Geschrieben am 3 Oktober 2008, 08:42 Uhr von Wolfgang Heinrich
In Verbindung mit dem Beitrag “Sag doch mal was” in der Sonderbeilage ZEITChancen bekam ich die Rede von Nora Krug, einer Abiturientin aus Karlsruhe von 1996, die heute als Professorin in New York lehrt, zugeschickt.
Nora Krug wurde 1977 in Karlsruhe geboren. Sie studierte Bühnenbild und Grafikdesign an Paul McCartneys Liverpool Institute for Performing Arts in England. Nach dem Bachelorabschluss zog sie nach Berlin und erlangte ein Diplom in Dokumentarfilm und Illustration an der Universität der Künste Berlin (Die Hochschule ist mit über 4600 Studierenden die größte Kunsthochschule Europas). Ein Fulbright- und ein DAAD Jahresstipendium brachten sie nach New York, wo sie einen Master in Illustration an der School of Visual Arts erlangte. Nora Krugs Illustrationen wurden unter anderem von der New York Times, Los Angeles Times, Business Week, dem Wall Street Journal, Boston Globe, Guardian, der Vanity Fair, Monde Diplomatique, Moleskine/Festivalletteratura und Comedy Central veroeffentlicht. Ihre Arbeiten wurden in Print, Page und Jitter Magazin sowie dem japanischen Fernsehsender NHK vorgestellt und erhielten Anerkennungen und Preise von Organisationen wie dem New York Art Director’s Club und American Illustration. Ihre Bildergeschichten gewannen die Gold Medaille der Society of Illustrators in New York. Nora Krugs Arbeiten wurden unter anderem auf der Ars Electronica in Linz, dem Sundance Festival in Utah und der Ogaki Biennale in Japan ausgestellt. Nora Krug arbeitet momentan als Professorin an der Parsons School for Design in New York und war zuvor Professorin fuer Illustration an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.
Lesen Sie mehr über Nora Krug
Bei wikipedia
homepage von Nora Krug
Und hier nun die Rede:
Helmholtz-Gymnasium,Karlsruhe 1996 (PDF, 0.08MB)
Kategorie: Abiturreden, |
Geschrieben am 2 Oktober 2008, 14:53 Uhr von Wolfgang Heinrich
Die 10 seit Mai 2007 am häufigsten aufgerufenen Abiturreden stammen von folgenden Gymnasien / Personen
Stand: 01. Oktober 2008
SCHLÜCHTERN Oliver-von-Hutten-Gymnasium ( Oliver Mahr )
Abiturrede des MDB SÖREN BARTOL
BERLIN Georg-Büchner-Oberschule (Gymnasium )
BLIESKASTEL Von-der-Leyen-Gymnasium ( Günther Hussong )
NECKARBISCHOFSHEIM Adolf-Schmitthenner-Gymnasium
MARBACH Friedrich-Schiller-Gymnasium
OLDENBURG Abiturrede des Botschafters a.D. Rolf Meyer-Olden
BAMBERG Kaiser-Heinrich-Gymnasium
AACHEN St. Ursula-Gymnasium
GRANSEE Strittmatter-Gymnasium
Kategorie: Abiturreden, Abiturreden |
Geschrieben am 20 August 2008, 22:44 Uhr von Wolfgang Heinrich
Das Berlin-Kolleg ist ein Institut zur Erlangung der Hochschulreife von Erwachsenen.
Claus Kittsteiner schreibt mir heute:
Ich bin (war) Gymnasiallehrer (überzeugter Angestellter wie alle normal arbeitenden Menschen). 1988 Weigerung meinerseits, mich verbeamten zu lassen, geprägt durch entwicklungspolitische Arbeit in Peru und Bolivien und miterlebtes obrigkeitsstaatliches Verhalten seitens der Schulbehörde gegenüber Kollegen.
Reaktion: Androhung der Entlassung aus dem Schuldienst (“Sie haben schließlich eine hoheitsrechtliche Tätigkeit…”). Dennoch Arbeit als angestellter Lehrer am Berlin-Kolleg (ZBW, Vollabitur für Erwachsene). Meine Fächer waren Geschichte, Politik, Wirtschaft, Soziologie und Deutsch. Die von mir beantragte Weiterbeschäftigung bis zum 67. Lebensjahr aus Freude an der Arbeit wurde
“von der Stellenwirtschaft abgelehnt”. Siehe meine Bemerkung dazu in meiner “Rede” (PDF, 0.06MB)
Sehen Sie auch den blogspot von Claus Kittsteiner (claus.kittsteiner@gmx.de)
Kategorie: Abiturreden, |
Geschrieben am 30 Juni 2008, 16:16 Uhr von Wolfgang Heinrich
Konrad Whittaker des Abiturjahrgangs `08 von der German Swiss International School, einer privat geführten deutschen Auslandsschule in Hong Kong hat mir seine Rede geschickt. Er schreibt:
Ich bin bei meinen Recherchen für die von mir gehaltene Abiturrede auf Ihre Seite gestoßen und war unheimlich dankbar, ein paar Eckpunkte gefunden zu haben an denen ich mich entlanghangeln konnte.
Die Abirede, die ich Ihnen schicke ist eine ungewöhnliche und ich weiss wirklich nicht, ob sie überhaupt in Ihre Sammlung passt. Mein gesamter Jahrgang bestand aus fünf Personen, von denen vier Mädchen waren und ich, als einziger Junge eine recht interessante Zeit hatte. Die Rede ist auf Grund des engen Verhältnisses zwischen uns und unseren Lehrern, die uns ja beinahe im Einzelunterricht betreut haben, sehr persönlich geworden und ich bin mir nicht sicher, ob man als Außenstehender etwas mit ihr anfangen kann. Doch wollte ich Ihr wunderbares Projekt wenigstens mit der Zusendung meiner Rede unterstützen und deshalb finden sie selbige im Anhang dieser Email.
MEIN KOMMENTAR: Und ob die passt ! Hier ist sie: (PDF, 0.06MB)
Kategorie: Abiturreden, | [1]
Geschrieben am 20 Juni 2008, 09:46 Uhr von Wolfgang Heinrich
Das Thema der Beurteilung von Lehrern im INTERNET bei www.spickmich.de wird heftig kontrovers diskutiert. Es war in dieser Woche auch Gegenstand bei “Markus Lanz”. Sehen Sie diesen und weitere Video-Beiträge bei: ZDF – mediathek – Inhalt: spickmich –
ODER
Kategorie: Abiturreden, |
Geschrieben am 17 Juni 2008, 22:34 Uhr von Wolfgang Heinrich
Dazu schreiben mir öfter junge Schulabgänger.
Zwei von Ihnen sollen hier einmal zu Wort kommen:
Erstes Beispiel:
“....auf “Spiegel Online” habe ich von Ihrem Vorhaben erfahren, die Abiturreden der Schülervertreter zu sammeln. In Anbetracht der Tatsache, dass in den letzten Jahren die Abiturreden an unserer Schule zwar in den Schulmitteilungen veröffentlicht, jedoch bisher immer (unkenntlich) gekürzt und zensiert wurden, liegt mir eine originalgetreue Veröffentlichung der Rede doch sehr am Herzen! Warum unsere Schulleitung mit Kritik nicht umgehen kann, weiß ich nicht. Schließlich glaube ich nicht, dass die Kritik der Schule schadet, sondern im konstruktiven Sinne zur Verbesserung der selbigen beiträgt.
In meiner Rede habe ich allerdings auf konkrete Kritik verzichtet. Ich bin sehr gespannt, in welcher Weise die Schulleitung dieses Mal Hand anlegen wird, um die Rede zu “entschärfen”.”
Zweites Beispiel:
“....durch meinen Bruder erfuhr ich von Ihrer Abiturreden-Sammlung. Gerne
sende ich Ihnen meine Rede zu, die ich bei meiner Abiturentlassung im
Jahr 2006 am ….Gymnasium in …. gehalten habe. Diese wurde
zwar bereits einmal von meiner Schule veröffentlicht, allerdings hat
man damals vorsichtshalber sämtliche kritischen Passagen “zensiert”. Allein deshalb würde mich eine vollständige Veröffentlichung sehr freuen.“
Lesen Sie dazu einen:Brief an die Schule (PDF, 0.04MB).
Sie sprechen mir ja so aus dem Herzen!
Einer der Gründe für meine Sammlung ist die unglaubliche, arrogante, undemokratische und durch nichts zu überbietende Anmaßung mancher Damen und Herren Direktoren(-innen) der Gymnasien, so zu tun als sei die von erwachsen gewordenen jungen Menschen ( 18 Jahre und älter ) formulierte und öffentlich vorgetragene Rede Eigentum der Schule. Mitnichten ist sie das: vielmehr eigenständiges geistiges Eigentum des Redners/der Rednerin. Mir ist wiederholt berichtet worden, dass die Rede vorher zur „Genehmigung“ bei der Schulleitung eingereicht werden musste. Bei mir werden alle Reden, die mir zugeschickt werden, veröffentlicht. Ich korrigiere lediglich zufällig entdeckte Schreibfehler.
Ein Gymnasium, das „Angst“ vor der Rede und deren weltweiter Veröffentlichung hat, hat mit Sicherheit ein schlechtes Gewissen und macht ganz bestimmt in der Erziehung und Bildung „an seiner Schule“ etwas falsch. So erzieht man bestimmt keinen hoffnungsfrohen, akademischen, politisch engagierten Elite-Nachwuchs. Unglaublich: Gerade eben wird jemandem die „Reife“ mit dem Abitur-Zeugnis bescheinigt und wenig später werden seine „reifen, öffentlich vorgetragenen Aussagen“ zensiert und unvollständig wiedergegeben.
Schulen, die so etwas nötig haben, darf es bei uns nicht geben!
Schulleiter, die so viel “Schwäche” demonstrieren, schon gar nicht!
Kategorie: Abiturreden, |
Geschrieben am 6 Juni 2008, 08:36 Uhr von Wolfgang Heinrich
In NRW gibt es viele Beschwerden über unlösbare Aufgaben beim Zentralabitur.
Darum hat die dortige Schulministerin Barbara Sommer, CDU jetzt reagiert.
Lesen Sie dazu einen Beitrag aus der WAZ
Kategorie: Abiturreden, Presse |
Geschrieben am 7 Mai 2008, 00:03 Uhr von Wolfgang Heinrich
Unter der Überschrift “Sein Hobby ist die Abitur-Rede” hat Deborah Morling von der “20 cent – Lausitzer Tageszeitung” ein Interview wiedergegeben. Hier finden Sie den Beitrag
Kategorie: Abiturreden, |
Geschrieben am 28 April 2008, 19:27 Uhr von Wolfgang Heinrich
Heute bekam ich folgende email:
Sehr geehrter Herr Heinrich,
durch Zufall stieß ich auf Ihre ansprechend und gut gestaltete website mit der Sammlung von Abiturreden und der Aufforderung, Ihnen auch „historische“ Reden zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Ich habe lange gezögert, ob ich Ihnen meine Rede zuschicken soll oder lieber doch nicht. Schließlich wurde ich seinerzeit zu dieser Rede von einem wohlmeinenden Lehrer erpresst: („Abiturrede oder mündliche Prüfung in Erdkunde“), hatte vorher noch nie vor „großem“ Publikum gesprochen und hätte aus heutiger Sicht natürlich eine ganz andere Rede gehalten. Aber da das so oder so ähnlich für fast alle Abiturreden gelten dürfte, habe ich mich dann doch durch viele alte Unterlagen gewühlt und schon im zweiten Anlauf das Manuskript zutage gefördert.
Eine wortgetreue Abschrift (natürlich in „alter“ Rechtschreibung) füge ich als pdf-Dokument bei. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Schaffenskraft bei der Vervollständigung Ihrer Sammlung und hoffe auf einen auch weiterhin regen Zuspruch für Ihre website.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr.-Ing. Rolf Schraut
41063 Mönchengladbach
Lesen Sie dieses interessante fast 50 Jahre alte Dokument zusammen mit Zeitungsbeiträgen aus jener Zeit: Städtisch-Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium, Mönchengladbach 1960 (PDF, 0.90MB)
Kategorie: Abiturreden, |
Geschrieben am 17 April 2008, 23:31 Uhr von Wolfgang Heinrich
Seit dem Beitrag über meine Reden-Sammlung von Ende März bei SPIEGEL-ONLINE habe ich bisher 18 Reden zugestellt bekommen: hochinteressante zeitgeschichtliche Dokumente.
Beispielsweise eine Rede vom Felix-Klein-Gymnasium für Knaben: Felix-Klein-Gymnasium, Göttingen 1948 (PDF, 0.06MB),
vom: Max-Planck-Gymnasium, Lahr 1987 (PDF, 1.90MB)
oder die Rede von Schule Schloss Salem, Salem 1991 (PDF, 0.07MB)
Kategorie: Abiturreden, |