen, die für die ganze Welt wichtig und
bedeutsam sind. Warum soll nicht in unserer Region (WESTERWALD) DIE Banker-Ausbildung schlechthin stattfinden: für Genossenschaftsbanken, Bundesbanker und andere? Damit meine ich Ableger dieser und anderer Institute, die mit der Grundidee Raiffeisens “wuchernd” der WELT geeignete Ausbildungsgänge/Fortbildungen anbieten. So etwas in die Wege zu leiten, dafür haben wir in diesem Jahr ( 2007 ) die Chance schlechthin – eine Jahrtausendchance: Der Friedensnobelpreisträger ist Banker, Genossenschaftsbank-Gründer, Profi durch und durch, weil als Professor Theoretiker, andererseits aber auch praktizierender Fachmann. Wenn es dann noch gelingen sollte, diesen für die Welt bedeutsamen Menschen nach Hamm/Sieg zu holen, wären alle Chancen dieser Erde gegeben, für diese Region generalstabsmäßig ein Optimum daraus zu machen. Natürlich bedeutete das dann eine ungeheure Anstrengung in jeder Beziehung: DAS Bewusstsein verändern und in diese “Richtung” schulen/ausbilden – zumindest bei Menschen aus dem engeren Umfeld, sprich: Westerwäldern. Kontrakte im Vorfeld eines Besuches ausarbeiten und gezielte Vorschläge anbieten; Bereitschaft überall in der Welt bei “Betroffenen” für bestimmte Vorhaben ausloten. Geeignete Orte und Stätten mit geeignetem Ambiente und Umfeld für Lehrgänge und Schulungen aussuchen oder in gezielter Planung vorstellen. Vieles, zu vieles könnte hier noch angeführt werden.
Für manch einen – vielleicht die meisten – wird dies alles wie eine träumerische Phantasievorstellung klingen, mit lokalpatriotischem touch verbrämt.
Nein, es ist wirklich ganz tierisch ernst gemeint!!!
Auch RAIFFEISEN hat jahrelang nur gegen Widerstände und Unverständnis ankämpfen müssen, ebenso Muhammad YUNUS in Bangladesch.

Wir leben in einer Welt der schnellen Verbindungen und kurzen Wege, der Veränderungen und der Kommunikation globaler Art. Gerade deshalb ist es so wichtig, Reste von persönlichen Berührungen – auch in die Vergangenheit – klug aufzubereiten und für täglich mehr anonymisierende Medien als Gegenpole bereit zu halten und gewinnbringend für alle Beteiligten einzusetzen. Wenn Yunus in Bangladesch mit seinen Ideen solch einen hervorragenden Erfolg hatte und hat, dass er heute überall in der Welt gefragt ist, warum soll dann ein Raiffeisen, der zu seiner Zeit ohne die heutigen Medien eigentlich eine noch größere Leistung erbracht hat, nicht ebenso ein Magnet für viele menschliche Banker-Wesen- auch und vor allem heute – noch sein?
Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir in unserem Land auf absehbare Zeit ganz großen Schwierigkeiten gegenüberstehen werden, weil der Wandel von der Industrienation zur Dienstleistungsnation nicht reibungslos und schnell genug über die Bühne gehen wird und zu viele Menschen im Denken und Handeln nicht die Geschwindigkeiten unserer modernen “Welt-Errungenschaften” nachvollziehen können, zu sehr in tradierten Strukturen und liebgewordenen Gewohnheiten verharren. Es wird mit Sicherheit zu weiterem Abbau von Industriearbeitsplätzen kommen, und dafür brauchen wir Ersatz. Diesen Ersatz können wir derzeit nur in unzureichendem Ausmaß anbieten, wie die Arbeitslosenzahlen eindrucksvoll nachweisen. Darum muss jede sich bietende vernünftige Chance im Gefüge von Globalisierung genutzt werden.
EINE große Chance, wenn nicht DIE Chance schlechthin für unsere Region ist RAlFFElSEN im Blick auf sein Pendant im Bereich der aufgehenden Sonne(n): MUHAMMAD YUNUS. Die Welt ist in diesem und wenigen weiteren Jahren auf ihn und sein Werk fixiert, wir müssen diese Gunst der Stunde für uns und die Welt nutzen.
Ich weiß, dass manch einer aus der WELT heute die jeweiligen homepages der “Raiffeisen-Gemeinden” anklickt – gerade jetzt in Verbindung mit Yunus. Sie sollten für solche Fälle in diesem speziellen “Raiffeisen-Fall” auch – zumindest teilweise – in englischer Sprache abgefasst und werblich für den Ort und die Region entsprechend gestaltet sein.
Gewollt sein müsste, analog zu Verbänden wie beispielsweise dem Sparkassenverband ( der ganzseitige Anzeigen in der F AZ und im SPIEGEL geschaltet hatte) eine Glückwunsch-Grußadresse über den Internet-Auftritt von Gemeinde und Verbandsgemeinde Hamm/Sieg (und der anderen Raiffeisen-Gemeinden) an Yunus zu richten und ihm und der Welt dies kund zu tun. Nur so können wir klug die Aufmerksamkeit in vielerlei Beziehung nicht nur auf Hamm und Umgebung, sondern auch auf den Landkreis, die Region, Deutschland lenken. Schaden würde das bestimmt nicht, die dafür anfallenden Kosten sind überhaupt nicht erwähnenswert.

Diese Abhandlungen erheben nicht den Anspruch der Perfektion in Sprache und Inhalt. Sie sind spontan niedergeschriebene Gedanken, die mich seit einiger Zeit bewegen. Natürlich weiß ich um die Unbeweglichkeit von Menschen, aber andererseits auch von den Möglichkeiten, die – gleich auf welcher Ebene – führende Persönlichkeiten haben, wenn sie perspektivisch und zielgerichtet denkend und handelnd agieren.
Wolfgang Heinrich
31. Januar 2006

2.Anlage

Ich habe am Morgen des 02. Januar 2007 mit dem im Urlaub befindlichen Wirtschaftsminister, Herrn Hendrik Hering telefoniert und ihm vom bisherigen Stand der Bemühungen in wenigen Worten berichtet. Er hat jegliche Unterstützung – auch deutlich finanzieller Art – zugesichert und sieht nach wie vor die unglaubliche Tragweite einer derartigen Einladung. Selbstverständlich scheint ihm, dass auch der Ministerpräsident eine Einladung unterschreiben würde.

3. Anlage

Stand der Dinge am 02.01.2007:
Nach einem Telefongespräch mit Dr. Armbruster, Bonn vom Deutschen Genossenschaften- und Raiffeisenverband, treffe ich mich mit ihm zu einem Gespräch am 05.01.2007 um 10.00 Uhr in seinem Büro. Von ihm weiß ich, dass Yunus mit Min. Dir. Dr. Karl Osner aus Bonn (pensionierter früherer Mitarbeiter BMZ) seit vielen Jahren sehr gut befreundet ist. Bei meinem Telefongespräch mit der GRAMEEN-Bank in Dhaka, Bangladesch (Dipal Chandra Barua – Büroleiter) erwähnte ich nur die Tatsache einer Freundschaft mit einem Menschen aus Bonn und sofort nannte jener Bangladeschi den Namen Osner. (Für mich ein wichtiger Pluspunkt im Gefüge der Gesamtbemühungen). Am 03. Oder 04. Januar 2007 soll ich von dort einen Bescheid über die grundsätzliche Bereitschaft, eine Einladung anzunehmen, bekommen. Abends am 01.01.2007 habe ich mit Frau Osner telefoniert und von ihr die Telefonnummer ihres Mannes im Schwarzwald bekommen. Ich werde ihn am Abend des 02.01.2007 anrufen und ausloten, inwiefern er unsere/meine Einladungsbemühungen ggf. unterstützen kann und will. Am 08.01.2007 habe ich einen Termin mit den Herren Axel Kehl (Vorstandsvorsitzender “Raiffeisen-Akademie MT) und Peter Sahl in Montabaur. Der Chef der Volksbank Hamm, Herr Schouren wird mit dabei sein.
RTL hat mir schriftlich per E-Mail die Zusage gegeben, dass sie bei (meiner) Nennung eines Interview- Termins mit Yunus, ggf. in Bangladesch Aufnahmen machen werden und dann selbstverständlich ausführlich auch über Raiffeisen berichten.
Ich habe vom SPIEGEL-Redakteur die Email-Adresse und persönliche Handy-Nummer von Yunus, werde diese aber nur in einem absoluten Ausnahmefall verwenden.
Mit der Botschaft von Bangladesch habe ich mehrmals telefonischen Kontakt gehabt und E-Mails ausgetauscht; aber dort tut man sich offensichtlich etwas schwer, den Umfang und die Tragweite eines möglichen Besuches von Yunus in Deutschland nachzuvollziehen. Ich bleibe dennoch dran.
Ich bin im Kontakt mit UNO-Bonn, die evtl. Mitte Januar entscheiden, ob ein möglicher Besuch von Yunus in Deutschland verquickt werden kann mit dem Millenniums-Programm.

So weit die wichtigsten Punkte.
Weitere Überlegungen:
Die im Landkreis Altenkirchen befindlichen Orts-/Verbandsgemeinden sollten sich in einem “Akt der Solidarität” (untereinander) gegenüber Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aufraffen und eine Glückwunschadresse über Internet übermitteln. Diese sollte so publiziert werden, dass sie für einen bestimmten Zeitraum eingestellt bleibt und darüber hinaus für alle und jeden deutlich sichtbar ein Zeichen – auch und vor allem – für unsere Region setzt.
Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass hier eine einmalige Chance für eine sehr weittragende Partnerschaft besteht. Eine Partnerschaft zwischen Landkreis Altenkirchen und…? Dhaka, Bangladesch??? -eine Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Bangladesch? WIRSSEN einfach diese absolut einmalige Chance der Verbindung von DIESEM Nobelpreisträger zu den MÖGLICHKEITEN unserer Region/unseres Bundeslandes/unseres Landes JETZT nutzen. Im nächsten Jahr gibt es wieder einen neuen Friedensnobelpreisträger, der vermutlich dann und in den folgenden Jahrzehnten auch nicht in Verbindung gebracht werden kann mit diesen Beziehungen so weitreichender Art wie zu Raiffeisen.
Ich kann mir u. a. vorstellen, dass klug eingefädelte Kontrakte ein Austauschprogramm für Ausbildungsgänge, Studien, Erfahrungsaustausch, Konferenzen über Satellit etc. etc. zwischen Bangladesch und Deutschland begründen könnten. Aber vor allem sollte in einer klugen Kooperation – wiederum begründet mit und gegründet auf Raiffeisen – in unserem Land eine zentrale Anlaufstelle für alle armen Völker dieser Erde als Ort der Schulung etabliert werden, um die Ideen von Raiffeisen und Yunus “gewinnbringend” in vielerlei Hinsicht umzusetzen.
Das wiederum wäre / IST für mich eine absolut hervorragende Möglichkeit, die gängige Philosophie der Dienstleistungsgesellschaft globaler Prägung umzusetzen – unser Know-how und unsere Tradition gepaart mit den Entwicklungen und Möglichkeiten der Welt in der wir heute leben “gewinnbringend” für alle Beteiligten zu vermitteln.
ICH kann mir überhaupt nicht vorstellen, warum dieser Mann als EINMALIGE Chance für unsere Region / unser Land nicht sehr bald zu uns kommen sollte.
Wolfgang Heinrich 02. Januar 2007

4. Anlage

Raiffeisen und der Friedensnobelpreis

Bundespräsident Köhler, früher Präsident des Sparkassenverbandes, sollte Professor Yunus nach Hamm/Sieg und Deutschland einladen. Hier in Rheinland-Pfalz könnten dann Kontrakte von unvorstellbarer Tragweite auf den Weg gebracht werden, frei nach dem abgewandelten Motto von Raiffeisen: Einer für alle, alle für einen – Zwei für alle und alle für jeden.
Man stelle sich vor, Friedrich-Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) hätte zu seiner Zeit schon die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten gehabt wie Telefon und Internet, Handy und E-Mail, hätte Auto statt Pferd und Wagen genutzt, elektrische Beleuchtung statt Kerzenlicht. Bedenkt man, unter welchen Umständen er damals seine sozialreformerischen Arbeiten vollbracht hat, so ist seine Leistung nicht hoch genug anzusiedeln. Hätte es damals schon den Friedensnobelpreis gegeben, er hätte ihm gebührt, denn es gibt bis heute weltweit keinen, der eine derartige Leistung im Genossenschaftswesen vollbracht hat – mit einer Ausnahme: Muhammad Yunus aus Bangladesch. Der wurde vor fünf Wochen mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
Er sagt selbst, Raiffeisen sei einer seiner Großväter gewesen.
Wenn also heute ein “Urenkel” in Bangladesch auf den Spuren von Raiffeisen wandelt, so tritt damit noch einmal überdeutlich seine damalige Leistung in das Bewusstsein vieler Menschen in weit über hundert Ländern dieser Erde, in denen es etwa 330.000 genossenschaftliche Einrichtungen nach dem Vorbild von Raiffeisen gibt.
Natürlich hat Yunus nicht nahtlos die Ideen Raiffeisens in seiner Heimat umgesetzt, vielmehr aus der örtlich vorgefundenen Situation die nötigen Schritte eingeleitet, um seinen Landsleuten auf ungewöhnlichen, neuen Grundlagen der Kreditvergabe aus ihrer Abhängigkeit und Armut herauszuhelfen. Er war und ist tätig in einem der ärmsten Länder dieser Erde mit 134 Millionen Einwohnern auf 148.000km2 (BRD: 82 Millionen auf 357.000km2). Mit Konsequenz und Ausdauer ist er gegen massive Widerstände seinen Weg gegangen und hat gegen Vorbehalte von Banken, gegen Anfeindungen der muslimischen Glaubensgemeinschaften und massive Bedrohungen durch Geldverleiher und Wucherer triumphiert und vielen Millionen Menschen ehrliche, überzeugende Hilfen gegeben.
Für all jene, die sich unter der Idee von Raiffeisen in entsprechenden Einrichtungen befinden bedeutet der Friedensnobelpreis an Yunus weltweit auch eine ungeheure Aufwertung der Gedanken und Leistungen jenes begnadeten Genossenschaftsgründers. Das wiederum ist Verpflichtung für uns:
Verpflichtung im Sinne von Fortschreibung seiner Ideen und deren Umsetzung mit Hilfe der Möglichkeiten unserer Zeit. Im Zeitalter der Vernetzungen, der Globalisierung und der Massenkommunikationsmedien ergeben sich allein dadurch ungeahnte Möglichkeiten.
Nobelpreise fallen nicht vom Himmel, sie haben meistens eine sehr lange Vorgeschichte. Ihre Träger arbeiten nicht für die Erlangung des Preises, vielmehr ist er die Krönung einer langen Entwicklung. Auch Muhammad Yunus hat viele Höhen und Tiefen erlebt und durchlitten, hatte dabei viel Hilfe ideeller ebenso wie finanzieller Art nötig, um schließlich seine Leistung von der Weltöffentlichkeit ehren zu lassen. Er hat nicht zuletzt aus Deutschland große finanzielle Unterstützung von unterschiedlichen Institutionen erhalten: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, KfW-Bank, Sparkassen-Verband und andere. Ganz gleich wer den größten Anteil am Zustandekommen der Leistung von Muhammad Yunus hat, es sollte kein Grund für Rivalitäten sein. Engstirnige Befindlichkeiten und Animositäten sind unangebracht. Vielmehr sollten wir uns in Deutschland auf die Quelle aller genossenschaftlichen Urideen besinnen und die Gunst der Stunde nutzen, um gemeinsam mit allen dazu berufenen Bankeinrichtungen und zusammen mit Yunus und seiner GRAMEEN-Bank Strukturen entwickeln, die in der Zukunft allen unterentwickelten Völkern Möglichkeiten aufzeigen, das Leben des Einzelnen erträglicher zu gestalten.

Wir haben in Deutschland die Voraussetzungen. Wir sollten Gelder nicht mehr oder weniger unkontrolliert als Spendengelder einsammeln und in der Welt verteilen, sondern gezielt für geeignete Schulung und Ausbildung einsetzen. Selbst wenn das Grundkonzept von Yunus mit dem der Banken aus unserem Kulturkreis nicht absolut deckungsgleich ist, so sollten wir seine Erfolge nutzbringend in eigene Konzepte einarbeiten und den unterentwickelten Völkern in der Welt anbieten. Hier sind alle Banken aber auch die Politik gefordert. Es gilt, bewährte Konzepte sinnvoll zu verändern und zu ergänzen, um sie in anderen Völkern mit anderen kulturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zum Vorteil für alle Beteiligten anzuwenden.
In einer Kooperation zwischen Fachleuten aus Bangladesch und Deutschland verknüpft mit den Ideen des Muhammad Yunus kann ein Entwicklungshilfe-Programm in die Welt gebracht werden, das unglaublich viel mehr bewirken würde als noch so viele geschenkte Hilfsprogramm-Millionen. Wir haben in Deutschland heute schon viele Möglichkeiten, um Menschen aus aller Herren Länder bei uns für ihre Aufgaben bei sich zuhause zu schulen, beispielsweise auf militärischem Gebiet. Am Geburtsort (Hamm/Sieg) und den Wirkungsstätten eines Raiffeisen sollten wir die Infrastrukturen installieren, die nötig sind, um Experten von Yunus aus Bangladesch zusammen mit “Raiffeisen-Fachleuten” aus Deutschland darin Schulungen zu ermöglichen. Investitionen in geeignete Infrastruktur werden sich für alle Beteiligten sehr schnell amortisieren und aus politischer Sicht Musterbeispiele für Entwicklungspolitik darstellen. Die schon vorhandenen Bildungseinrichtungen im Westerwald (Schloss Hachenburg:Deutsche Bundesbank und Schloss Montabaur:
Genossenschaftsbanken) sind hervorragende Beispiele für nationale Schulungen im Bankenwesen vergleichbares sollten wir für die unterentwickelten Völker der Welt im “Raiffeisenland” anbieten.
Das wäre mehr als ein posthum an Raiffeisen vergebener Friedensnobelpreis. Denn der Nobelpreis ehrt nicht nur den Empfänger persönlich, sondern vielmehr seine für die Menschheit nutzbringend erbrachten Ergebnisse.
Es gibt Signale, dass Professor M. Yunus bereit ist, im Juni 2007 nach Deutschland zu kommen. Darum sollte er im Jahr der EU-Präsidentschaft, im Jahr des Treffens der G8-Staaten in Deutschland, im Zeitraum der Millenniums-Programme so bald als möglich eine offizielle Einladung bekommen verbunden mit dem Besuch am Geburtsort in Hamm/Sieg als Reverenz an den großen Urvater des Genossenschaftsgedankens – Friedrich- Wilhelm Raiffeisen.
Wolfgang Heinrich


Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus im Juni 2007 in Deutschland

# 7 Juni 2007, 16:49

Der folgende Beitrag war am 31. Januar 2007 in der Rhein-Zeitung abgedruckt
Artikel Rhein-Zeitung (durch Anklicken vergrößern)

Leider hat niemand der Verantwortlichen und ständig über “Vor-Ort-Probleme-Jammernden” diese Ideen bisher in irgendeiner Form aufgegriffen.


Foto: Wolfgang Heinrich

Sollte nicht jetzt noch etwas zu tun möglich sein?
Muhammad Yunus wird mit unserer Kanzlerin in einer Fernseh-Runde die Ergebnisse des G8 – Gipfels diskutieren.
Wenn da in der Anmoderation oder im Verlauf einmal auf Raiffeisen und den Geburtsort / die Region aufmerksam gemacht würde, wäre das mehr als nichts. Vielleicht albern? NEIN!

Ich appelliere an alle Politiker aller Parteien unserer Region, sich der Gesamt-Thematik anzunehmen.

ÜBRIGENS:
Mit P.S., dem Verfasser eines Buches über M. Yunus habe ich sehr frueh über meine “Einladungs-Idee” telefoniert und per email korrespondiert.
Ich vermute, dass er die Idee dankbar aufnahm und mit seinen Möglichkeiten leicht umsetzen konnte. Mir beschied er nach einiger Zeit kurz und bündig, dass Yunus nach Deutschland käme, aber nicht nach Hamm/Sieg.
Wer ist P.S. – wieso kann so jemand so etwas allein entscheiden wollen/können? Unsere Region hätte mit Hilfe von Kanzlerin Merkel, Ministerpräsident Beck, Minister Hering, heimischen Abgeordneten in Berlin viel mehr Möglichkeiten gehabt, aus einem Besuch in unserer Region eine ganz große Sache werden zu lassen.

Sehen Sie bitte auch unter folgendem Link (und dann unter Pressemitteilung) Informationen zum Programm von Muhammad Yunus in Deutschland:

Pressemitteilung von Vision Summit


RZ-Artikel: "Heinrich sauer, dass Yunus nicht kommt."

# 6 Juni 2007, 23:39

Artikel der Rhein-Zeitung, Ausgabe Region Altenkirchen
vom 06.06.2007, Seite 17.

Von Ulf Steffenfauseweh

Heinrich sauer, dass Yunus nicht kommt Vorwürfe gegen Politiker — Zolk kontert: “Kreativität ohne Realitätsbezug”

Untätigkeit der Politiker oder planloser Enthusiasmus eines Bürgers? Bezüglich der Tatsache, dass der Friedensnobelpreisträger zwar in Deutschland ist, aber nicht nach Hamm kommt, erhebt Wolfgang Heinrich schwere Vorwürfe gegen die heimischen Bürgermeister. Für die kontert Josef Zolk.

HAMM. Wolfgang Heinrich ist sauer. Denn Friedensnobelpreisträger
Muhammad Yunus ist in Deutschland, besucht sogar das nahe Köln, kommt aber nicht nach Hamm und in den Kreis Altenkirchen. Aber genau das war die Idee des 66-jährigen ehemaligen Rektors der Etzbacher Grundschule: Den “Raiffeisen von Bangladesch” an die Geburts- und Wirkungsstätte seines historischen Vorbildes zu holen.
Dafür hatte sich der Etzbacher lange und vehement eingesetzt. Er führte etliche Telefonate, schickte Mails, die bis zu Yunus engstem Mitarbeiter vordrangen, und traf sich mit heimischen Politikern und Wirtschaftsvertretern (die RZ berichtete).

Keine offizielle Einladung

Am 1. März stellte er nach eigenem Bekunden seine Bemühungen ein. Denn an diesem Tag hatte ein Treffen mit den Bürgermeistern Heijo Höfer (Altenkirchen), Josef Zolk (Flammersfeld), Vertretern der Verwaltungen von Hamm und Neuwied sowie des Kreises Altenkirchen und einem Vorstandsmitglied der Westerwald Bank stattgefunden. Heinrichs Ziel, dass eine Einladung mit offiziellem Briefbogen an Yunus geschickt werde, wurde nicht verwirklicht. “Man beschloss, keine abzuschicken, da ja nicht sicher sei, ob er überhaupt kommt und die Einladung annimmt. Keiner wisse, was das koste und überhaupt würden zwei Stunden seiner Anwesenheit im Kreis Altenkirchen nichts bringen”, erinnert sich Heinrich mit deutlich säuerlichem Unterton und legt nach: “Von Köln nach
Hamm sind es 15 Hubschrauberflugminuten. Warum er dort nicht einen Besuch abstatten sollte, ist nicht nachzuvollziehen. Hier wird eine einmalige Chance für den Moment und für eine Vielzahl von wichtigen, möglichen Folgeprojekten vertan.” Ort, Kreis und Land hätte es überdies gut getan, mit Hilfe von Yunus in der Weltöffentlichkeit besondere Aufmerksamkeit zu genießen, so Heinrich weiter. “Es ist nicht nachzuvollziehen, dass immer wieder Klage geführt wird über Vernachlässigungen der Region in Planungen wie LEP IV, Benachteiligungen bei Infrastruktur-Fragen, Tourismus und anderen Fragen, andererseits aber die wenigen wichtigen und interessanten Möglichkeiten der Image-Pflege, der Fokussierung auf unsere Region, der Vermarktung im besten Sinne nicht wirklich genutzt werden. Von daher ist es vielleicht gut, dass man Yunus eine derartige Grundhaltung gar nicht erst demonstriert”, so Heinrichs Fazit.

Josef Zolk, Bürgermeister von Flammersfeld und damit Amtsnachfolger von Raiffeisen, leitete auf Seiten der Verwaltungsvertreter die Gesprächsrunde mit Heinrich und hat eine gänzlich andere Meinung. “Wenn man eine Einladung abschickt und die vielleicht sogar angenommen wird, ist das eine große Sache. Aber die kostet auch viel Geld, und bringt es den Menschen hier vor Ort wirklich etwas?”, fragt er im Gespräch mit der RZ und ergänzt: “Wir alle, die wir mit öffentlichen Mitteln umgehen, müssen sehr genau überlegen, wie wir damit umgehen. Und Gemeinden in einer schwierigen Finanzanlage wie Hamm und Flammersfeld müssten dann vielleicht einen Kinderfreizeitspaß ausfallen lassen, wenn man für so ein Event Geld ausgibt. Das machen wir nicht.”

Kein Konzept

Außerdem, so Zolk weiter, habe von Heinrich weder ein inhaltliches noch ein finanzielles Konzept vorgelegen (Anmerkung der Redaktion: In Gesprächen mit der RZ hatte Heinrich eine ungefähre Größenordnung von 50.000 Euro benannt. Damals war allerdings noch nicht klar, dass Yunus ohnehin Deutschland besucht.). Und deshalb wird der Flammersfelder Bürgermeister auch deutlich und wirft Heinrich “ungebündelte Kreativität ohne Realitätsbezug” vor. “Wir sind ja begeistert von seiner grenzenlosen Kreativität. Aber die hält mit einer sorgfältigen Planung nicht Schritt.”

Ansonsten seien sich in der Gesprächsrunde aber natürlich alle einig gewesen, dass viel mehr für den Gedanken Raiffeisens getan werden müsse. “Wir sind unglaublich interessiert, das zu forcieren. Aber wir sind keine, die eines kurzfristigen Aufsehens wegen eine Veranstaltung durchführen ohne Nachhaltigkeit”, so Zolk.

Leserbrief vom 25. Juni 2007 in der Rhein-Zeitung

“Statt Emotionen Tatsachen”
Muhammad Yunus, der Friedensnobelpreisträger aus Bangladesch, hat eine Einladung in den Geburtsort Raiffeisens vorliegen.
Statt Emotionen Tatsachen: Alle eingeladenen Gesprächsteilnehmer hatten vorab umfangreiche Darstellungen des Gesamtprojektes bekommen (ob gelesen?); viele waren von Januar an unmittelbar minutiös über alle Aktivitäten (Inhalte/Finanzierung) informiert. Details dazu im Internet unter „wolfgangheinrich.de“. DieFinanzierung mit „Kinderfreizeitspaß“ zu verbinden ist infam, die Aussage „ungebündelte Kreativität ohne Realitätsbezug“ ist diffamierend. Für mich gilt: eigene durchdachte Vorschläge ja, detaillierte „Vorlagen“ für Verwaltungschefs über Inhalte, Ablauf und Finanzierung wären anmaßend und ungerechtfertigt. Dazu sollte das Gespräch dienen. In Zeiten industrieller und struktureller globaler und regionaler Veränderungen, in Zeiten der Erderwärmung und Klima-Diskussionen sollten heiße Luft und CO²-Sprechblasen von Raiffeisen-Nachfolgern zugunsten konstruktiver, besserer Vorschläge unterbleiben. Raiffeisen hätte allein aus seiner christlichen Grundhaltung heraus ähnliche Aussagen unterlassen, aber auch um Bürger-Engagement zu respektieren und zu fördern.


Eine eigene Internetseite?

# 1 Juni 2007, 11:21

ICH doch nicht; in meinem Alter doch nicht (mehr)! Das Internet nutzen, darin surfen – ok. – aber nicht mehr!

Plötzlich bei Xing.com ein Name, ein Gesicht: André Spieker. War das nicht vor Jahrzehnten ein Schüler der Grundschule Etzbach, an der ich 34 Jahre Rektor war? E-Mail hin, E-Mail zurück, Telefonat: Austausch über persönlichen und beruflichen Werdegang. Dann die Idee, die eigene Website zu gestalten. Nach wenigen Tagen Überlegung der Beginn einer unglaublich spannenden Zusammenarbeit. Ich bin begeistert!!

Ohne SPIEKERDESIGN hätte ich nie eine solche Aufgabe begonnen und auch nie einen so professionell gestalteten Internet-Auftritt bekommen.


Raiffeisen-Ehrenpreis

# 28 Mai 2007, 00:43

Raiffeisen-Ehrenpreis der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg)

Persönlichkeiten, die durch besondere und herausragende Leistungen auf wissenschaftlichem, kulturellem, politischem, sportlichem oder sozialem Gebiet hervorgetreten sind und dadurch das Ansehen der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) gefördert haben, können mit dem Raiffeisen-Ehrenpreis ausgezeichnet werden.

Bei der Namensgebung für den Ehrenpreis wurde selbstverständlich der am 30. März 1818 in Hamm an der Sieg geborene Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Sozialreformer und Begründer des ländlichen Genossenschaftswesens, ­ ausgewählt. Raiffeisen war gewissermaßen für die Menschheit ein Edelstein und ein Juwel. Deshalb wurden und werden auch in Zukunft die Raiffeisen-Ehrenpreise mit einheimischen Natursteinen und weiteren Kristallen versehen. Auf einem Stück “Heimatboden” baut sich somit alles auf.

Bewusst ist die Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) bei der Gestaltung des Preises von herkömmlichen Medaillen, Plaketten und Ehrennadeln abgerückt; vielmehr wird versucht, Regionen des Landes Rheinland-Pfalz miteinander zu verbinden. Angeregt durch die Präsentation “500 Jahre Edelstein-Region Nahe” werden die Raiffeisen-Ehrenpreise von dem weltweit bekannten Createur Manfred Wild aus Kirschweiler geschaffen.

Die Bestandteile des Ehrenpreises werden dabei naturbelassen, sie können zerklüftet, eckig oder auch kantig sein; denn auch auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen trafen teilweise diese Eigenschaften zu. Jeder Raiffeisen-Ehrenpreis stellt ein Unikat dar, keiner gleicht dem anderen.

Die Träger des Raiffeisenehrenpreises

Heimatfreunde im Hammer Land (2000)

Foto (Zur Vergrößerung bitte anklicken)

Dr. Michael Roßbach (2005)

Foto Bild Beschreibung des 2. Raffeisen Ehrenpreises


Radtour auf Mallorca - Der Bericht

# 8 Mai 2007, 14:49

Mit dem Rennrad auf Mallorca

13. April 2007

Wenn das nur mal gut geht:
Freitag, den 13.!!! nach Mallorca zu starten!
Schon zu Hause konnte man in den Nachrichten lesen und hören, dass es dort regnet und die Temperatur bei maximal 16°C liegt. Übrigens: über Internet war schon seit Tagen kein einziges Rennrad bei den bekannten großen Verleihern auf ganz Mallorca mehr zu bekommen. Wir sind in Cala Ratjada (von Palma de Mallorca einmal quer über die ganze Insel) gerade noch fündig geworden – jedoch zu einem etwas höheren Preis ( 125€ je Rad für 9 Tage – die Räder haben einen Neuwert von je 2700€ ).
Der Flug war problemlos, mit wenigen Turbulenzen – das Wetter bereits am Flughafen sehr frisch und regnerisch. Der vorbestellte Leihwagen wartete schon. Schnell die Koffer hinein und ab nach “Cala Pi” in der Nähe von Llucmajor – unmittelbar an der Küste gelegen.
Der erste Tag gilt den organisatorischen Vorbereitungen. Wir beziehen unser Appartement, nehmen die Anlage in Augenschein, begrüßen alte Bekannte, besorgen einige Dinge im Supermarkt und fahren nach Cala Ratjada, um dort die Rennräder abzuholen. Sie sind vom Feinsten: CUBE-Rahmen, Shimano-System Ultegra 10-fach etc..
Am Nachmittag statt erster Ausfahrt nur strömender Regen!
Dafür dann das Abend-Buffet gewohnt reichlich und von erlesener Qualität. Wir denken nur kurz über die Pfunde nach, die wir zusätzlich über die Insel mit uns herumfahren müssen.

14. April 2007

Es ist Samstag – aus Deutschland wird permanent ein Traum-Wetter gemeldet mit Temperaturen von bis zu 30°C, und mit leicht hämischer „Schadenfreude“ wird uns das von Bekannten immer wieder „untergejubelt“. Auf Mallorca morgens Nieselregen – gegen Mittag leichter Wind, der die Wolken vor sich hertreibt und die Strassen trocknet. Regennasse Strassen können auf Mallorca glatt wie Schmierseife sein. Wir hoffen, dass der Regen nachlässt und wenigstens die Strassen für eine erste Tour trocken sind. Aber PETRUS spielt nicht mit. Den ganzen Nachmittag über strömender Regen ohne Unterbrechung. So etwas habe ich bei mehr als 15 Mallorca-Besuchen noch nie erlebt. Wir geben die Hoffnung auf baldige Wetterbesserung dennoch nicht auf!

15. April 2007

Am frühen Morgen platscht der Regen mit Wucht in den Innenhof der Anlage; aber schon gegen 10:00 Uhr strahlt die Sonne und trocknet zusammen mit einem leichten Wind die Strassen. Endlich können wir zu unserer ersten Tour aufbrechen. Ordentlich – mit Blick auf eventuelle Schauer – gekleidet, starten wir gegen 12:00 Uhr in Richtung Llucmajor, ohne es direkt als Ziel anzufahren. Über Campos, Porreres und Llucmajor erreichen wir Arenal.
Ganz kurze, leichte Regenschauer beeindrucken uns nicht. Von Arenal geht es in Richtung Cala Blava weiter. Bei Max Hürzeler im Hotel DELTA machen wir für ein paar Minuten Station, um dann die Heimfahrt entlang der Küste fortzusetzen. Nach knapp dreieinhalb Stunden haben wir eine Strecke von 88 Kilometern zurückgelegt und fühlen uns wohlig ermattet zu neuen Ausfahrten animiert.

16. April 2007

Endlich ist das Wetter schon am Morgen sonnig und warm – wie man es von Mallorca gewohnt ist.
Wir begeben uns auf eine größere Tour: von Cala Pi über Glashütte geht es nach Llucmajor und weiter über Porreres nach Felanitx, um dann Manacor anzusteuern. Hier gönnen wir uns eine kurze Rast. Anschließend nehmen wir die Abkürzungsstrecke nach Petra in Angriff. Bei herrlichem Sonnenschein geht es den Bergkamm hinauf und in flotter Fahrt auf Petra zu. Nächstes Ziel ist Sant Joan, darauf folgen Montuiri, Algaida und Llucmajor. Ein wirkliche Pause gönnen wir uns nicht. Wir verlassen Llucmajor in Richtung Palma, um dann bei Sa Torre abzubiegen – 100 km Tagesleistung sind längst überschritten. Dennoch geht es noch recht zügig in Richtung Hotel DELTA. Auf der Küstenstrasse sehen wir Schilder in Richtung Cala Pi. Nach fast 6 Stunden Fahrzeit und 142 km Strecke sind wir müde, aber zufrieden wieder in unserer Anlage. Ein reichhaltiges Abendessen belohnt für die Anstrengungen des Tages.

17. April 2007

Heute geht es zunächst in Richtung Palma de Mallorca. Wir fahren mit dem Auto bis zum Hotel DELTA und starten von dort mit unseren Rädern. Bis nach Arenal geht es sehr gut voran, aber dann wird es holprig: schlechte Wege, viel Verkehr, Durcheinander in Palma, keine gute Ausschilderung. Wir verlieren mit Kartenstudium und Durchfragerei viel Zeit. Dennoch erreichen wir irgendwann Calvia – nordwestlich von Palma de Mallorca. Hier wird es recht bergig, und endlich kommen wir auch einmal bei schönstem Wetter richtig zum Schwitzen. Über Capdela – Galilea –
Puigpunyent geht es höher und höher hinauf bis auf etwa 500 Meter, dem Coll de Claret. Jeder Aufstieg hat bekanntlich zur Belohnung eine mehr oder weniger rasante Abfahrt. Auf gut asphaltierten Strassen geht es in flotter Fahrt abwärts. Wieder in flachem Gelände, wollen wir bei Esglaieta in einen Kreisel einfahren, als wir von links im Kreis eine Radfahrergruppe heranfahren sehen. Plötzlich stürzt ein Rennfahrer. Was war geschehen? Ein „uralter“ Spanier mit einer noch viel älteren Beifahrerin ist einem Rennfahrer aus Koblenz von hinten ins Rad gefahren. Er hatte keine Chance, kam zu Fall und brach sich den rechten Unterarm glatt durch. Das Rad war ziemlich schrottreif. In dieser Gruppe aus Koblenz waren angeblich drei Ärzte und ein Rechtsanwalt. Für das Unfallopfer war nach drei Tagen Mallorca der Fahrradurlaub beendet. Wir fahren nach unserer Zeugen-Zusage und Angabe von Adresse und Telefon-Nummer weiter. Über Santa Maria, Portol, Sa Cabaneta, Casa Blanca, Sant Jordi, Arenal an die Cala Blava und nach Hotel DELTA zu unserem geparkten Auto. Ziemlich erschöpft erreichen wir unseren abgestellten Wagen etwa gegen 19:30Uhr. 30 Minuten später sind wir in Cala Pi und freuen uns auf ein reichhaltiges Abend-Buffet.
134 km haben eine nachhaltige Wirkung hinterlassen.

18. April 2007

Jeden Mittwoch ist großer Markttag in Sineu – der ganze Ort lebt offenbar davon. Dieses spezielle Insel-Ereignis ist immer wieder interessant. Wir fahren also mit dem Auto dort hin, besuchen den Markt, um einige besondere keramische Dinge einzukaufen ( Auftrag von zu Hause ), lassen unser Auto auf einem Parkplatz stehen und schwingen uns auf unsere Renner. Von Sineu geht es diesmal in Richtung Inca. Santa Maria und Bunyola sind Stationen bevor es in die Berge geht: Orient ist das Ziel. Nach ausgiebiger Rast geht es mit übergezogener Windbluse in flotter Fahrt die Berge wieder hinunter. Lloseta, Biniamar, Selva, Campanet, Burger, Sa Pobla, Muro sind unsere Durchgangs-Orte. Gegen 20:00 Uhr steigen wir in Sineu müde vom Rad und beeilen uns, nach Cala Pi zu kommen, damit wir dort noch ein Abendessen einnehmen dürfen. Gemessen an der späten Start-Zeit ist die Tagesleistung von 104 km für die Verhältnisse recht akzeptabel.

19. April 2007

Locker lassen wir es an diesem Tag angehen. Spät erst starten wir in Richtung Manacor, um heute dort unser Auto abzustellen. Von Manacor aus befahren wir einen herrlichen Weg durch die grünende und blühende Landschaft. Nach 6 – 8 Kilometer geht es in einen Höhenzug, der nach etwa 2 km überwunden ist. Wir gelangen auf die Verbindungsstrasse zwischen Can Picafort und Petra. Unser nächstes Ziel ist Petra. Wir erreichen es nach kurzer, schneller Fahrt auf relativ neuem Straßenbelag und setzen unsere Fahrt nach Felanitx fort. Dort im Stadtzentrum legen wir eine längere Pause ein. Die Fahrt von Felanitx nach Manacor ist nach insgesamt 70 km beendet und mit dem Auto geht es nach Cala Pi zurück.

20. April 2007

Am vorletzten Tag auf Mallorca wollen wir noch einmal eine dreistellige Kilometer-Leistung hinlegen.
Wir starten in Cala Pi und fahren mit relativ hohem Tempo der Küste entlang Richtung Hotel DELTA. Kurz vorher biegen wir nach Sa Torre ab und erreichen nach knapp einer Stunde Llucmajor. Auf einer sehr oft schon von uns befahrenen Strecke geht es weiter nach Porreres und Campos. Zwischen Campos und Sant Jordi gibt es eine Straußen-Farm. Wir beobachten fasziniert diese riesigen Vögel und gönnen uns eine wohlverdiente Pause. Von Sant Jordi, der nächsten Station unserer Tagestour geht es nach Sa Rapita – am Meer gelegen. In einer ganz einfachen Wirtschaft staunen wir über die Toiletten-Hygiene, das gammelige Inventar und ein ziemlich chaotisches Durcheinander. Trotzdem schmeckt uns die erfrischende Coca-Cola. Nach 22 weiteren Kilometern erreichen wir müde, aber doch sehr zufrieden Cala Pi. 108 Kilometer waren heute die Tagesleistung.

21. April 2007

Der letzte Tag vor dem Abflug nach Deutschland. Heute müssen wir die Räder an den Verleiher in Cala Ratjada zurückgeben. Darum fahren wir beizeiten nach dort und parken in der Nähe des Fahrradgeschäftes unser Auto. Wir besteigen unsere Räder gegen 13:30 Uhr und nehmen unsere Tagesetappe in Angriff. Über Arta fahren wir in sehr schneller Fahrt mit reichlich Rückenwind Richtung Alcudia: Höchstgeschwindigkeit über 75km/h. Wir biegen in Richtung Manacor ab und verlassen diese Hauptstrasse nach etwa 12 Kilometern auf eine Nebenstrasse, die uns nach Sant Llorenc bringt. Ein letztes Mal genießen wir in vollen Zügen die herrliche Landschaft Mallorcas. Son Servera und Capdepera werden in flotter Fahrt passiert. Locker lassen wir es nach Cala Ratjada hinein ausrollen. Nach 68 Kilometern haben wir unser Ziel erreicht.
Wir geben die Räder zurück und beenden eine herrliche Radsportwoche auf Mallorca.


Radtour auf Mallorca

# 11 April 2007, 00:45

Radsport

Nach ersten Runden in diesem Jahr von Etzbach bis nach Eitorf oder bis nach Dattenfeld und wieder zurück, geht es am Freitag,
den 13. April 2007 nach Mallorca. Bis zum 22. April werde ich mit Werner Gerhards aus Hamm/Sieg zusammen bei einigermaßen gutem Wetter annähernd 1.000 km über die Insel strampeln. Vom Ausgangspunkt Cala Pi – in der Nähe von Llucmajor – soll vor allem der östliche Teil der Insel mit all seinen Schönheiten in Angriff genommen werden. Wir werden nach Rückkehr ausführlich darüber berichten.


Abraham und David Roentgen

# 10 April 2007, 22:53

EDLEBEL FÜR HÖCHSTE KREISE

Roentgens Meisterwerke für Europas Höfe

Grosse Ausstellung anlässlich des 200. Todestages von David Roentgen in Neuwied

Eröffnung: 16.Juni 2007
Ausstellungsdauer: 17.Juni bis 7. Oktober 2007

Im Jahr 2007 jährt sich zum 200. Male der Todestag von David Roentgen. Der erfolgreichste und einflussreichste Möbelkünstler seiner Zeit verstarb am 12. Februar 1807 in Wiesbaden. Mit ihm ging eine bedeutende Epoche des europäischen Kunsthandwerks zu Ende. Die von seinem nicht minder berühmten Vater Abraham gegründete und seit 1750 in Neuwied ansässige Manufaktur war die innovativste europäische Möbeltischlerei der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Die Verwendung kostbarer Materialien und kunstvoller Marketerien sowie neuartiger, raffinierter Mechanismen machten die von ihnen produzierten Möbelstücke zu begehrten Luxuswaren an den führenden Höfen Europas.

Sie finden mehr Informationen zur Ausstellung unter
www.roentgen-ausstellung.de oder unter der Rubrik Publikationen.

Festvortrag von Prof. Dr. Michael Stürmer zur Eröffnung der Roentgen-Ausstellung am 16. Juni 2007 in Neuwied

Goethe hat seine Möbel in Briefen und Schriften gerühmt: „ Geräumig, köstlich und geschmackvoll”. 1779 sandte er ein Roentgen-inspiriertes Schreibbüro an Frau von Stein auf Schloß Kochberg, das er selbst entworfen hatte, mit den Worten: „Meine Puppe, mein Spielzeug”. Die Fürsten seiner Zeit, von Versailles bis St. Petersburg, wetteiferten um Roentgens Erzeugnisse, wie heutige Museen und Sammler. Bei den Preisen war, damals wie heute, der Himmel die Grenze. Und doch, was aussieht wie Kommoden, Schreibtische, Uhren, Schatullen – es waren nicht Möbel im landläufigen Sinne, Nutzobjekt und ein Stück Bequemlichkeit. Es ging letztlich um die Rettung der Seele und Erwählung durch Gott.

Möbel und Mehr: Höfisches Dekorum, technische Perfektion, vor allem aber Ausdruck immerwährender Suche nach „Gottes Segen”, wie die Roentgens, fromme Leute, am Ende des Jahres den Gewinn verbuchten — wenn es denn einen gab. Diese Möbel nahmen mit großer Sensibilität die Geistesströmungen der Epoche auf: Zwei Jahrzehnte lang die fließenden Formen eines englisch und französisch inspirierten Rokoko, dann die Eleganz des Übergangs, und endlich einen vollendeten Klassizismus, mit Wirkungen auf Stil- und Möbelentwicklung weit über Deutschland hinaus und bis tief ins 19. Jahrhundert. Das alles war getrieben nicht nur von den Luxusgewerben in Paris und London und dem Geschmack der Schönen und der Reichen, sondern war auch Teil des großen Umschwungs vom fürstlichen Absolutismus der ersten Jahrhunderthälfte zu Natur, Logik und Vernunftstreben der zweiten. Die Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum setzten Umbrüche aller Art in Gang, von der Revolution des Kunstgeschmacks bis zum Umbruch der Staaten. Solche Prozesse spielen sich unbewusst ab, die Handelnden sind mehr Medium des Zeitgeistes als Theoretiker wie Winckelmann, der auf die Antike schaute und „edle Simplicität“ predigte. Solchermaßen hatte in dem großen Abschied vom Mittelalter auch die Kunst ihre Rolle zu spielen und, ohne alle künstliche Trennungen, auch das Kunsthandwerk aller Art. Silber, Porzellan, Broncen, Möbel. In der höfischen Idee des Gesamtkunstwerks hatten die Möbel der Neuwieder Manufaktur ihren vornehmsten Platz. Beim Schlossbau des 18. Jahrhunderts ging die eine Hälfte des Geldes in Stuck und Steine, die andere in die Ausstattung, nicht zuletzt kostbare Mobilien.

So kann man die Roentgenschen Möbel erklären: ökonomisch, technisch, künstlerisch. Aber das reicht nicht aus. Denn am meisten waren sie religiös bedingte Objekte, Ausdruck eines immerwährenden Seelenkonflikts zwischen den Gesetzen des Marktes und der Rettung der Seele gegen Welt und Mammon. Denn die Roentgens waren Herrnhuter, Protestanten puritanischer Observanz: Sie lebten in einer Ökonomie des gerechten Preises. Ihr Seelenheil war ihnen wichtiger als ein fragwürdiger Vorteil. Unter dem Schutt eines aufgeklärten Fürsten agierten sie außerhalb und oberhalb der alten, protektionistischen Handwerkszünfte. In einem überstaatlichen, vor- nationalen, alle Grenzen überspringenden europäischen Markt für „Fürstengut” – Diplomatengepäck – hatten sie sich zu behaupten. Dieser Markt, aber auch die Gefahren des Transports und die Kosten der Versicherung gegen Räuber und Achsbruch brachten es mit sich, dass allein kapital- und arbeitsintensive Güter höchster Qualität den Test der Wirklichkeit bestanden. Die Herrenhuter, speziell die Roentgens gehörten zwei Welten an, der des höfischen Luxus, dem sie dienten, und der der modernen, arbeitsteiligen Manufaktur, in der sie arbeiteten. Sie wussten, dass Jesus, das „Lämmlein”, in ihren Werkstätten spirituell anwesend war als eine strenge oberste Gewerbeaufsicht, ihnen bei der Buchführung auf die Finger schaute und von ihnen verlangte, ihre Arbeiter und Gesellen wie Brüder zu behandeln. Daraus folgte, dass jede Schluderei Höchststrafen nach sich zog, dass der gerechte Preis nicht verhandelbar war, aber auch, dass der Prinzipal – um den romantischen Namen des Meisters zu meiden, sich verlassen könnte auf jeden einzelnen seiner Mitarbeiter, zuzeiten bis zu 300. Woher man das alles weiß? In Herrnhut im Archiv der Brüdergemeine liegen zahllose Berichte vom Wohl und Wehe der einzelnen Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, und in Amerika. Darin kamen die Roentgens häufiger vor, als ihnen lieb war.
David Roentgen ist viel gereist, von Hofhaltung zu Hofhaltung, er musste verhandeln, antechambieren, hier und da Hofbeamten eine verschwiegene kleine Verehrung zustecken, Transporte überwachen. Da blieb für die heimische „Fabrique”, wie die Roentgen-Manufaktur schon von Zeitgenossen genannt wurde, nicht viel Zeit übrig. Man darf sich nicht vorstellen, dass der Prinzipal selbst den Hobel geschwungen oder sich ums Polieren gekümmert hat, „Eigenhändig” ist ohnehin mehr ein Begriff der akademischen Kunsthistorie als der ökonomischen Wirklichkeit. Solche Handwerksromantik war einer kleinen städtischen Zunftwerkstatt angemessen, ein Meister, zwei Gesellen und ein Lehrbub, galt aber nicht für Hofhandwerker und Manufakturen, die europaweit operierten. Roentgens Umsatz über die Jahre war nicht geringer ald der der Meissener Porzellanmacher. Der Vater Abraham Roentgen war noch halbwegs von der biederen Art. Aber auch er schaute schon ins Große und Weite, nutzte Arbeitsteilung, Serienbau, Modultechnik und Produktion auf Vorrat. Solches hatte er in London in den 1730er Jahren gelern. Auf der Frankfurter Messe verkaufte er, ein Beispiel zu nennen,   Goethes Vater ein Dutzend Sessel – Gott weiß, was aus denen geworden ist, seitdem der Sohn Goethe am Ende alles auf die Auktion geschickt hat. Aber Abraham Roentgen schaute auch hilflos zu, als der Siebenjährige Krieg eine schwarze Schleppe der Depression durch das Land zog, den Absatz annullierte und das Unternehmen in eine lebensbedrohliche Absatzkrise trieb. Das Lager quoll über von unverkäuflichen Möbeln im Wert von mehr als 7000 Golddukaten. Schlimmer als das: Die Gemeindeoberen schauten bald voller Misstrauen auf die Roentgens, die sich zu sehr mit der Welt eingelassen und damit – es konnte nicht anders sein – den Zorn Gottes auf sich und vielleicht die ganze Gemeinde gezogen hatten. In den fetten Jahren hatten sie den „Segen Gottes”. gern verbucht. Was aber, wenn die mageren Jahre kamen, rote Zahlen, und Segen sich in Fluch verwandelte? Hätte nicht der Fürst zu Wied in der Residenzstadt Neuwied seine Hand über den Roentgens gehalten – deren cash flow Problem er besser verstand als die frommen Beter – so hätten sie die Roentgens, Familie und Manufaktur, aus der Gemeinschaft gestoßen – was einer spirituellen und sozialen Katastrophe nahekam – Stattdessen zeigten sie ihren Unwillen, indem sie den ältesten Sohn, den erfindungsreichen David vom
Abendmahl ausschlossen. Das war für ihn, seine Frau und seine Kinder eine Prüfung, wie sie ernster nicht sein konnte. Seitdem setzte er alles daran, den Frommen der Gemeine zu beweisen, dass, wenn sie ihn schon verworfen hatten, Gott doch gnädig auf seine Werke schaute. Er rang mit dem Engel – dabei entstanden die besten Möbel, die es je in Deutschland gab.
 
In der Tat, David Roentgen hatte Ärgernis gegeben. Er tat das, was Hofhandwerker und Luxusmanufakturen immer taten, wenn der Absatz zusammenbrach: Er organisierte eine Lotterie unter dem Patronat des Senats der Freien Reichsstadt Hamburg. Er setzte dafür Preise aus, alles Möbel, im Gesamtwert von 7.140 Dukaten. Dementsprechend wurden Lose je zum Preis von drei Dukaten verkauft, per Prospekt, der auf der Frankfurter Messe verteilt und an alle Hofhaltungen geschickt wurde. Der Prospekt war ein vollmundiger Katalog alles dessen, was die Manufaktur zu bieten hatte, das meiste allerdings in einem Rokoko -Geschmack, der anno 1768 schon ein wenig passe war unter gebildeten Leuten. Gleichwohl wurde die Auktion ein Erfolg, die Manufaktur war gerettet. David_Roentgen´wurde zum großen Unternehmer. Produktinnovation, Prozessinovationen, Marktinnovationen: Er wusste, dass es keinen anderen Weg gab, wollte er seine Seele retten vor der Verdammnis.
 
Die Lotterie hatte die Manufaktur über Frankfurt und den Mittelrhein hinaus bekannt gemacht. Aus Wörlitz, wo der Fürst die erste große palladianische Villa in den ersten großen englischen Park in deutschen Landen setzte, kamen Bestellungen und Zeichnungen im englischen Stil, die der Manufaktur die Ästhetik des Klassizismus beibrachten. Aus Paris schickte der Maler Wille Kupferstiche und Dessins der klassizistischen Formensprache: Die Muschelwelt des Rokoko war vorbei. Serienfertigung, bisher schon geübt, wurde perfektioniert. Eine in Deutschland bis dato unbekannte Marketerietechnik in Mosaik wurde aus London übernommen: Nur noch drei Farben. Die broncenen Zierate wurden ebenso wie die Marketeriebilder von beachtlichen Künstlern der Epoche gestaltet. Der Prinzipal erlauschte die Wünsche der Machteliten. Noch immer besuchte er Messen, um zu verkaufen oder auch um Beschläge per mailorder aus Birmingham zu bestellen. Vor allem aber verließ er sich auf fürstliche Kunden und die Hofgesellschaft. Nicht nur, weil dann alle Zollschranken fielen, sondern auch, weil nur an der vergoldeten Spitze der gesellschaftlichen Pyramide Geld, Geltungsdrang und Geschmack jene Konstellation ergaben, die den Luxus blühen ließ – solange es gut ging.

Die Wirtschaftskrise der 1760er Jahre, die Auktion und die Exkommunizierung waren Ende und Anfang. Ende des handwerklichen Modus operandi, Ende der rheinisch-fränkischen Aufklärung als Weltgefühl und Stildiktat. Zurück zu Natur und. Vernunft. Mit David Roentgen kam einer, der sich in die großen Geistesströmungen des Klassizismus warf und sie für die höfische Kultur Europas in Möbel übersetzte. Den revolutionären, hochpolitischen Charakter des Geschmackswandels hat er schwerlich intellektuell analysiert. Wohl aber
begriff er die ästhetische Botschaft und setzte sich in Design und Ausführung an die Spitze. Den Höfen, statt ihre Wünsche entgegenzunehmen, bot er etwas Neues, Einmaliges, nie Dagewesenes.

Alles hatte mit Depression, Krise und Lotterie begonnen. Die Flucht nach vorn hatte Roentgen im Alten Reich bekannt gemacht. Die Aufträge aus Wörlitz wurden Schlüssel zur englisch geprägten Moderne, denn Wörlitz wurde bald als Experimentierwerkstatt der Aufklärung bekannt. Seitdem kamen die Bestellungen von den Höfen in München, Berlin, Kassel, von überall her, ob weltliche oder geistliche Herren und Damen. Am wichtigsten waren die Käufe des Statthalters in den österreichischen Niederlanden mit der Hauptstadt Brüssel: Riesige Wandteppiche aus Marketerie, dazu Schreibsekretäre und Uhren in feinster Einlegearbeit gingen an Herzog Carl von Lothringen, Schwager der Kaiserin Maria Theresia, Onkel der Königin Marie Antoinette von Frankreich. Das wiederum öffnete die Straße zuerst an den Hof zu Versailles – Roentgen gewann den Titel eines Mecanicien du Roi et de la Reine -, dann in die Gilde der Menuisiers-Ebenistes von Paris, wo Roentgen einen Laden in der Rue de Grenelle auf der Rive gauche eröffnete. Damit aber gewann er die Aufmerksamkeit des Baron Grimm, damals der arbiter elegantiarum und Korrespondent der europäischen Höfe. Es folgten gewaltige Bestellungen aus St. Petersburg, hunderte von Möbeln, fast alle Mahagoni und Gold, für den Hof der Großen Katharina bestimmt wie für die Hofgesellschaft – manches davon gaben die Sowjets in den 20er Jahren in Berliner Auktionen und von dort in den internationalen Kunstmarkt.
Seit Mitte der 1780er Jahre indes ging es bergab. Der Weltuntergang kündigte sich an, den Käufern wurde angst und bange. Roentgen schloss die Niederlassung in Paris. Die Zarin warb einige der Neuwieder Handwerker ab. Die deutschen Höfe machten Einsparungen. 1792 lagerten auf dem linken Rheinufer die Franzosen. Die „Fabrique” musste geschlossen werden, das Magazin wurde nach Kaltenkirchen und dann nach Kassel verlagert. Der Prinzipal, zurück aus der großen Welt und mit der Gemeine versöhnt, begab sich auf Reisen, um zu verhandeln und zumeist gegen langen Kredit zu verkaufen, was noch da war. Ein großes Kapitel europäischer Kunstgeschichte ging zu Ende.
 
David Roentgen war eine Legende schon in seiner Zeit. Die Manufaktur erreichte einen Umsatz, der nicht geringer war als der der Meissener Porzellan-Manufaktur, und sie unterlag den gleichen geistigen und wirtschaftlichen Konjunkturen. An die 2.000 Möbel groß und klein, von puritanischer Schlichtheit bis zum Prunk der Zarenschlösser, kamen aus der Manufaktur. Etwa 600 sind bekannt, in Sammlungen und Museen oder noch immer, trotz aller Katastrophen, in situ, so in St. Petersburg, München, Berlin, Kassel und Herrnhut. Wie viele verloren sind, wie Goethes zwölf bequeme Sessel, kann man nicht einmal schätzen. Was nun ist es, was die Möbel Roentgens auszeichnet? Die einfachste Antwort verweist auf technische Perfektion, ästhetische Führungsrolle, raffinierte Mechanik. Die kompliziertere bezieht Arbeitsteilung und Ökonomie der Manufaktur ein, die Leistung des Ferntransports und der Versicherung, die Kapricen der höfischen Welt. Die schwierigste Antwort liegt in der Religion. Die herrnhutische Wirtschaftsethik erlaubte nichts als die absolute Perfektion. Roentgen hat alles dies geleistet und noch mehr. Um seiner Seele willen musste er beweisen, dass Gott das Verdikt seiner Glaubensbrüder nicht teilte und sein Tun am Ende segnen würde: „Gottes Segen”’ war sichtbar in den Bilanzen und wirksam in den Seelen.
Dies sind Möbel, gewiss , und zumeist von durchaus gebrauchsfähiger Art, wiewohl selten gebraucht. Aber sie sind auch Zeugnis einer Wirtschaftsform außerhalb der Zunft und gegen sie. Sie erzählen vom
Wagnis des Fernhandels, vom Anspruch der Höfe, vom ungeheuren Abstand zwischen dem Aufwand der Hofgesellschaft und dem täglich Brot der kleinen Leute. Sie berichten vom Geist der Zeit, vom Kampf um ästhetische Vollendung und wirtschaftlich-technische Optimierung. Vor allem aber berichten sie von einem Mann der Widersprüche: Handlungskräftig und melancholisch, pietistischer Frömmigkeit hingegeben und zugleich kaufmännischer Diplomat an den Höfen Europas, durchsetzungsstarker Unternehmer und zugleich ein Getriebener, der keine Ruhe findet. Ein Mann von Welt, dem doch Gewinn und irdischer Erfolg am Ende nichts waren als das Versprechen der Versöhnung und des Seelenheils.
 
Literatur in Auswahl Ausgangspunkt für die weitere Forschung:
Hans Huth, Hans, Abraham und David Roentgen, 1928, 2.
stark erweiterte Auflage 1974
Fortführung durch J.M. Greber, David Roentgen, dr
königliche Kabinettmacher aus Neuwied, 1948
Reichhaltig an Material und Quellen Greber,
Abraham und David Roentgen und ihre Neuwieder
Möbelmanufaktur, 1080
Den größeren Kontext beschrieben
Kreisel/Himmelheber, Die Kunst des deutschen
Möbels, Bd. III, 1983/2
Die Sonderstellung der Holhandwerker beleuchtete
M. Stürmer, Handwerk und höfische Kultur, 1982
Wertvolle Quellen- und Materialstudien bei D.
Fabian, Roentgenmöbel aus Neuwied. Leben und
Werk von Abraham und David Roentgen, 1986 und
öfter.
Zur Technik: Th. Brachen, Beiträge zur
Konstruktion und Restaurierung alter Möbel, 1986
Zu den englischen Einflüssen: W. Koeppe, Kästchen
aus der Werkstatt von Abraham Roentgen in
amerikanischen Sammlungen, in: FSchrift für Nor
bert Werner, 1997.


Aufruf!

# 5 April 2007, 15:56

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,
sehr geehrte Mitglieder des Bundestages!

Es ist in Deutschland seit Jahrhunderten gute Tradition, dass Strassen, Plätze, Gebäude, Einrichtungen oder bestimmte Regelungen und Verordnungen mit den Namen bedeutender, verdienstvoller Persönlichkeiten versehen werden.

Dadurch wird ihnen – meistens posthum – eine besondere Ehrung zuteil. Oft mussten in der jüngeren Geschichte Deutschlands solche Bezeichnungen wieder getilgt werden, weil die Namensgeber verbrecherische Taten begangen haben. Heute werden ausgerechnet die schwächsten in der Kette der Unbeschäftigten mit einem Namensgeber verbunden, der rechtskräftig wegen verbrecherischer Delikte verurteilt wurde. Bitte veranlassen Sie mit Hilfe Ihrer Möglichkeiten und ihrer Autorität, dass im Sprachgebrauch Ihrer Zuständigkeitsbereiche und bei den Medien der Name „HARTZ (I-IV)“ in diesem Zusammenhang nicht mehr verwendet wird.

Bitte leisten Sie dadurch einen kleinen Beitrag gegen den Werteverfall in unserer Gesellschaft.

Wir unterschreiben diesen Aufruf

Wolfgang Heinrich, Etzbach – Werner Gerhards, Hamm/Sieg – Christian Gauss, Köln – Patricia Heinrich, Köln

und weitere 53 Namen.

Möchten auch Sie meinen Aufruf unterstützen?

Hier finden Sie weitere Erläuterungen zum Aufruf inkl. Formular (PDF, )

Bitte schicken Sie mir das ausgefüllte Formular per Fax, E-Mail oder Post, wenn auch Sie diesen Aufruf unterschreiben wollen. Ich werde Sie auf meiner Homepage ständig über den weiteren Verlauf dieser Aktion informieren.

Es ist geplant, vier Wochen abzuwarten und dann diesen Aufruf per E-Mail mit allen Unterschriften an die genannten Adressaten zu schicken.

Bitte informieren Sie Ihre Bekannten, Arbeitskollegen, Verwandten und Freunde, damit eine möglichst große Zahl entsprechenden Eindruck macht und die Wirkung groß ist.

Herzlichst,
Wolfgang Heinrich


Lesen/Schreiben

# 5 April 2007, 12:00

Hallo liebe Eltern, hallo liebe Kinder!

Immer wieder liest man in der Zeitung oder im Internet, oder man hört es in den Nachrichten, dass die Menschen — vor allem die Kinder — heute zu wenig lesen. Dann werden auch Gründe dafür angeführt und Schuldige gesucht. Meistens versucht man, der Schule allein die Aufgabe zu übertragen, das Lesen zu fördern. Im Zeitalter von Computer und Internet gibt es aber auch gute andere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit möchte ich hier anbieten: Jedes Kind im Alter bis zu 14 Jahren darf allein oder mit Freunden zusammen beliebige Geschichten schreiben (auch Fortsetzungs-Geschichten), sie mit passenden Bildern schmücken und mir per E-Mail oder Post zuschicken. Diese Geschichten werde ich korrigieren (natürlich ohne Noten oder sonstigen Druck) und dann auf dieser Seite veröffentlichen. Wenn es Fragen gibt, bin ich gerne bereit zu helfen. Über die veröffentlichten Geschichten kann dann ein Gedankenaustausch stattfinden. Geschichten von älteren Jugendlichen – für Kinder geschrieben – können auch veröffentlicht werden.

Natürlich dürfen alle denkbaren Themen behandelt werden: besondere Urlaubsgeschichten, Abenteuerabhandlungen, Krimis, Tiergeschichten, frei erfundene Gruselmärchen und so weiter. Alle Geschichten sollten eher die Länge eines kleinen Buches als die eines Klassenaufsatzes haben. Wenn ihr beim Schreiben nicht mehr weiter wisst, bin ich gerne bereit per E-Mail zu helfen.
Wenn diese Idee gut ankommt, werde ich versuchen, Sponsoren für interessante Preise zu finden.
Diese Idee und ihre Umsetzung ist ganz neu. Deshalb müssen erste Erfahrungen gesammelt werden. Es ist vorgesehen, Lese- und Schreib-Wettbewerbe durchzuführen. Warum sollte es nicht so etwas wie DSDLS oder DSDSS geben? Ratet mal, was diese Abkürzungen wohl bedeuten könnten.
Dafür braucht man vielleicht nicht einmal das Fernsehen.

Bitte weitersagen und Mitmach-Freunde gewinnen.

BEISPIEL

Die folgende Geschichte ist von einem 19 jährigen Mädchen zum Vorlesen für Kindergarten- und Grundschulkinder geschrieben worden. Sie soll nur als Beispiel dienen.

FREUNDE FÜRS LEBEN

Von Patricia

In einem kleinen grünen Teich am Waldrand von Lalaland lebte die kleine schwarze Kaulquappe

Fridolin.

Es war kein sehr schöner Teich, jedoch fühlte sich Fridolin darin pudelwohl oder besser gesagt: kaulquappenwohl. So schön war es durch die vielen Algen, die durch die warme Sonne erhitzt waren, und es machte riesigen Spaß, durch die wuchernden Pflanzen zu toben und zu schwimmen. Manchmal versuchte Fridolin sogar Kunststücke zu vollbringen. Er machte kleine Purzelbäume, versteckte sich zwischen den Pflanzen, hüpfte durchs warme Wasser und ließ es sich einfach gut gehen.

Kurzum – er führte ein kaulquappenschönes Leben.

Doch ganz so wunderbar fand die kleine Kaulquappe Fridolin sein Leben im Teich nicht immer.

Denn er hatte zwar gaaanz, gaaanz viele Geschwister, aber die wollten alle gar nichts mit ihm zu tun haben. Immer, wenn Fridolin wieder einmal einen von seinen unendlich vielen Versuchen startete und nur in die Richtung seiner ach so vielen Geschwister schwamm, war er jedes Mal hinterher aufs Neue traurig. Sobald er nämlich dem schwarz wimmelnden Schwarm von mittelgroßen bis richtig fetten Kaulquappen näher kam und rief: „Heeyyy! Was spielt ihr Tolles? Lasst mich doch mitspielen, oder

lasst uns um die Wette Purzelbäume drehen!“ dann riefen seine mindestens 2733 Geschwister fast wie im Chor: „Ach Fridolin. Du bist ja noch viiiel zu klein, um mit uns zu spielen. Du bist ja eigentlich noch ein Baby!“

Aber das stimmte gar nicht, denn Fridolin war mit seinen Geschwistern zur gleichen Zeit aus dem Ei – äh: Laich – geschlüpft und zu einer Kaulquappe geworden. Deswegen fand er es immer ganz, ganz gemein, wenn seine 2733 Geschwister so etwas sagten. Und bevor er durch seine Kiemen genügend Luft holen konnte, um den vielen Geschwisterkaulquappen den Marsch zu blasen, waren sie schon wieder irgendwo zwischen den dunklen Pflanzen verschwunden. Denn ein bißchen schneller als er waren sie ja wirklich – aber echt nur ein ganz klitzekleines bißchen. Fridolin war dann immer sehr, sehr traurig – und manchmal floß ihm dann sogar eine minikleine Kaulquappenträne über die Wange. Aber Gott sei Dank konnte man die in dem grünlichen, warmen Teichwasser ja nicht sehen.
Fridolin dachte in solchen Momenten oft an seine Mama, die liebe dicke Mamafröschin und erinnerte sich, wie schön es doch gewesen war, als sie früher immer wieder zu ihrem Laich gekommen war, um nach ihrem heranwachsenden Nachwuchs zu schauen, um ein wenig mit ihnen
zu kuscheln und um sie zu wärmen.

Und er überlegte dann auch, wie es wohl sein würde, wenn er bald ein Frosch sei. Er hatte ja schon so viel davon gehört. Dann könnte er noch mehr hüpfen, und zwar nicht nur im Wasser. Das hatte ihm der gute alte und ganz dunkelgrüne Opafrosch oft berichtet. Der hatte ihm sowieso immer so schöne Geschichten vom Leben als Frosch erzählt, die er selbst erlebt hatte. Er war fast durch die ganze große weite Froschwelt gezogen und mit seinen alten Froschschenkeln in beinahe jede kleine Ecke gehüpft. Ach, was freute sich Fridolin darauf, dass er sich endlich ganz und gar in einen schönen grünen Grasfrosch verwandeln würde. Er war sich ganz sicher, dass dies bald geschehen würde, auch wenn seine 2733 Geschwister ihn immer nur Babyfridolinkaulquappe riefen.

Nachts, wenn es ganz dunkel und sehr finster zwischen den vielen Pflanzen im Teich am Waldrand von Lalaland war, da merkte Fridolin während er schlief, dass es sehr doll an seinem Popo kitzelte und juckte. Und das konnte ja nur der Schwanz sein, der immer kleiner wurde, bis er schließlich ganz verschwunden wäre und Fridolin sich in einen wunderschönen grünen Frosch verwandelt hätte. Aber bis dahin mußte er noch etwas länger warten und sich die Zeit mit Purzelbäumen, Saltos rückwärts und anderen einsamen Spielchen versüßen.

Doch eines Morgens – es war ein wunderschöner heller Tag, und die Sonne knallte richtig auf den kleinen Teich – wachte Fridolin zwischen den warmen bräunlichgrünen Algen auf. Er hatte ja so wunderschön geträumt und sein Popo hatte dabei gekitzelt wie noch nie! Fridolin hatte geträumt, er hätte sich zum Frosch verwandelt und könnte nun die ganze große weite Welt entdecken und mit seinen knackigen jungen Froschschenkeln in jede ach so winzige Ecke hüpfen – noch viel besser als der weise, alte dunkelgrüne Opafrosch. Das war so schön gewesen. Und dann wurde er einfach so von den warmen, hellen Sonnenstrahlen aus seinem allerherrlichsten Traum gerissen. So etwas Gemeines!

Aber was war das ? FORTSETZUNG folgt


Rauchverbot

# 29 März 2007, 16:43

Rauchverbote in öffentlichen oder öffentlich-ähnlichen Einrichtungen werden nicht aus irgendeiner Laune heraus verhängt, sondern weil wir WISSEN, dass Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten infolge von aktivem und passivem Rauchen unverantwortlich hoch sind. Verbote gehören überall dort hin, wo Menschen unfreiwillig mit Raucherqualm belästigt werden.
Wer „Privathäuser“ trotz des Raucherqualms aufsucht, darf sich nicht beschweren!

NUR:
Jeder darf nach seiner Lust und Laune rund um die Uhr seinen eigenen Körper — womit auch immer — quälen.
Wer aber wider besseres Wissen seine Gesundheit vorsätzlich mit Hilfe von Tabaksqualm ruiniert, der sollte bitte auch alle dadurch entstehenden Kosten alleine tragen. Gleiches gilt sicherlich auch für Alkohol-Mißbrauch, Drogen-Konsum, gefährliche Sportarten etc..
Es kann ja wohl nicht sein, dass die Solidar-Gemeinschaft aller Krankenkassen-Beitragszahler (gleich ob gesetzlich oder privat) für konsequent vorsätzlich verursachte kostenträchtige Folgeschäden aufkommen soll, solange die “Betroffenen” größere eigene Vermögenswerte besitzen. Unfallversicherungen versichern beispielsweise auch nicht alles!!

Liberal heißt nicht: verantwortungslos und frei von allem.
Liberal heißt: verantwortungsvoll und frei zu allem.