Lernen früher und heute - Smartphones nicht verbieten!
Geschrieben am 20 September 2026, 16:41 Uhr von Wolfgang Heinrich
Klassenarbeiten sind Unfug in einer digitalen Welt. Wirklich? Warum?
Alles, was man früher wissen und können sollte, musste im Kopf jederzeit präsent sein.
Heute kann JEDER sein ganz spezielles Gehirn / Gedächtnis mit sich herumtragen und jederzeit ganz genau befragen und präzise Antworten bekommen. Ich kann also mein Gehirn entlasten / gar nicht erst belasten, muss demnach lernen, klug nach den gesuchten Dingen / Fakten / Umständen zu suchen. Es ist nicht mehr nötig, ganz individuell bestimmte Dinge wissen zu müssen, aus dem Gehirn / Gedächtnis abrufen zu können, sondern den Nutzen des Smartphones klug zu verwenden. Schulen und Lehrer müssen darauf ausgerichtet sein.
BEISPIEL: Der Erdöl-Prospektor in der arabischen Wüste muss nicht alles spezielle Fachwissen im eigenen Kopf haben oder in Lastzug-Begleitung mit ausgewählter Fach-Literatur hinter sich herfahren lassen, sondern er muss wissen, wie man bei besonderen Fragen mit dem Smartphone über Satelliten-Verbindung Auskunft zu speziellen Fragen an ausgewählten Orten / Stellen bekommt.
Dieser Umstand muss zukünftig zum Standard in Schulen werden. Keine Überfrachtung des kleinen menschlichen Gehirns, sondern Einübung der Fähigkeit, mit medialen Hilfsmitteln geschickt umzugehen. Smartphones in der Schule zu verbieten spricht für totale Ignoranz zu menschengemachten Hilfsmitteln, die dazu dienen, die Welt leichter zu beherrschen und Hilfen im irdischen Dasein bei Bedarf auf einfachstem Weg zu bekommen.




