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Artikel der Kategorie „Friedrich-Wilhelm Raiffeisen“

Raiffeisenbank - statt Volksbank oder Westerwaldbank

Es kann einem niemand plausibel erklären, warum vor vielen Jahren schon auf dem Gebiet von Raiffeisens Wirken die Raiffeisen-Banken in Volksbanken oder in Westerwaldbank „umgetauft“ wurden. Gemessen an der Bedeutung des großen Deutschen Friedrich-Wilhelm Raiffeisen überall in der Welt sollte man in Zeiten von Internet und Globalisierung und erst recht nach Aufnahme seiner Genossenschaftsideen in das Weltkulturerbe durch die UNESCO mutig den Schritt wagen, Umbenennungen vorzunehmen. Aus dem Westerwald die „RAIFFEISEN-Region“ zu machen würde unglaublich viel an Identifikation bewirken und weltweit unendlich große Aufmerksamkeit auf die Region lenken. Wer das nicht glaubt, möge einmal einen Blick ins Nachbarland Österreich wagen.
Frau Ursula Schäfer aus Eichen bei Flammersfeld schreibt in einem Leserbrief dazu:
Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen wird 200.
„Ehre, dem Ehre gebührt“
Friedrich Wilhelm Raiffeisen ist wahrlich ein „großer Sohn unserer Heimat“. Viele Institutionen, Vereine, Verbände usw. beschäftigen sich schon jetzt und im Besonderen im nächsten Jahr zum 200. Geburtstag des Genossenschaftsgründers mit seinem Leben, seinen Ideen und seinen Taten. In der ganzen Welt gibt es Raiffeisenbanken. Ehre, dem Ehre gebührt!
Leider findet man in der Heimat Raiffeisens, also hier, wo er gelebt und gewirkt hat, keine Bank mehr, die nach ihm benannt ist. Schade. Wer hatte die Abschaffung seinerzeit eigentlich zu verantworten? Jedenfalls war damals und ist auch heute noch die Änderung des Namens Raiffeisenbank in Westerwaldbank nicht zu verstehen.

Raiffeisen und die Errichtung eines großen Sozialwerks

Der Diakon Wolfgang Grineisen aus Hemmelzen hat im April 2009 in einem Brief an den damaligen Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Herrn Nikolaus Schneider (Präses von 2003 bis 2013) seine großartige Idee von einer Errichtung eines Sozialwerkes in Verbindung mit dem Namen Raiffeisen ausgeführt.
Seine Idee und seine privaten Bemühungen sind ausführlich dargelegt. Sie sollten im Umfeld des 200. Geburtstages von Raiffeisen intensiv von berufenen Personen diskutiert und umgesetzt werden.
Lesen Sie hier seinen Brief (PDF, )

Raiffeisens Idee ist jetzt Weltkulturerbe

Am 30. November 2016 hat die UNESCO in Addis Abeba – Hauptstadt von Äthiopien – die Genossenschaftsidee in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Mitte des 19. Jahrhunderts legten Friedrich-Wilhelm Raiffeisen aus Hamm an der Sieg (Westerwald) und Hermann Schulze Delitzsch die Grundlagen für die Idee, die eine “freiwillige Vereinigung von Menschen mit gleichen Interessen, die individuelles Engagement und Selbstbewußtsein fördert”.

Raiffeisen als Weltkulturerbe

Die Genossenschaftsidee soll bald Weltkulturerbe sein. Das streben die Hermann Schultze-Delitzsch-Gesellschaft und die Raifffeisen-Gesellschaft an.
Eine große Zahl von Print-Medien und genossenschaftlichen Organisationen haben darüber berichtet. Lesen Sie hier eine Auswahl dazu:
Raiffeisenverband Südtirol
Freie Presse ( Sachsen)
Siegener Zeitung
Rhein-Zeitung
FOCUS
Hier finden Sie den ANTRAG der von jedem nicht unmittelbar bei genossenschaftlichen Arbeitgebern beschäftigten Bürger eingereicht werden darf.
Es wäre gut, wenn ganz viele Menschen überall in der Welt diese große Idee aktiv mit ihrem Antrag unterstützen würden.

"Anschluss Zukunft" und die demografische Entwicklung im Kreis Altenkirchen

Ende August 2008 war in der Rhein-Zeitung zu lesen, dass der Kreis Altenkirchen 7200 Bürger bis zum Jahr 2020 verliert.

Zur Verdeutlichung: Das bedeutete zu diesem Zeitpunkt, dass innerhalb von 12 Jahren 10 Ortschaften von der Größe der Gemeinde Hövels (637 E) oder 6 Ortschaften wie Wallmenroth (1227 E) oder 9 Ortschaften wie Pleckhausen (792 E) oder etwa 10 Ortschaften wie Bruchertseifen (738 E) entvölkert sein würden. Dieser Umstand erfordert nicht nur “Reaktions-Planung”, sondern konstruktiv-aktive Bemühungen auf allen Gebieten. Es wäre sicher einmal interessant zu erfahren, was in den letzten 4 Jahren getan wurde, um diesen Tatsachen zu begegnen. Neuere statistische Zahlen dazu interessieren bestimmt viele Bürger.
Vor allem aber: Die Kampagne Anschluss Zukunft
darf nicht nur aus dem Blickwinkel der Unternehmer und Gewerbetreibenden gesehen werden, die möglichst reibungslos und schnell ihre Waren und Güter transportiert wissen wollen, sondern auch aus der Sicht jener Menschen, die sich in unserer Region gern aufhalten und erholen wollen, hier ihren gesicherten Arbeitsplatz finden können oder zu günstigen Konditionen eine eigene Immoblie erwerben. Menschen aus der Millionenstadt KÖLN beispielweise sollten auf möglichst bequemem Wege unsere Region jederzeit schnell erreichen können. Was das im einzelnen bedeutet…dazu später mehr. DOCH: Jeder einzelne ist in unserer heutigen Welt mittelbar oder unmittelbar von einer guten Verkehrsanbindung betroffen! Flexibles Verhalten bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz bedeutet oft sehr lange Anfahrtswege.


"Anschluss Zukunft" beim Minister in Mainz

Eine Abordnung aus dem Westerwald hatte beim Verkehrsminister in Mainz einen verspäteten “Nikolaus-Auftritt”. Sehen Sie hier die Beiträge dazu aus der



Die Grünen haben teilweise eine sehr eigene Meinung zur Kampagne:

Raiffeisen und die "Kampagne Zukunft"

Vermutlichg bringt keine zweite bedeutsame Stätte in unserer Region so viele Besucher alljährlich aus aller Herren Länder zu uns wie die Geburtsstätte und die Wirkungsstätten von F.-W. Raiffeisen.

Wir wollen diesen Besuchern aber sicher nicht nur zeigen, wie die Straßenverhältnisse zu seiner Zeit vor etwa 150 Jahren waren, sondern dass seine Ideen von damals auch heute noch genauso wichtig sind: Er betrieb zur besseren Erschließung der Region den Bau einer Straße von Weyerbusch über Flammersfeld, Rengsdorf und Heddesdorf zum Rhein, später auch bis Hamm (Sieg). Diese Straße, die zum Teil mit der heutigen B 256 identisch ist, wurde am 23. März 1984 Historische Raiffeisenstraße genannt. Sie verbindet seine Wirkungsstätten vom Geburtsort bis zum Raiffeisendenkmal in Neuwied. Er sorgte für die Aufforstung der Wälder und den Bau der Westerwaldbahn. Und das zu einer Zeit, als man noch mit Pferd und Wagen fuhr und das Auto noch nicht erfunden war.

Die beigefügten Beiträge sind der Rhein-Zeitung vom 10. Dezember 2012 entnommen:

Heute kämpft die Region wieder – oder immer noch? – um eine bessere Straßen-Anbindung an das überörtlich Netz:

Raiffeisen in der Vorweihnachtszeit

Aus der Zeit von Raiffeisen stammt das Lied Ihr Kinderlein, kommet. Um 1832 unterlegte der Gütersloher Volksschullehrer und Organist Friedrich Hermann Eickhoff (1807–1886) dem Gedicht-Text des katholischen Pfarrers und geistlichen Schriftstellers Christoph von Schmid erstmals die Melodie des Komponisten Johann Abraham Peter Schulz. Er veröffentlichte das Lied in seiner Sammlung „Sechzig deutsche Lieder für dreißig Pfennig“, die zu einem Bestseller im C. Bertelsmann Verlag (gegründet am 1. Juli 1835) wurde. Dabei veränderte er die Schlusstöne der Melodie. In dieser Fassung ist sie bis heute am verbreitetsten. Mehr dazu bei WIKIPEDIA UND:
Hier können Sie das Lied mitsingen

Raiffeisen und ein großer Philosoph seiner Zeit

Von Raiffeisen weiß man, dass er sich sehr stark mit christlichem Gedankengut beschäftigte. Darum ist es durchaus möglich, dass er philosophische Schriften von Ludwig Feuerbach ( 1804 – 1879 )

zu dessen Religions- und Idealismuskritik gelesen hat. Lesen Sie mehr dazu bei WIKIPEDIA:

Raiffeisen und der Dichter der Deutschen Nationalhymne

Ein Zeitgenosse von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) war der Dichter des Textes unserer Nationalhymne: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874)
Bei Wikipedia kann man dazu lesen: August Heinrich Hoffmann, bekannt als Hoffmann von Fallersleben (*2. April 1798 in Fallersleben, Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg; † 19. Januar 1874 in Corvey) war Hochschullehrer für Germanistik, der wesentlich zur Etablierung des Fachs als wissenschaftlicher Disziplin beitrug, Dichter sowie Sammler und Herausgeber alter Schriften aus verschiedenen Sprachen. Er schrieb die spätere deutsche Nationalhymne, das Lied der Deutschen, sowie zahlreiche populäre Kinderlieder. Zur Unterscheidung von anderen Trägern des häufigen Familiennamens Hoffmann nahm er als Zusatz den Herkunftsnamen von Fallersleben an.
Mehr dazu finden Sie bei WIKIPEDIA
Folgende bekannte Kinderlieder stammen von ihm:
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Hier hören Sie die Melodie…
...und hier in der modernen Version von James Last


Weniger weihnachtlich sind folgende Lieder:
Alle Vögel sind schon da
Alle Vögel sind schon da,
alle Vögel, alle.
Welch ein Singen, Musiziern,
Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern!
Frühling will nun einmarschiern,
kommt mit Sang und Schalle.

Wie sie alle lustig sind,
flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
und die ganze Vogelschar
wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.

Was sie uns verkünden nun,
nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
lustig wie die Vögelein,
hier und dort, feldaus, feldein,
singen, springen, scherzen.
Hier hören Sie eine Aufnahme des Liedes bei youtube

Ein Männlein steht im Walde
Melodie

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