Geschrieben am 27 September 2010, 23:00 Uhr von Wolfgang Heinrich
In der Zeit der 68er-Studenten-Revolten und mancher Unruhen im Schul- und Hochschul-Bereich hielt der SMV-Vertrauenslehrer Oberstudienrat Friedrich Schmidt eine bemerkenswerte Rede über „die Reife in dieser Zeit“.
Es wird berichtet, dass er bei vielen seiner Kollegen am Hollenberg-Gymnasium in Waldbröl – einem beschaulichen Städtchen im Oberbergischen – ebenso wie in der Öffentlichkeit große Entrüstung hervorrief.
Auf die Frage, wie im Angesicht unserer verworrenen Zeit verantwortliches Handeln aussehen sollte, lehnte sich Oberstudienrat Schmidt unter anderem an das Zitat von Günter Eich an, wo es heißt: „ Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Munde nicht erwartet! Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!“
Lesen Sie hier seine Rede(PDF, 0.06MB) und und Kommentare aus der Regionalzeitung (PDF, 0.06MB) und der Schulchronik (PDF, 0.06MB) (Stellungnahme des damaligen Schulleiters Dr. Scheuten)
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Geschrieben am 30 Juni 2010, 14:06 Uhr von Wolfgang Heinrich
Die meisten Menschen in Deutschland werden den Namen Gummersbach wahrscheinlich sofort mit tollen Handballmannschaften in Verbindung bringen.
Seit heute weiß ich, dass Gummersbach einen außergewöhnlichen Bürgermeister hat. Ich durfte mit ihm fast eine Stunde lang in einem überaus inhaltsreichen Telefongespräch eine Vielzahl von interessanten Fragen konstruktiv erörtern: Bundespolitik, Gesellschaftsfragen, vor allem aber bildungspolitische Themen.
Es sollte in unserer Republik viel mehr solcher aufgeschlossenen, zuvorkommend freundlichen, sachlich-fachlich kompetenten Verwaltungschefs in den Kommunen geben. Dass Bürgermeister Frank Helmenstein
in den Gymnasien seiner Heimatstadt ein gefragter Gastredner bei den Abiturfeiern ist, zeugt von großer Akzeptanz bei jungen Menschen – und das sicher nicht nur, weil er sich in seiner Rede unmittelbar auf Aussagen der momentan populärsten deutschen Abiturientin bezieht: Lena Meyer-Landrut.
Lesen Sie hier seine Rede:(PDF, 0.07MB)
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Geschrieben am 11 Mai 2010, 17:02 Uhr von Wolfgang Heinrich
Welche Abiturreden finden das größte Interesse ?
Die 10/15 seit Mai 2007 am häufigsten aufgerufenen Abiturreden stammen von folgenden Gymnasien / Personen
Stand: 01. Oktober 2008 (10 Reden)
SCHLÜCHTERN Oliver-von-Hutten-Gymnasium ( Oliver Mahr )
Abiturrede des MDB SÖREN BARTOL
BERLIN Georg-Büchner-Oberschule (Gymnasium )
BLIESKASTEL Von-der-Leyen-Gymnasium ( Günther Hussong )
NECKARBISCHOFSHEIM Adolf-Schmitthenner-Gymnasium
MARBACH Friedrich-Schiller-Gymnasium
OLDENBURG Abiturrede des Botschafters a.D. Rolf Meyer-Olden
BAMBERG Kaiser-Heinrich-Gymnasium
AACHEN St. Ursula-Gymnasium
GRANSEE Strittmatter-Gymnasium
Stand: 15. Mai 2010 (15 Reden)
(HIER HABEN OFFENBAR DIE MEISTEN DEN “HERDEN-TRIEB” GENUTZT.)
SCHLÜCHTERN Oliver-von-Hutten-Gymnasium ( Oliver Mahr )
Abiturrede des MDB SÖREN BARTOL
BLIESKASTEL Von-der-Leyen-Gymnasium
OLDENBURG Abiturrede des Botschafters a.D. Rolf Meyer-Olden
MARBACH Friedrich-Schiller-Gymnasium
AACHEN St. Ursula-Gymnasium
INGOLSTADT Reuchlin-Gymnasium
KARLSRUHE Rahel Straus
LAHNSTEIN Johannes-Gymnasium
LÜBECK Katharineum
GÖTTINGEN Felix-Klein-Gymnasium
KARLSRUHE Helmholtz-Gymnasium
HONG KONG German Swiss International School
HOMBURG Mädchen-Realgymnasium
EMSDETTEN Gymnasium Martinum
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Geschrieben am 9 November 2009, 10:37 Uhr von Wolfgang Heinrich
Eine ganz besondere Abiturrede gibt es von der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.
Sie hat am 15. Juni 2001 im Schlosstheater von Ottweiler (Saarland) vor Abiturienten des Jahrgangs 2001 eine Rede gehalten.
Das Saarländische Kultusministerium, der Saarländische Rundfunk und die Union-Stiftung veranstalten die Reihe “Abiturreden” seit 1999.
Die Abiturrede von Herta Müller ist im Gollenstein-Verlag unter dem Titel
“Heimat ist das was gesprochen wird “ erschienen.
Das Büchlein ist im Buchhandel erhältlich.
Hier können Sie die Nobelpreisvorlesung vom 07. Dezember 2009 nachlesen.
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Geschrieben am 14 August 2009, 21:03 Uhr von Wolfgang Heinrich
Eine sehr interessante konstruktiv kritische Abiturrede aus dem Jahr 2009 kommt von Philipp Hansen vom Laurentius-Gymnasium aus Neuendettelsau in Bayern.
Empfehlung:
Sie sollten zuerst: die Rede öffnen: Laurentius-Gymnasium, Neuendettelsau 2009 (PDF, 0.06MB) und dazu dann das video anklicken (veröffentlicht bei youtube). Das video zeigt nur einen kurzen Ausschnitt der Rede, aber in der “Zusammenschau” bekommen Sie einen besseren “Gesamteindruck”.
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Geschrieben am 8 März 2009, 19:05 Uhr von Wolfgang Heinrich
Passend zum Weltfrauentag kommt die Meldung, dass Mädchen die Jungs beim Abitur abhängen.
Durch Anklicken können Sie nebenstehende Zeitungsmeldung vergrößern!
Die Rhein-Zeitung, Koblenz schreibt auf Seite 2:
An diesem Sonntag, dem 8. März, soll der Internationale Weltfrauentag auf die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern hinweisen. Weltweit informieren Organisationen über die Situation von Frauen und fordern mehr Gleichberechtigung. Sie feiern das bereits Erreichte, versuchen Netzwerke zu schaffen und auszubauen.
Der erste internationale Aktionstag fand auf Anregung der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin am 19. März 1911 in Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz statt. Damals protestierten Frauen gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Sie kämpften etwa für das Recht zu arbeiten und zu wählen. Während der Nazi-Diktatur war der Frauentag verboten. In der DDR ließ die SED den Festtag jährlich mit großem Pomp feiern.
Als Datum für den Aktionstag wurde einige Jahre nach seiner Einführung der 8. März bestimmt. Möglicherweise sollte daran erinnert werden, dass Textilarbeiterinnen in New York 1857 am 8. März in einen Streik getreten waren. Laut anderen Quellen wurde der Tag im Gedenken an 129 Arbeiterinnen gewählt, die 1908 in New York beim Brand einer Fabrik gestorben waren.
Lesen Sie zu diesem Beitrag folgenden Leserbrief:
Leserbrief zu Mädchen und Abitur
“Politik ist hier gefordert”
Rund 30 Prozent aller Schülerinnen in Rheinland-Pfalz machen Abitur. Die Jungen fallen dagegen drastisch ab – und der Abstand wächst.
Gymnasien werden immer mehr von Mädchen bevölkert. Mädchen erhalten weitaus eher die Gymnasialempfehlung. Ist Lernen somit weiblich? Nein! Kinder werden in Kindergarten und Grundschule immer noch vorwiegend von Frauen erzogen/unterrichtet. Das kommt Mädchen zugute, weil sie sich an Frauen orientieren können. Es fehlt den Jungs der männliche Part, an dem sie sich ausrichten können. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen es. Warum also keine Kindergärtner, keine Grundschullehrer? Die Antwort ist einfach: Gebt denen, die Kleine betreuen und unterrichten, zumindest dieselbe Wertschätzung, dasselbe Gehalt. Wertet Kindergärtner und Grundschullehrer auf. Das hängt auch mit deren Bezahlung zusammen! Siehe Pisa-Siegerländer! Die Politik ist hier gefordert.
Harald Dupont, Ettringen – 11. März 2009
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Geschrieben am 6 Januar 2009, 10:52 Uhr von Wolfgang Heinrich
Der heutige Kultusbeamte Jens-Peter Kusch hat als Studienrat des Leibniz-Gymnasiums in Hannover auf besonderen Wunsch der Abiturienten die “Abiturreden in den Jahren 2004 und 2007” (PDF, 0.08MB) gehalten.
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Geschrieben am 23 Dezember 2008, 23:13 Uhr von Wolfgang Heinrich
Unter allen bisher in meiner Sammlung befindlichen Reden besitzt die heute aufgenommene von Dorothea Michaelsen aus Homburg/Saar eine besondere Brisanz und kritische Deutlichkeit.
Vieles was hier angesprochen wird – vor 40 Jahren – ist heute aktueller denn je.
Ich habe aus den letzten beiden Jahren keine annähernd so kritische Rede erlebt. Es ist beachtlich, mit welcher Courage die Themen damals angesprochen wurden.
Ein wichtiges Dokument im Zusammenhang mit der Rede ist ein angefügter Brief der Tante von Dorothea Michaelsen – der inzwischen verstorbenen Frau Dr. U. Michaelsen-Krain.
Lesen Sie hier “Redetext und Brief” (PDF, 0.07MB)
Anmerkung:
Maren Michaelsen, die ihre Rede 2007 am “Von-der-Leyen-Gymnasium” in Blieskastel (Saarland) gehalten hat, stammt aus der gleichen Familie.
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Geschrieben am 14 Oktober 2008, 16:20 Uhr von Wolfgang Heinrich
Kristin McGuire ( geborene Brünnler ) war deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik (PDF, 0.13MB) . Heute ist sie als bekannte Tänzerin beim cirque du soleil in Macau (China) engagiert. Ihre Rede hat sie im Jahr 1999 am Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium gehalten.
Lesen Sie hier die: Rede und weitere wichtige Daten aus ihrem Leben” Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium, Chemnitz
(PDF, 0.76MB)
Am 02. Februar 2009 schickte mir Kristin McGuire die web-Adresse für Ihre neue homepage
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Geschrieben am 14 Oktober 2008, 13:29 Uhr von Wolfgang Heinrich
S. R. schickt mir die Rede seines Bruders Christoph mit folgendem Begleittext:
Lieber Herr Heinrich,
anbei die Abirede von meinem Bruder, der mit einer Publikation auf Ihrer Website einverstanden ist.
Weiterhin viel Erfolg mit Ihrer interessanten Initiative
wünscht Ihnen
Ihr S. R.
Diese “Rede”: Altkönigschule,*Kronberg 1988* (PDF, 0.09MB) ist anders: Sie ist ein “Brief an eine Großmutter in der DDR” – und das im Jahr 1988, also kurz vor der “Wende”.
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