Geschrieben am 21 Oktober 2010, 01:26 Uhr von Wolfgang Heinrich
Wer in Deutschland einen Garten hat, der weiß auch, wie lästig diese seltsam schönen Tiere sind, die stets ihr eigenes Haus mit sich herumschleppen.
Ein Tierchen dieser Gattung gab mir an einem herrlichen Septembermorgen mitten in den Pyrenäen Rätsel auf.
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Handelte es sich hier um einen „blinden Passagier“, der aus Deutschland klammheimlich fast 1400 Kilometer mitgereist war?
Wollte mir das Tierchen sagen, dass ich die 250km/Std.-Limousine bitte langsam bewegen sollte?
Bettelte es etwa nur um grüne Nahrung?
Meine Spanisch-Kenntnisse sind zu schlecht, als dass ich es hätte befragen können!-:)
Was auch immer: es war eine lustige Begebenheit!
Kategorie: Persönliches, Persönliches |
Geschrieben am 20 Oktober 2010, 15:24 Uhr von Wolfgang Heinrich
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Spanien – (50 × 50 cm – Ölfarbe auf Leinwand)
Kategorie: Malerei, Malerei |
Geschrieben am 19 Oktober 2010, 21:57 Uhr von Wolfgang Heinrich
Wer mit dem Auto von Frankreich kommend nach Andorra fährt, erlebt dort in der ersten größeren Ortschaft (Pas de la Cala) einen Kreisverkehr der besonderen Art.
In Deutschland und in vielen anderen Ländern dieser Erde werden die Kreisinseln meist leicht erhöht angelegt und als Beitrag zum Stadt- bzw. Landschaftsbild und um eine bessere Erkennbarkeit zu erzielen gartenarchitektonisch oder künstlerisch gestaltet. (Sehen Sie Beispiele dafür bei WIKIPEDIA.)
So auch in Pas de la Cala / Andorra. Hier hat man auch ein sehr schön gestaltetes Baum-, Sträucher-, Rasen und Blumenfeld angelegt. ABER: regelmäßig an Wochenenden darf eine große Rinderherde mit Mitgliedern aller Altersklassen auf der Kreisinsel lagern und das Gras und die Blumen abfressen.
Kreisinsel in Pas de la Cala / Andorra a>
Wenn den Tieren der Sinn nach einem Spaziergang steht, haben die Autofahrer – wie in Indien?! – eine erhöhte „Sorgfaltspflicht“ und meistens ein „Stau-Problem“. Die Tiere sind mit ausgeprägter stoischer Ruhe ausgestattet, wenn sie ihren gemütlichen Spaziergang rund um die Kreisinsel antreten.
Pyrenäen-Kühe beim Spaziergang in Pas de la Cala / Andorra a>
Es bilden sich lange Autoschlangen meist französischer Bürger, die derartige „Hindernisse“ aber gelassen akzeptieren, da sie am Ort in einer ganzen Kette großer Supermärkte sehr günstig einkaufen und preiswerten Sprit tanken.
Pyrenäen-Kühe beim Spaziergang in Pas de la Cala / Andorra a>
Übrigens: In der Schweiz und in Österreich, aber auch bei uns gibt es immer wieder “Plastik-Kühe” im Garten oder als Werbeträger in der Nähe von Geschäften zu sehen. Darum wunderte sich meine Frau anfangs nur darüber, dass diese Kühe offenbar auch einen elektrisch bewegten Schwanz hatten, aber sich als “Deko-Tiere” auf dem Rondell sehr originell und völlig ruhig präsentierten. Erst als sie die Kühe auf der Strasse laufen sah, realisierte sie die lebendigen “andorranischen Milchlieferanten”.
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Geschrieben am 2 Oktober 2010, 13:44 Uhr von Wolfgang Heinrich
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Bodenschätze – (50 × 50 cm – Ölfarbe auf Leinwand)
Kategorie: Malerei, Malerei |
Geschrieben am 28 September 2010, 00:00 Uhr von Wolfgang Heinrich
Schulchronik (PDF, )
Kategorie: Abiturreden, Abiturreden |
Geschrieben am 31 August 2010, 14:56 Uhr von Wolfgang Heinrich
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Die Ortsgemeinde Etzbach hat die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens erhalten. Die Genehmigungsurkunde wurde am 15. August 2010 durch den Altenkirchener Landrat Michael Lieber an Ortsbürgermeister Wolf-Dieter Stuhlmann überreicht.
Erläuterungen:
Die zwei vom linken und rechten unteren Rand bis zur Mitte durchlaufenden Wellenbänder symbolisieren den Etzbach und die Nister. Sie münden in ein weiteres nach oben weisendes Wellenband, welches die aufnehmende Sieg symbolisiert. Die dadurch entstehende Dreiteilung des Wappens nimmt Bezug auf die drei Ortsteile Etzbach, Heckenhof und Hergottsau. Die Gemeinde Etzbach gehörte zur früheren Grafschaft Sayn-Hachenburg, daran erinnert der leopardierte goldene Löwe auf rotem Grund. Im grünen Feld ist eine Eule zu sehen. Diese stilisiert das jahrhundertealte Attribut der “Etzbacher Eulen”, zugleich drückt sie das hohe Aufkommen dieser Gattung und ein hohes Aufkommen seltener anderer Vogelarten im Gemeindegebiet aus. Der grüne Untergrund symbolisiert zudem Waldungen und Landwirtschaft. Der stilisierte Fisch auf blauem Grund im unteren Feld versinnbildlicht den Fischreichtum der Sieg und die örtliche Fischerei-Genossenschaft. Gleichzeitig nimmt das Wappen damit einen Bezug zum Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen aus dem Nachbarort Hamm.
Lesen Sie hier, was die RHEIN-ZEITUNG (PDF, )dazu schreibt:
Kategorie: Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, Presse | [1]
Geschrieben am 29 Juli 2010, 16:41 Uhr von Wolfgang Heinrich
Zu unserem Wohngrundstück gehört ein großer Garten mit hohen Bäumen, einer Kräuterspirale, Blumenbeeten und einem aufwändig gestalteten Bioteich, der mit mehreren Wasserfällen versehen ist, die aus 25 Tonnen heimischen Basaltgesteins geschaffen wurden.
Mensch und Tier erfreuen sich ganz offensichtlich an den Anlagen. Die Menschen hauptsächlich rein optisch, die Tiere fühlen sich aus anderen Gründen bei uns sehr wohl.
Warum?
Ein Erklärungsversuch:
In diesem Jahr habe ich den Vögeln 5 Nistplätze spendiert. Alle wurden angenommen, und es war eine große Spannung und Freude, ihnen beim Nestbau und bei der Fütterung ihrer Jungen zuzuschauen: 3 x Kohlmeisen, 1 x Blaumeise, 1 x Sperling.
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Neben diesen Vögeln – die uns im Winter um viele Kilo Vogelfutter erleichtern – besucht uns regelmäßig ein Grünspecht
In diesem Jahr kam er (oder sie?) mit einem Jungtier.
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Durch leise Pieptöne signalisierten sie sich gegenseitig ihre Anwesenheit (und Unversehrtheit?). Grund ihres Besuches? Auf dem Grundstück steht ein abgestorbener Baum, der inzwischen von ihnen vergeblich nach Würmern abgesucht wird. Doch sie picken auch Würmer aus dem Rasen.
Ein Baum mit weichen, mehligen Früchten hat es dem Dompfaff besonders angetan. Er erscheint immer nur, wenn diese Früchte reif sind.
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Amseln, Drosseln, Buchfinken, Elstern und ganze Horden von Spatzen nutzen den Bioteich regelmäßig zu richtigen Bade-Orgien.
Ärgerlich ist der fast regelmäßige Besuch eines oder oft auch mehrerer Rehe; denn die Blumen und ihre Knospen wurden in diesem Jahr in besonders großer Zahl abgefressen.
Am 14. Mai dieses Jahres spazierte ein „Schmaltier“ (einjähriges Reh) morgens um 10.15 Uhr ganz gemütlich auf dem Grundstück am Sträucherrand entlang und knabberte genüsslich an den frischen Knospen.
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Vorletzter Besuch dreier Rehe: am Morgen des 6. Juli gegen 05.00 Uhr. Letzter Besuch gleich von vier Rehen: am frühen Morgen des 23. Juli.
Besonders unangenehm fällt ein Marder auf, der seit Jahr und Tag hartnäckig immer wieder versucht, das Auto meiner Frau auf dem Abstellplatz verkehrsuntüchtig zu machen.
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Die einzige Abhilfe: ein kleinmaschiger „Kaninchen“-Maschendraht auf dem Abstellplatz unter dem Auto.
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Mitte der vorletzten Woche entdeckte ich bei kleineren Reparatur-Arbeiten an einem der Bioteich-Wasserfälle eine Schlange, die sich blitzschnell zwischen den Steinen ein Versteck suchte. Ich beobachtete die nähere Umgebung noch eine ganze Weile, konnte sie aber nicht mehr ausmachen.
Doch letzte Woche Freitag fand ich am Teich ihre Haut. Sie hatte sich offenbar ihrer alten Haut entledigt: stattliche 112 cm.
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Am Sonntag sah ich sie dann im seichten Wasser des Teiches. Als sie mich bemerkte, verschwand sie schnell in tiefere Regionen und tauchte unter den Seerosenblättern hindurch.
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Bisher hatte meine Frau oft den Verdacht geäußert, dass herumwandernde „Besucher-Katzen“ sich unsere Goldfische holen. Ich glaube nun, dass es eher die Natter ist, die sich gelegentlich ein Fischlein munden läßt, auch sonst über reichlich vorhandene Nahrung zufrieden ist, sich in unserem Garten-Teich und auf den sonnengewärmten Basaltsteinen rundum wohl fühlt.
Nach dem Bericht in der Rhein-Zeitung vom 3. Juli 2010 war nun noch die spannende Frage zu klären, ob es sich um eine
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Ringelnatter oder gar eine
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Würfelnatter handelt.
Befragte Experten sagten eindeutig: Ringelnatter.
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Am 3. September 2010 war eine kleine „Baby-Ringelnatter“ (etwa bleistift-dick und 20cm lang) auf dem Weg in unsere Garage. Ich fing sie und setzte sie in den Bioteich. Sie schwamm auf ein Seerosenblatt, tauchte dann unter anderen Blättern hindurch und ward nicht mehr gesehen.
Bei youtube kann man ein video sehen, wie eine Ringelnatter versucht, einen Frosch zu fressen
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Geschrieben am 1 Juli 2010, 01:21 Uhr von Wolfgang Heinrich
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Fremde Welten – (50 × 50 cm – Ölfarbe auf Leinwand)
Kategorie: Malerei, Malerei |
Geschrieben am 30 Juni 2010, 15:06 Uhr von Wolfgang Heinrich
Die meisten Menschen in Deutschland werden den Namen Gummersbach wahrscheinlich sofort mit tollen Handballmannschaften in Verbindung bringen.
Seit heute weiß ich, dass Gummersbach einen außergewöhnlichen Bürgermeister hat. Ich durfte mit ihm fast eine Stunde lang in einem überaus inhaltsreichen Telefongespräch eine Vielzahl von interessanten Fragen konstruktiv erörtern: Bundespolitik, Gesellschaftsfragen, vor allem aber bildungspolitische Themen.
Es sollte in unserer Republik viel mehr solcher aufgeschlossenen, zuvorkommend freundlichen, sachlich-fachlich kompetenten Verwaltungschefs in den Kommunen geben. Dass Bürgermeister Frank Helmenstein
in den Gymnasien seiner Heimatstadt ein gefragter Gastredner bei den Abiturfeiern ist, zeugt von großer Akzeptanz bei jungen Menschen – und das sicher nicht nur, weil er sich in seiner Rede unmittelbar auf Aussagen der momentan populärsten deutschen Abiturientin bezieht: Lena Meyer-Landrut.
Lesen Sie hier seine Rede:(PDF, )
Kategorie: Abiturreden, Abiturreden |
Geschrieben am 19 Juni 2010, 01:37 Uhr von Wolfgang Heinrich
Georg Koch aus Betzdorf – im Land von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen – ist ein ganz besonderer Pastor
Wo es innerhalb der katholischen Kirche üble Fälle von körperlicher Züchtigung und sexueller Mißhandlung gab und demzufolge verstärkt Austritte aus der Kirche, da wirkt ein Pastor in Betzdorf auf eine ganz andere Art. Mit sehr einfachen und selbstverständlichen Mitteln schafft er es seit 25 Jahren, fast immer eine volle Kirche zu haben. Lesen Sie was die Rhein-Zeitung am 18. Juni 2010 dazu schreibt:(PDF, )
Und so berichtete die Rhein-Zeitung am 21. Juni 2010:(PDF, )über die Feierlichkeiten zu seinem 25-jährigen Jubiläum.
Kategorie: Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, Presse |