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Artikel der Kategorie „Presse“

Raiffeisen-Land und HAITI – 6.Teil

Die Spendenbereitschaft für HAITI in und um Hamm an der Sieg herum ist noch immer sehr groß.
Die RHEIN-ZEITUNG berichtet fast täglich über neue Ergebnisse. Das Ergebnis des Band-Marathon im Wissener Kulturwerk waren 18.500,-€:

Die Schüler der Grundschule Wissen haben 1.400,-€ gesammelt. Das Geld geht an ein Kinderheim in HAITI. Aus diesem Heim stammt ein Mädchen dieser Schule, das vor einigen Jahren adoptiert worden ist:

An der IGS Hamm / Sieg wurden 2363,- € für die Erdbebenopfer von HAITI gesammelt:

Raiffeisen-Land und HAITI – 5.Teil

Im 3. Teil habe ich über die Kinderkrankenschwester Heike Needham (geboren im Landkreis Altenkirchen) berichtet. Sie hat 5 Jahre mit großem Engagement auf HAITI gearbeitet (2000 – 2005) und war jetzt für etwa 2 Wochen wieder dort, um einen kleinen Hilfe-Beitrag zu leisten.
In einem langen, ausführlichen Bericht schreibt sie über die heutigen Zustände und ihre tiefen persönlichen Eindrücke.

Sie schreibt unter anderem:

210.000 Tote – eine unglaublich hohe Zahl.

Doch wenn man auf Haiti ist, die Sprache spricht – Kreolisch – und sich mit den Menschen unterhält, ist es viel mehr als eine Zahl.
Ich habe so viele meiner ehemaligen Kollegen und Freunde wieder getroffen, so viele sind abgemagert und das nicht aus Mangel an Nahrung sondern aus Trauer.

Da ist Miss Maryse, Krankenschwester; ein Jahr haben wir zusammen im Waisendorf gearbeitet. Sie hat ihre beiden Schwestern verloren. Sie erzählte mir, daß sie und ihre ältere Schwester immer zusammengelegt haben, damit die Jüngste zur Universität gehen kann.

Miss Fenia hat letzten August geheiratet. Seit dem Erdbeben gilt ihr Mann als vermisst.

Romain, NPH Mitarbeiter und Ehemann von Finesse, die in Kay Christine für Gena arbeitet.
Ein ausgesprochen freundlicher, offener Mann, gebrochen durch den Tod seines Bruders.

Joseph Ferdinand, eines unserer ehemaligen Waisendorfkinder, der alle seine Brüder verloren hat.

Miss Oge, so viele Dienste hatten wir zusammen und nach der Arbeit nahmen Gerry und ich sie im Auto mit, da wir in der gleichen Gegend wohnten. Sie starb in den Trümmern ihres Hauses.

Dann ist da dieser Vater, der weinend aus dem Krankenzimmer kommt, in dem gerade seine Tochter verstorben war. Absolut untröstlich setzt er sich auf den Boden und weint und weint. Im Erdbeben verstarb seine Frau und es war, als sei mit seiner Tochter das letzte Fünkchen Hoffnung in ihm verstorben. Er hat einfach alles verloren.

Eine verletzte Frau, Patientin in unserem Krankenhaus; drei Wochen nach dem Beben sitzt sie weinend auf ihrem Feldbett. Auf die Frage, ob sie Schmerzen hat antwortet ihr Ehemann:
Nein, sie weint um ihren siebenjährigen Sohn,ihr einziges Kind, das im Beben umkam.

Es gibt auch indirekte Auswirkungen des Bebens.
Mich beschäftigt immer noch diese Situation:
Ein zweijähriges Mädchen mit angeborenem Herzfehler hat die Chance in den USA operiert zu werden. NPH hat schon viele solcher OPs organisiert und ich habe 2001 auch ein Kind nach New York begleitet. Das Problem ist, daß die Eltern kein Visum für die USA bekommen und darum reisen die kleinen Patienten mit Volontären.
Als ich das der Mutter erklärte entschied sie, daß sie es vorziehe ihr Kind in ihren Armen sterben zu lassen, als sich für vier Wochen von ihm zu trennen.
Diese Mutter war so froh, daß ihre Tochter das Beben überlebt hatte, so dass es ihr unmöglich war, das Kind einem Fremden anzuvertrauen.
Ich versuchte vergeblich sie zu überzeugen. Nach einer guten Stunde Austausch mit ihrer Familie verließ sie das Krankenhaus.

Seit meiner Rückkehr werde ich immer wieder gefragt:
Wo hast du geschlafen? Was habt ihr gegessen? ......

.......

Bei meiner Abreise war ich ausgefüllt von Liebe und Verbundenheit zu diesem Land und seinen Menschen.
Die Kontakte zu unseren Freunden werden weiterbestehen und wir werden sie nach unseren Möglichkeiten weiter unterstützen.
Ich danke Euch allen für Eure Spenden.

Egal, ob an NPH, eine andere Organisation oder durch mich direkt an die Menschen in Port-au-Prince.

KREOLISCH: Ayiti Cherie, se w ba’m lavi, meme si mwen kite’w yon jou m’ap retoune nan pye’w

Haiti Cherie, du gibst mir das Leben, selbst wenn ich Dich verlasse, so kehre ich doch eines Tages zu Dir zurück.

Lesen Sie den ganzen Bericht! (PDF, 0.07MB) schreibt.

Fotos folgen

Infos über die Hilfsorganisation und die Projekte in Haiti

Raiffeisen-Land und HAITI - 4. Teil

Ohne besondere Emotion oder gar Übertreibung darf man sagen, dass der Landkreis Altenkirchen im Westerwald (Land von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen) zu den ärmeren Landkreisen unserer Republik zählt.
Umso erstaunlicher ist es, was da momentan passiert:
Da sammelt eine Grundschule (6 bis 10-jährige Schüler!) am Geburtsort von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen innerhalb kürzester Zeit fast 6500,- € an Spendengeldern zugunsten der Hilfe für HAITI. (Siehe Bericht weiter unten!).

Am vergangenen Wochenende kommt es zu einer recht kurzfristig organisierten Veranstaltung im “Kulturwerk” in Wissen an der Sieg (5 km vom Geburtsort Raiffeisens entfernt) mit TOP-Bands aus der Region, die cirka 1000 Besucher anlockt und die unglaubliche Summe von 20.000,- € an Spendenaufkommen erbringt.
Landrat Michael Lieber äußert sich:„Wenn jeder der 324 Landkreise in Deutschland so ein Konzert mit 20.000,- € organisieren würde, dann wäre Haiti noch schneller geholfen. Lassen Sie mich rechnen…..“ (mit Taschenrechner: 6.480.000,-€)
Wirklich grandiose Beispiele für großartige Hilfe.

Der Geist von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen lebt!

Lesen Sie die Beiträge der
RHEIN-ZEITUNG zum “Bandmarathon”: (PDF, 0.71MB)

Präsident Barack Obama zur Gesundheitsreform

Präsident Barack Obama hat am 10. September 2009 vor dem amerikanischen Kongress zur Gesundheitsreform gesprochen. Sehen Sie hier ein VIDEO mit wichtigen Auszügen aus der Rede.

Bank-Überfall auf kleinste Raiffeisen-Bank

Am 23. Januar 2009 wurde die kleinste Bank Deutschlands (Raiffeisenbank in Gammesfeld) überfallen. Der einzige Mitarbeiter (Bankdirektor, Kundenberater, Kassierer, Sekretärin – alles in einer Person) wurde dabei körperlich leicht verletzt. Der Überfall geschah lange nach regulärem Dienstschluß oder besser gesagt: kurz vor Mitternacht. Der Bankangestellte machte selbstverordnete unbezahlte Überstunden.
Hier können Sie die Darstellungen des Überfalles in den Medien nachlesen:

SPIEGEL

HANDELSBLATT

SÜDDEUTSCHE

Stuttgarter Nachrichten

Südwest-aktiv

Lesen Sie hier die spannende Geschichte der

Raiffeisenbank Gammesfeld

Die Raiffeisen-Akademie soll erweitert werden

Die “Akademie Deutscher Genossenschaften” in Montabaur soll erweitert werden. Ein Neubau für 4,5 Millionen € auf dem Gelände des Schlosses soll den ADG-Standort in Montabaur sichern.
Lesen Sie hier, was die Rhein-Zeitung am 22. August 2008 dazu schreibt:Seminarzentrum in MT(PDF, 0.41MB)

Ein Kaffeekannen-Museum im Raiffeisenland

Friedrich-Wilhelm Raiffeisen hätte bestimmt seine helle Freude an dieser tollen Sammlung von
Kaffeekannen, Kaffeemühlen, elektrischen Kaffeemaschinen und Zubehör gehabt, die Jutta Räder im Verlauf des letzten Vierteljahrhunderts zusammengetragen hat.
In ihrer Gaststätte “Im kühlen Grund” in Pracht-Niederhausen hat sie eine ehemalige Kegelbahn einfach umfunktioniert: wo früher die Kugeln rollten liegen nun Teppiche, stehen Regale an den Wänden und Möbel aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Man fühlt sich durchaus in eine frühere Zeit versetzt, wenn man die gelungene Kombination von Möbeln und den dazu passenden Kaffeekannen, Bügeleisen, Porzellan, Nähmaschinen auf sich wirken lässt. Aber schauen Sie selbst und lesen Sie einfach weiter:Kaffeekannen(PDF, 1.13MB)

Kurt Salterberg - der 20. Juli 1944 - das Raiffeisenmuseum in Hamm/Sieg

Kurt Salterberg (86) aus Pracht bei Hamm an der Sieg hat sich als Mitglied und Vorsitzender der Hammer Heimatfreunde große Verdienste um das Raiffeisenmuseum erworben

Dafür ist er im Jahre 2000
besonders geehrt und stellvertretend für alle “Heimatfreunde” mit dem Raiffeisen-Ehrenpreis ausgezeichnet worden.
Am 20. Juli 1944 war er der Wachsoldat im Führerhauptquartier “Wolfsschanze”, der Oberst Graf Stauffenberg beim Zutritt und Abgang kontrollierte. Lesen Sie dazu einen ausführlichen Zeitungsbericht der Rhein-Zeitung vom 19. Juli 2008:Er ließ Stauffenberg zu Hitler(PDF, 0.52MB)

Streit um ABI - Klausuren

In NRW gibt es viele Beschwerden über unlösbare Aufgaben beim Zentralabitur.
Darum hat die dortige Schulministerin Barbara Sommer, CDU jetzt reagiert.
Lesen Sie dazu einen Beitrag aus der WAZ

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