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Firmen in der Region und ihre Lehrstellen-Angebote:

So richtig verstehen kann man das nicht...



Im Oberallgäu, unmittelbar an der Grenze zu Österreich gibt es einen Ort mit 131 Einwohnern: Oberstaufen – Aach. Eine der Besonderheiten dieser “Zwerg-Gemeinde” ist seine Musikkapelle mit hervorragendem Ruf. Schauen Sie hier meinen Bericht mit fast 60 Bildern über deren Jahreskonzert am 19. Dezember 2010(PDF, )
ODER:bei flickr

Vorweihnachtszeit in Oberstaufen

Bilder aus dem tief verschneiten Oberstaufen im Allgäu in der Woche vor Weihnachten 2010


Sehen Sie hier 36 weitere Bilder von Oberstaufen(PDF, )
ODER: bei flickr
ODER:bei OBERSTAUFEN

Ein Advents-Erlebnis der besonderen Art

Unsere Tochter hatte uns am 2. Advents-Sonntag zu sich nach Köln eingeladen. An einem herrlichen Wintertag mit viel Schnee ließen wir das eigene Auto in der Garage und stiegen in Au an der Sieg in den Zug, durchquerten ein Abteil mit einer fröhlichen Gruppe von 1. FC Köln-Fans, die 3 Kästen Kölsch einer bekannten Brauerei im Gang gestapelt hatten und fanden auch schnell einen guten Sitzplatz.
Kaum war der Zug angefahren, hörten wir Musik: Musik von richtigen Instrumenten, keine vom MP3-player oder Kassettten-Klänge. Berührt und verwundert sahen wir uns um und stellten fest, dass gleich nebenan ein Zehnjähriger und drei Erwachsene mit Geige und Gitarren musizierten. Sie spielten fröhliche Weihnachtslieder. Wir kamen natürlich schnell mit ihnen ins Gespräch und sangen die Lieder mit. Es waren keine professionellen Zugbegleiter, die sich etwas besonders Fahrgastfreundliches zur Weihnachtszeit hatten einfallen lassen. Nein! Nach und nach erfuhren wir, dass es sich um G. Frings und seine Frau Anke sowie Paul Schwan und seine Mutter aus Steineroth handelte, die auf dem Weg in den Kölner Dom waren. Dort fand am Nachmittag ein Adventmitspielkonzert unter der Mitwirkung der bekannten Kölner Gruppe Die Höhner statt. Wir hatten die kurzweiligste Reise mit der Bahn nach Köln, die wir je erlebt haben. Gemeinsam gesungene Weihnachtslieder mit Instrumentenbegleitung und interessante Gespräche ließen uns fast den Ausstieg versäumen.
Bleibt noch anzumerken, dass Herr Frings wie selbstverständlich ganz leckere Plätzchen aus der eigenen Haus-Bäckerei verteilte.

Der Dom war bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch Kardinal Meisner ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Anwesenheit der Veranstaltung einen besonderen Stempel aufzudrücken. Könnte eine solche Adventsfeier nicht Vorbild für viele andere Kirchen sein?

Sehen Sie hier Fotos und ein Video zu der Veranstaltung im Dom.
Das besondere Foto aber gab es für Paul Schwan aus Steineroth, zusammen mit dem bekanntesten Gesicht der Höhner: Henning Krautmacher

Knecht Ruprecht und F.-W. Raiffeisen

Wussten Sie, dass eines der schönsten Gedichte für die Vorweihnachtszeit von einem Zeitgenossen Friedrich-Wilhelm Raiffeisens (1818 – 1888) stammt?
Theodor Storm lebte von 1817 – 1888.
Die Illustrationen sind von einem weiteren bedeutsamen Menschen aus jener Zeit: Adrian Ludwig Richter (1803 bis 1884)

(Zusammengefügt und gestaltet von Wolfgang Heinrich)
Weitere Gedichte zur Weihnachtszeit”(PDF, ) von Zeitgenossen des F.-W. Raiffeisen.

ADVENT


20. Todestag von Willy Korf

Am 21. November 1990 verunglückte einer der weltweit bekanntesten deutschen Unternehmer der Nachkriegszeit beim Landeanflug auf Innsbruck tödlich: Willy Korf(1929 – 1990)



Die Rhein-Zeitung widmete dem großen Sohn der heimischen Region einen ganzseitigen ausführlichen Bericht.
Lesen Sie hier diesen Beitrag von Silvia Patt aus Altenkirchen.(PDF, )
Ein Rhein-Zeitung-Leser schickte:ein Foto(PDF, )

Dr. Jürgen Großmann, der Vorstandsvorsitzende der RWE, ist ein Bewunderer vieler Leistungen des 1990 tödlich verunglückten grandiosen Unternehmers Willy Korf. Darum hat er ihm auch 15 Jahre nach Korfs Tod durch die Herausgabe eines Buches über Leben und Werk dieses großen Mannes aus Hamm an der Sieg posthum höchste Ehre erwiesen und ihm damit ein bleibendes Denkmal gesetzt.
Selbst eine der großen Unternehmer-Gestalten unseres Volkes, trifft Großmann in seinem Vorwort Aussagen, die jedem angehenden Firmenlenker in unserer Zeit zur Pflichtlekture gemacht werden sollten. Der Autor, Oliver Driesen, beschreibt in dem Buch “Der Feuermacher” (Verlag Hoffmann und Campe) die spannende Lebensgeschichte dieses Menschen aus dem Siegerland so, wie sie sich zugetragen hat: als einen Krimi aus dem Wirtschaftsleben vom Feinsten.
( Wolfgang Heinrich )

Auszüge aus dem Vorwort von Dr. Jürgen Großmann (Mai 2005):

“...wer ihn erst jetzt kennen lernt, wird bald merken, wie dringend unsere Zeit einen und viele wie ihn nötig hat…Korf hatte eine geradezu geniale Gabe, sich Wissen anzueignen, daraufhin Dinge aus der Theorie weiterzuentwickeln und in eine Gewinn bringende Praxis umzusetzen. Heute wird das als Know-how-Transfer angemahnt, doch selten genug erfüllt.
Warum nun, 15 Jahre nach seinem Tode und 50 Jahre nach seinem Eintritt in die Stahlindustrie, die erste Biografie über Willy Korf? Weil die Zeit nach authentischen Personen verlangt, die Vorbilder sind, wenn gleich man sich an ihnen auch reiben kann. In diesem Buch soll…...der Unternehmer und Mensch Willy Korf vorgestellt werden – seine Vitalität, sein sprühender Geist, sein unbändiger Freiheitsdrang und das lebendige Beispiel, das er diesem Land gab: was es heißt, etwas zu unternehmen. Willy Korf hat Risiken nie gescheut. Er hat oft erst gehandelt und dann gefragt. Fehler hat er teuer bezahlt; das gehört dazu, wenn jemand etwas wagt.
Willy Korf hat, wie viele große Persönlichkeiten, polarisiert. Er hatte widersprüchliche Seiten und versuchte nicht, sie zu verbergen: Ehrgeiz bis zur Besesssenheit, Unnachgiebigkeit bis zum Starrsinn, Begeisterung bis zum Verlust der Bodenhaftung, das waren nur einige seiner Kontraste.
Heute ist die deutsche Wirtschaft in einer vielleicht ökonomischen, jedenfalls aber mentalen Krise. Mutlosigkeit und Erstarrung allenthalben. Misstrauen, Perspektivlosigkeit, Zukunftsangst prägen die Stimmung vielerorts; auch Management und Unternehmer geben oft kein besseres Beispiel. Wir sind auf dem Weg, unsere Technologieführerschaft in vielen Bereichen zu verlieren. Unsere Wissensvorsprünge schrumpfen, die Bildung in breiten Schichten der Bevölkerung lässt erschreckend nach. Bürokratie und Versorgungsmentalität wuchern anscheinend unaufhaltsam. Man kann Willy Korf skeptisch oder kritisch gegenüberstehen, doch lebte er heute noch, er wäre längst umjubeltes Idol einer Bewegung für so altertümliche Tugenden wie Fleiß, Selbstbehauptung, Begeisterung, Klarheit und Direktheit.
Willy Korf ….. ist insgesamt ein Mut machendes Beispiel: für die Fähigkeit des Einzelnen, im Glauben an die eigenen Fähigkeiten staatlichen und privaten Hindernissen zu trotzen und aufrecht seinen Weg zu gehen. Korf hat ihn nicht zu Ende gehen können. Er hinterlässt unserer Industrie einen Schatz an Denkanstössen und Innovationen, die in den Stahlwerken bis heute fortwirken und in diesem Buch beschrieben werden.”

Lesen Sie das ganze Vorwort (PDF, ).

Die 6. Weyerbuscher Gespräche

Am 10. November 2010 sprach Dr. Thomas A. Bartolosch

in der Begegnungsstätte in Weyerbusch zu einem Thema, das mit der Zeit und der Region in der Raiffeisen gelebt hat unmittelbar zu tun hatte:
„Jetzt ist die Zeit und Stunde da, wir fahren nach Amerika“, Amerika-Auswanderung aus dem Westerwald im 19. Jahrhundert.
In seiner Rede hieß es :“...Offensichtlich hatte die Verarmung im Hohen Westerwald zwischenzeitlich derart zugenommen, dass es vielen Auswanderungswilligen an der finanziellen Mindestausstattung mangelte, um das Land zu verlassen, während Menschen im etwas besser gestellten Unterwesterwald verstärkt die Region verließen, um nicht das gleiche Schicksal zu erleiden. Noch konnte man gehen, noch hatte man die Möglichkeit, zumindest einen Teil der Überfahrtskosten selbst zu finanzieren; wann die nächste Krise folgen sollte und wie es einem dann finanziell gehen würde, konnte keiner wissen….“

Lesen Sie hier die ganze Rede(PDF, ) und
Lesen Sie hier die Berichterstattung von Silvia Patt von der Rhein-Zeitung:
(PDF, ) über die interessante Veranstaltung

STUTTGART 21 und die Demokratie – oder: ein bisschen „Stuttgart 21“ ist überall

Seit Jahren gibt es Widerstand gegen Pläne von BUND, Land und Stadt zur Bauplanung für den neuen Stuttgarter Bahnhof.


Kopfbahnhof-21
stuttgart21.blog
Stuttgart 21 aktuell
Video: Friedliche Demo gegen Stuttgart 21: Menschenmassen


Bisher wurde dort der Widerstand mit Hilfe von gewählten Vertretern und Mächtigen aus Industrie und Wirtschaft durch Mehrheitsbeschlüsse zunächst („scheindemokratisch“?? legal) außer Kraft gesetzt.
Was passiert aber “eigentlich” in Stuttgart? Ist es nur der Widerstand gegen ein bauliches Großprojekt? Und muss deshalb ab sofort auch bei allen anderen Großprojekten bundesweit „Vorsorge“ durch eine gezielte umfangreiche Bürgerbeteiligung getroffen werden, damit Deutschland, Rheinland-Pfalz (Brückenbau über den Rhein),


Niedersachsen (Endlager in Gorleben)


und andere Bundesländer nicht drohen zu einer blockierten Republik zu werden, in der Großprojekte nicht mehr realisiert werden können?

NEIN, hier geht es um viel mehr! Hier geht es um die Diskrepanz zwischen tradiertem Politik-Verständnis mit all seinen nicht mehr zeitgemäßen Verfahrensweisen einerseits und auf der anderen Seite aufgeklärten, kommunikationsaktiven Bürgern, die sich über geeignete Medien mit eigenem guten Sachverstand austauschen.

Es geht nicht vordergründig um mehr Bürgerbeteiligung bei Großprojekten und eine Verkürzung der Umsetzungsfristen mit Hilfe von ausgiebigen Bürgerbefragungen.
Es geht um die größte Herausforderung in der Geschichte der Politik, in der Geschichte der Demokratie in einer durch die einschlägigen Medien und Kommunikationsmöglichkeiten im regionalen ebenso wie im globalen Bereich geschaffenen Welt die richtigen Wege zu beschreiten.
Wir alle – aber vor allem die Politiker – müssen uns in allen Bereichen der „Demokratie in Reinkultur“ öffnen. Das wird nicht einfach – aber es wird schneller über uns hereinbrechen und auch schneller umgesetzt werden, als wir uns das heute vorstellen können.


Wer beispielsweise derart unterentwickelte eigene homepages ins Netz stellt wie sehr viele Politiker das tun, kann nicht erwarten, dass er von der jüngeren Generation ernst genommen wird. Er kann nicht glaubwürdig argumentieren, dass er es mit den heutigen Möglichkeiten der lokalen oder gar globalen Kommunikation im politischen und zukunftsplanerischen Raum ernst meint.
Wer im Bildungsbereich nur über Finanzen und Personal schwadroniert statt von grundsätzlich systemreformierenden zeitgemäßen Veränderungen, wird von niemandem mehr als glaubwürdig akzeptiert.


Meine Meinung

Eigentlich habe ich längst resigniert; obwohl ich täglich mindestens einmal einen Leserbrief verfassen oder mich auf anderem Weg mit sachlicher Meinung / Kritik einbringen könnte. ALLES “ehrenamtlich” und TOTAL uneigennützig, WEIL nicht auf Ruhm, Narzissmus, Pöstchen und Ämter oder sonstige Karriere versessen.
Ich denke, dass man mit fast 70 Jahren auf dem Buckel da keinen Verdacht in welche Richtung auch immer erregen kann. Dennoch ist solches „demokratisches Normalverhalten“ in unserer Gesellschaft relativ selten, weil die Engagierten auch immer gleich Profit davon haben wollen oder weil die meisten Zeitgenossen sich sagen, es bringe ja sowieso nichts. Eben! So denke ich mehr und mehr auch!
ABER: Lohnt es sich in einem demokratisch verfassten Gemeinwesen nicht dennoch, sich mit eigenen Ideen und Vorstellungen immer wieder mit einzubringen?
Ich meine JA!!
Darum werde ich an dieser Stelle für einige Wochen oder Monate immer wieder meine Meinung zu Vorgängen im engeren kommunalen Bereich aber auch zu gesellschaftlichen Fragen in unserer Republik kundtun.
Für Reaktionen darauf wäre ich dankbar, aber auch nicht böse oder traurig, wenn sie unterbleiben.
Gesunde, gute Demokratie lebt von der ständigen konstruktiven Auseinandersetzung. Die Möglichkeiten dafür waren noch nie so gut wie in Zeiten von PC, Email und Internet mit google, facebook und all den anderen tollen Erfindungen.

Vom Schmetterling geweckt (399)

Zugegeben – es war schon fast 8 Uhr als ich den Schalter der Nachttischlampe betätigte und zur morgendlichen Lektüre der Rhein-Zeitung griff. Als ich ein kleines Flackern des Lichtes bemerkte, glaubte ich zunächst an Strom-Schwankungen. Doch dann hörte ich ein leises Geräusch, wie von Insekten, die in das Licht einer Lampe fliegen.
Insekten? Jetzt? Am 4. November?
Doch dann sah ich etwas Großes fliegen. Ich traute meinen Augen kaum: ein Tagpfauenauge – einer der schönsten Schmetterlinge in unseren Breiten. Er konnte mir nicht verraten, warum er jetzt noch unterwegs ist und was er in unserem Schlafzimmer suchte. Als ich die große Lampe anknipste, flog er auf sie zu und setzte sich auf deren Sockel. Nach einer Weile öffnete ich ganz weit das Fenster, und er flog ins Freie hinaus.


Bei WIKIPEDIA kann man sich umfassend über das Tagpfauenauge schlau machen

Sarah Gerhards aus Etzbach machte mich aufmerksam auf diesen wunderschönen Film über Schmetterlinge mit einer traumhaften Melodie bei youtube

Ein anderes Video: Die Parabel vom Schmetterling (von einem unbekannten Verfasser)

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