ikalo

Foto
Firmen in der Region und ihre Lehrstellen-Angebote:

Artikel der Kategorie „Malerei“

SCHUPPNER und die Galerie KOCKEN in Kevelaer

In den siebziger Jahren gab es anlässlich einer Ausstellung der Galerie KOCKEN einen flyer zu SCHUPPNER mit vielen interessanten Ausführungen zu Leben und Werk des Künstlers

*Lesen Sie hier den Text über SCHUPPNER:* (PDF, )


Übrigens:
Die 2 “späten” Schuppner aus Altenkirchen wurden auf dieser Ausstellung von einem Ehepaar aus Altenkirchen erworben.

Die Galerie KOCKEN besitzt heute noch Bilder von Schuppner und ist auch bereit, Bilder neu zu erwerben.

2 "späte" Schuppner aus Altenkirchen

Mit einer kurzen email wurde ich auf 2 geerbte Schuppner-Gemälde aufmerksam gemacht.
Sie hängen in der Kreisstadt Altenkirchen und wurden seinerzeit in einer Galerie in Kevelaer erworben.
Die beiden Fotos sind nicht profihaft, aber es ist auch enorm schwierig, Bilder richtig zu fotografieren – zumal wenn sie unter Glas sind.
Dennoch lässt sich sehr deutlich erkennen, dass die Bilder aus der späten Schaffensperiode von Schuppner stammen.

Gouache – “Dörfliche Idylle” (78 × 57 cm)


Gouache – “Emporwachsend” (78 × 57 cm)

Frühe Schuppner-Bilder aus Hamburg

Es finden sich immer wieder Menschen auf meinen Seiten ein, die Schuppner-Bilder besitzen. Dieses Mal ist es offenbar jemand aus Hamburg, der mir 3 Bilder per Email zuschickte:


Blankenese – Hamburg (73 × 53 cm)


Michaeliskirche, Hamburg 1930 (48 × 88 cm)


Wassermühle, Malente 1932 (33 × 39 cm)

Die Bilder sind etwas von der Seite aufgenommen worden, damit sie keinen hellen Fleck vom Blitzlicht haben.
Die Bilder stehen nicht zum Verkauf. Der Besitzer würde aber dennoch gerne den derzeitigen Marktwert erfahren. Wenn Interessenten oder Galeristen dazu etwas sagen können, leite ich eine solche Auskunft gerne weiter.

Ein Schuppner im fernen Australien

Vor kurzem erreichte mich folgende Email:
Wenn man älter als 70 Jahre ist – und die Zeiten ohne PC und Internet erlebt hat – heute dennoch mit beiden Beinen voll im Internet steht, so gibt es immer wieder tolle Überraschungen, die zeigen, welch ein wahnsinniges Medium uns Menschen heute weltweit miteinander verbindet. So bekomme ich gerade folgende Meldung vom “anderen Ende der Welt”:

Betreff: Robert Schuppner

“Hallo lieber Herr Heinrich,
Sie werden sich bestimmt wundern, von einer Person aus Tasmanien, Australien zu hören! Ich stamme ursprünglich aus dem Westerwald, nämlich aus Wissen, und Robert Schuppner war ein “Großonkel von mir, also der Bruder meiner Oma. Als ich das letzte mal in Wissen war, gab mir mein Großvater eines seiner Gemälde, das Onkel Robert wohl in seinem Haus in Bach (Gemeinde Windeck) gemalt hat. Meine Mutter schickte mir nun einen Artikel aus der RHEIN-ZEITUNG
vom 15.Maerz 2014, “Schuppner- in Hamm vergessen?”
Meine Mutter ist leider nicht sehr gewandt mit dem Computer, bat mich aber, Ihnen mitzuteilen, dass sie sehr viele alte Fotos seiner Bilder als auch Familien-Fotos von Schuppner und seinem Familienhaus hat. Sie koennen sich gerne mit ihr in Verbindung setzen, falls Sie moechten! Ihre Adresse ist …Wissen, Telefon Nr. ....
Viele Gruesse vom anderen Ende der Welt,
Birgit T.”

Natürlich nahm ich sofort mit der Dame aus Wissen Kontakt auf.
Es dauerte dann noch eine Weile bis ich diese Fotos per Email aus Tasmanien übermittelt bekam:

Durch Klick vergrößern!
“...es ist ein eher impressionistisches Bild aus der Umgegend von Bach…”


Ein Wappentier der Gemeinde Etzbach

Zu den Wappentieren im Wappen der Gemeinde Etzbach zählt neben dem Saynschen Löwen und der Forelle auch die Eule.


Dieses Wappentier befindet sich seit Mitte Juli auf einem Grundstück in der Donnenstrasse.
Ein wahrer Künstler hat mit verschieden großen Motorsägen innerhalb kurzer Zeit aus dem Stamm einer ehemals sehr mächtigen Fichte dieses prächtige Kunstwerk geschaffen.
(Bilder durch Anklicken vergrößern)

Ein Schuppner aus Spanien

Es ist manchmal schon kurios im Leben.
Ausgerechnet während eines zweiwöchigen herrlichen Aufenthaltes im Oktober auf der “deutsch-spanischen Insel” Mallorca erreicht mich folgende Email aus Barcelona:
Betreff: OLEO ORIGINAL FIRMADO Schuppner ( ROBERT SCHUPPNER HAMM )

HOLA , TENGO UN CUADRO ORIGINAL DEL PINTOR ROBERT SCHUPPNER HAMM , OLEO SOBRE CARTON , FIRMADO EN LA PARTE INFERIOR DERECHA COMO Schuppner . SI LE INTERESA VER LAS FOTOS DEL CUADRO , AVISAME Y SE LAS MANDO POR EMAIL .

SALUDOS , DANIEL
Grob übersetzt:
Betreff:
ORIGINAL SIGNIERT ÖL Schuppner (Schuppner ROBERT HAMM)

Hallo,

  ICH HABE EINEN ORIGINAL BOX Schuppner ROBERT HAMM PAINTER, Öl auf Karton, unten rechts AS Schuppner unterzeichnet. WENN SIE DIE BILDER DER BILD, und die Steuerung per E-Mail sehen wollen.

Grüße, DANIEL
Und ob ich das sehen wollte! Hier das Bild mit dem von Daniel gegebenen Titel: Russische Akkordeonspielerin



Hier die weitere Email-Korrespondenz:
ORIGINAL ÖL AUF KARTON ( 38cm. X 46cm. ) VON ROBERT SCHUPPNER HAMM ; ICH WILL DIE ORIGINAL ÖL VERKAUFEN
Und:
> HALLO HEINRICH ,
>
> ..... ICH HABE DIESE NAME GEGEBEN —- RUSSICHE AKKORDEONSPIELER—- (
> 38CM. X 46CM.) ... HIER HAST DU DIE ORIGINALES BILDER . NORMAL , ICH WILL
> DAS VERKAUFEN , ABER ICH HABE KEINE KUNDE MOMENTAN , UND ICH WEIS NICHT
> DER RICHTIGE PREIS .... ABER IST SEHR SCHONE ( ICH GLAUBE IST DIE BESTE
> WAS HABE ICH GESEHEN VON MEHR WIE 50 BILDER VON DIESE MALER ) . VILEICHT
> KOMMST DU NACH BARCELONA WENN WILST DU SEHEN ,, LIVE ´´ . ES TUT MIR
> LEID FUR MEINE DEUTSCHE SPRACHE ...... !!
>
> VIELE GRUSSE VON BARCELONA ,
> DANIEL
Interessenten können sich gerne bei mir melden. Ich gebe dann die entsprechenden Daten weiter.

Neues zu Schuppner

Am vergangenen Wochenende ist die „Schuppner-Geschichte“ um ein Kapitel reicher und interessanter geworden. Herr U. A. aus Bad Salzuflen schreibt mir folgendes:
...wenn man nach dem Maler Robert Schuppner sucht kommt man ja fast zwangsläufig auf Ihre Webseite…
Aus dem Nachlass meiner Eltern habe ich ein Ölgemälde von Robert Schuppner übernommen, das ich recht bemerkenswert finde. Schuppner
Sitzende Frau mit Taube (ca. 1930)

Das Bild misst 82 × 100 cm, Öl auf Leinwand. Die Farbe zeigt ausgiebig Risse, die leider eine gute Ausleuchtung erschweren.
Aufgrund der Rahmung vermute ich, dass es aus Schuppners Zeit in Paris, und somit aus den 30er Jahren stammt. Ausschnitt

Meine Eltern haben es – vermutlich vor ca. 10 Jahren – bei einer Berliner Galerie erworben (die machen gerade Sommerpause, da ergibt sich also vielleicht noch eine Informationsquelle). Für meine Eltern war es damals ein Zufallsfund, eine Beziehung zu Schuppner hatten sie nicht. Ausschnitt

Die nähere Geschichte des Bildes würde mich sehr interessieren, und ich hoffe, dass Sie mit Wissensträgern zum Thema Schuppner gut vernetzt sind – und vielleicht selbst neugierig genug, um in dieser Sache weiterzuhelfen.
Ausschnitt

Ausschnitt

(W. Heinrich: Bitte melden Sie sich ggf. bei mir, damit ich dann einen weiteren Austausch zum Thema mit Herrn U. A. vermitteln kann.)

An der Adresse des Rahmenbauers ist anscheinend inzwischen ein Kino.
Schuppner-Rahmen

Auf der Rückseite des Keilrahmens – der mir das Original zu sein scheint – befinden sich in Bleistift der Name Robert Schuppner und weitere Worte, die ich nur einzeln gar nicht oder als Jeu Richet deute – die römische Zahl XIV ist dann wieder klar.

Ebenfalls aus dem Nachlass meiner Eltern – und aus der gleichen Quelle erworben – habe ich noch eine Gouache oder “Pastell auf Papier” von Schuppner, Format 62 × 46.5cm, auf Karton. Ebenfalls undatiert.
Schuppner 2 Surreale Landschaft am Meer (ca. 1930)

Die Rückseite des Rahmens gibt außer der Bleistiftaufschrift “Rudolf Schuppner” (!) keine weiteren Informationen – allerdings habe ich den Rahmen nicht geöffnet und somit die Rückseite des eigentlichen Bildes nicht gesehen. Schuppner 2-Ausschnitt

Die Parallelen zum Ölbild (Taube, Seestück mit Fischerboot statt Fischer) finde ich ganz spannend, das Ruinenmotiv lässt einen freilich eher an die Nachkriegszeit denken. Schuppner 2-Ausschnitt

Beide Bilder sind deutlich signiert: Signatur Schuppner

Beide Bilder wurden 2003 auf der Art Cologne ausgestellt, in 2003 haben meine Eltern das Ölbild, zwei Jahre später die andere Arbeit erworben.

Mehr Schuppners habe ich nicht mehr – nur noch eine sehr schlechte s/w-Kopie des Katalogs “Schuppner Schuppner Schuppner”, Rhinozeros Press 1961, mit immerhin 117 Abbildungen von Werken zwischen 1934 und 1961, der Ihnen möglicherweise bekannt ist.

Schuppner : Abstrakte Komposition.

Robert Schuppner, Abstrakte Komposition. Ohne Jahr.
Farbige Mischtechnik auf strukturiertem Papier. Signiert unten links “Schuppner”. In profilierter Holzleiste hinter Glas gerahmt.
78 × 54,6 cm


Robert Schuppner und der Surrealismus

Der Schreinermeister Heinrich (Johann Henrich) Schuppner wurde um 1802 in Banfe, Sauerland, geboren. Er war Mitgründer des Hammer Gesangvereins und Urgroßvater des bekannten Malers Robert Schuppner. Dieser wurde am 26.1.1896 in Hamm (Sieg) geboren. Er starb am 6. 5. 1966 im benachbarten Bach und wurde am 10.5.1966 im benachbarten Hurst beerdigt.

Aufgrund seiner surrealistischen Malweise erhielt Schuppner 1933 Malverbot und zog 1934 nach Paris. Darüber lesen wir:
„Diese Vernissage des Jahres 1934 wird zu einem Ereignis. Die Spalten der Pariser Presse füllen sich in den folgenden Tagen mit Berichten über das Wirken und Schaffen von Robert Schuppner… Waldemar George und andere Kritiker von Weltruf erklären, daß die Arbeiten dieses Malers selbst für Paris erstaunlich und selten seien. Mit Robert Schuppner wehe ein neuer Wind durch die Pariser Kunst.“
Es folgten Ausstellungen in Paris und London.Internationale Ausstellungstätigkeit u.a. in Berlin, New York und Amsterdam. (Vollmer Künstlerlexikon)
Nach dem zweiten Weltkrieg lebte Schuppner in Köln.
Dann zog er in Bach in das Haus seiner Vorfahren und an die Stätte seiner Kindheit und Jugend.
1965 hatte Schuppner eine Kunstausstellung in der F. W. Raiffeisen-Schule Hamm.

Der 1919 von Max Ernst begründete Surrealismus ist eine nichtrationale gefühlsbetonte Traumwelt. Traum, Schlaf oder Rauschmittel schalteten das Bewusstsein aus und ließen Unbewusstes automatisch hochkommen. Der Surrealismus verfremdet durch Kombination unmöglicher Dinge. Er lehnt rationale „bürgerliche“ Kunst ab. ( Dieter Krämer )








Robert Schuppner: Portrait feine Dame

Dieses Bild von Robert Schuppner aus dem Jahr 1945 wurde am 6. Mai 2012 von einem Kölner Bürger bei ebay ersteigert.


Näheres bei ebay:
Robert Schuppner
1898 Hamm/Sieg – 1966 Ebenda.
Mitglied der Neuen Gruppe
Surrealist Maler Robert Schuppner
Internationale Ausstellungstätigkeit u.a. in Berlin, New York und Amsterdam. (Vollmer Künstlerlexikon)


Aufgrund seiner surrealistischen Malweise 1933 Malverbot, 1934 Übersiedlung nach Paris. Bis 1939 zahlreiche Ausstellungen in Pariser und Londoner Galerien. Nach 1945 Rückkehr nach Deutschland, Ansiedlung in Köln, später Rückkehr in seine Heimatstadt.
Gemälde auf Malpappe
Maße ca: 70 × 90 cm

« Ältere Artikel |

nach oben